Doch etwa nicht der Heini?

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Der FOCUS berichtet über eine KGB-Mitarbeiter in der AfD, der/die selbst­ver­ständlich alles leugnet. Im SPIEGEL ist von einem G. die Rede, der im Fall Lisa eine treibende Rolle gespielt hat. Doch nicht etwa der Heini Grout, alias Groth, über den ich hier in kleinen kosmos schon mehrfach berichtet hab 😯 Leider hab ich alles im Zusammenhang mit dem Fall Lisa gelöscht, um dem Mädel die Rück­kehr in die Zivilisation nicht zu schwer zu machen. Aber das vom genossen.su hab ich behalten und kann mich noch gut daran erinnern, was ist sonst über die­sen „Doppelagenten“ rausgefunden habe.

Auf der Lohnliste des FSB steht Heini wohl nicht (mehr?) … wäre auch gar nicht nötig, für einen Überzeugungstäter.

Mannomann … die NSAfD :mrgreen:

PS: Hier noch was über den Groschen-Heini … und hier auch.

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Neusprech pur

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Die Russen haben ein neues Wort gelernt: populistisch. Und sie haben es sofort in ihren politischen Sprachschatz aufgenommen. Eine Waffenruhe in Syrien ist populistisch (SPIEGEL). Deshalb hat Russland die entsprechende UN-Resolution blockiert (BBC).

Stimmt … in Ost-Ghuta regnet es (russische) Raketen aufs Volk, volxlich wäre eine Waffenruhe fürs Volk, populistisch … Neusprech pur und Putin ist ein ver­dammter Kinderschlächter.

Will Merkel Krieg?

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Diese Frage stellt ein hirnloser Zellhaufen namens Wolfgang R. Bischoff in den NixDabeigedachtSeiten. Autor und Journalist isser … naja, das sind beides keine geschützten Berufsbezeichnungen. So kann sich jeder nennen, der nach mehr­facher Wiederholung aller 4 Volxschulklassen glaubt, er habe nun Abitur.

Anlass für die abseitige Frage aus der Überschrift war für den Alternativfak­ten­loser Angies Regierungserklärung, in der sie sagt:

    Was wir im Augenblick sehen, die schrecklichen Ereignisse in Syrien, der Kampf eines Regimes nicht gegen Terroristen, sondern gegen seine eigene Bevölkerung, die Tötung von Kindern, das Zerstören von Krankenhäusern, all das ist ein Massaker, das es zu verurteilen gilt … Wir müssen alles, was in unserer Kraft steht tun, damit dieses Massaker ein Ende findet.

Ganz eindeutig eine Kriegserklärung, auch an Russland, denn Angie fügt hinzu: Diese Aufforderung gilt auch den Verbündeten des Assad-Regimes, „ganz be­son­ders Iran und Russland“.

Weil dieser Schwachfug noch nicht reicht, ergänzt Kalkleiste Albrecht Müller:

    … Außerdem muss man wohl davon ausgehen, dass die Bemerkung der Bun­deskanzlerin nicht ohne enge Verbindung mit den USA direkt oder über die NATO getätigt worden ist. Die USA sind schließlich wie auch Frankreich jene Macht, die jetzt schon in Syrien militärisch tätig sind – völ­ker­rechtswidrig und tödlich.

„Die NachDenkSeiten sind für eine kritische Meinungsbildung wichtig, das sagen uns sehr, sehr viele …“ Das glaubt nobody unbesehen, denn es gibt in Schland sehr, sehr viele Idioten.

Ein Problem aus Schilda

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Aus Schilda kommen die legendären Schildbürger, aber wo Schilda lag, das weiß die Wiki nicht. Dabei weiß doch jedes Kind in Hessen, dass Schilda in Osthessen zwischen Hünfeld und Fulda lag, aber infolge der Genialität seiner Einwohner un­ter­gegangen ist.

Geblieben sind weit verstreut die Schildbürger mit ihren Streichen, z.B. in BaWü und NRW, aber auch in Leipzig.

Dort wurde heute vor dem Bundesverwaltungsgericht ein echtes Problem aus Schil­da diskutiert.

Wenn, wie die Vorinstanzen angenommen haben, Kommunen Fahrverbote für Die­sel zum Zwecke der Verbesserung der Luftqualität verhängen dürften, woher kommen dann die passenden Schilder?

Schilder, vulgo Verkehrzeichen, werden in der StVO geregelt und das ist Bun­des­recht und der Bund hat noch kein Schild für Dieselfahrverbote. Wie kann dann das Fahrverbot von Kommunen in Kommunen angeordnet, geregelt und durchgesetzt werden?

