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Dass Weihnachtsmärkte nix mit Weihnachten zu tun haben, weiß jeder. In der Weihnacht soll es um Frieden gehen und auf dem Markt um Kommerz. In Berlin und Bremen ging es gestern aber auch um Politik. Während in Berlin ein paar An­ti­semiten vor dem Kaufhof am Alex gegen Produkte aus Israel demon­strier­ten, hat sich Nazi Claus Walischewski
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für seine Tupper-Truppe vom BDS (Boycott, Divestment and Sanctions) Bre­men (nahezu deckungsgleich mit AI Bremen) was Besonderes ausgedacht: eine „Inspektion“ von Waren „aus Israel
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wie es in der Ankündigung der Juden-Fresser heißt, die sich wohl nicht getraut haben, nur „Israel“ in Gänsefüßchen zu setzen. Bevor die Stützstrumpf-Tucken unter Leitung des großen Föööhrers Claus nach SA- und SS-Manier die Bre­mer Geschäfte stürmten, machten sie in ihren Uniformen noch einen Rundgang über den Weihnachtsmarkt
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wo sie für ihr Unsinnen so warben:

    Inspektion
    Kennzeichnungspflicht von Waren aus den illegalen israelischen Siedlungen

Weil Juden ohne Stern so schlecht zu erkennen sind, entschied der Föööhrer Claus Walischewski: „Wir gehen nach Verdacht vor“ So markierten sie in meh­reren Innen­stadt­geschäften gleich alle isra­elischen Produkte, die sie fin­den konn­ten. Bei Karstadt etwa, bei den Obstständen auf dem Markt und schließ­lich in einer Rossmann-Drogerie.
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Die TAZ weiter:

    Dort allerdings wurden sie hoch­kant vor die Tür gesetzt. Weil sie Film­auf­nah­men gemacht und Papierfähnchen in die Regale gesteckt haben. „Vorsicht!“, heißt es darauf rot umrandet: „Das Produkt könnte aus einer illegalen israelischen Sied­lung stammen.“
    „Ich habe eine private Meinung zur EU-Ent­scheidung“, sagte die Filialleiterin in der Diskussion an der Tür. Aber man dürfe eben nicht einfach in Geschäfte mar­schieren und den Einkauf stören. Die Gruppe zeigte sich wenig einsichtig und verlangte, die Auf­nahmen der Über­wachungs­kamera im Tausch gegen den eigenen Film zu löschen. Am Ende beka­men sie Haus­verbot. „Wir rufen nicht zum Boykott auf“, beteuerte eine Aktivistin. Nur infor­mieren wolle man. Das helfe ja auch denen, die viel­leicht gerade diese Produkte erwer­ben woll­ten, sagte sie grin­send. Die Hin­weise auf völker­rechtliche Mis­setaten Israels auf der Rück­seite klingen allerdings nicht so. Auch auf der Straße haben das manche anders gelesen: Was das schon wieder solle, wollte ein junger Mann wissen, als man ihm ein Flug­blatt in die Hand drückte. „Scheiß Antisemiten“ rief er, ein paar Handzettel flogen durch die Luft. Die Verteilerin hat darüber nur gelacht.

Der in der TAZ zitierte junge Mann hat sich nicht klar genug ausgedrückt. Claus und seine senilen Schnepfen sind nicht nur Antisemiten Das sind ganz normale NAZIs!

Gefunden bei Tapfer im Nirgendwo, Fotos: Jan-Philipp Hein

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