Darüber haben heute die Großkopferten in Leipzig beraten. Am Dienstag wollen die Blauen ihre Entscheidung verkünden.

Hier gibt es mehr von den Schildbürgern.

Der Barrister als Barista

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Seit gestern ziert die macchina per caffè espresso … so der vollständige Titel … die Kanzlei am Rhein. Dabei entpuppte sich Scheffe als Cappuccino-Fan. Und weil ein toitscher Offizier bekanntlich alles kann, versuchte sich nobody sogleich an seinem ersten Cappuccino … der Barrister als Barista.

Ich übersetze Scheffes Urteil mal in Klartext: Schmeckt scheiße!

OK … heute von 4 bis 7 haben ich mich intensiv auf mein Barista-Examen vor­be­reitet. Der eben kredenzte 2. Cappuccino war schon besser: Mehr Milch und die Milch steifer … war Scheffes fachmännisches Urteil.

OK, morgen dann der dritte Versuch. Und so sieht das neue Küchen-Ensemble aus (von links nach rechts):

Kaffee-Dose für Espresso-Bohnen – für gemahlenen, normalen Kaffee – Kaffee­mühle – macchina per caffè espresso 😎

Musikgeschichte am Morgen

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Schön, so eingemümmelt auf dem Sofa dem Sonnenaufgang entgegenblinzeln und dabei ein Stück Musikgeschichte zu hören: Glenn Goulds Goldberg-Va­ria­tio­nen.

Es war das Erstlingswerk dieses leider so früh gestorbenen Genies. 1955 noch in Mono aufgenommen. Was für Puristen. Ich habe aber die schon digital aufge­zeich­nete Einspielung von 1981

deren Erfolg Glenn nicht mehr erlebt hat

17 ½ Jahre

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Dafür braucht nobody kein Gutachten. „Viel älter als 18 ist der Junge nicht und damit Heranwachsender i.S.d. JGG“, hab ich am 3. Januar über den Mordbubi Abdul Mobin Dawodzai gepinselt.

Nun liegt das Altersgutachten vor und die StA Landau teilt mit:

    Der Sachverständige kommt in seinem Gutachten zu dem Ergebnis, dass bei dem Beschuldigten von einem wahrscheinlichsten Lebensalter von ca. 20 Jah­ren auszugehen sei. Das absolute Mindestalter des Beschuldigten bestimmt der Sachverständige derzeit auf 17 ½ Jahre. Die durchgeführten medizi­ni­schen Untersuchungen zur Erstellung des Gutachtens umfassten neben der körperlichen Untersuchung auch röntgenologische Untersuchungen der Hand, des Gebisses und der Schlüsselbeine …

Aktienpoker

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nobody ist zwar als Vermögens- und Anlageberater ein totaler Vergaser (meine ita­lienischen Trümmeraktien kann man unter Totalverlust verbuchen), aber auch ein blindes Huhn trinkt mal ein Korn: Baumot entwickelt sich prächtig. Wochen­lang ist der Kurs an der 1,80 als Widerstandslinie abgeprallt und plötzlich hat er sie genommen und schon einen Tag später, als auch der ADAC in seiner Haus­pos­tille die Hardwarelösung für die Skandaldiesel fordert, da springt sie auf 2,12 und die Nachfrage liegt bei 8 : 1.

Alles Psychologie bei diesen spekulativen Werten und so, wie Psycho den Kurs trei­ben kann, lässt sie ihn auf wieder fallen.

Heute ist so ein Tag der Weichenstellung und darüber muss ein Anlageberater be­raten, selbst ein so lausiger wie nobody.

Morgen um 11 Uhr verhandelt das Bundesverwaltungsgericht über die Fahrver­bo­te in Düsseldorf und Stuttgart (BVerwG 7 C 26.16 u.a.)

    Der Kläger, eine anerkannte Umweltschutzvereinigung, begehrt die Änderung der Luftreinhaltepläne für die Städte Düsseldorf und Stuttgart mit dem Ziel der Einhaltung der Immissionsgrenzwerte für Stickstoffdioxid (NO2 ).
    Das Verwaltungsgericht Düsseldorf verpflichtete das Land Nordrhein-West­fa­len mit Urteil vom 13. September 2016, den Luftreinhalteplan für Düssel­dorf so zu ändern, dass dieser die erforder­lichen Maßnahmen zur schnellst­mög­li­chen Einhaltung des über ein Jahr gemittel­ten Grenzwertes für NO2 i.H.v. 40 µg/m³ im Stadtgebiet Düsseldorf enthält. Der Beklagte sei ver­pflichtet, im We­ge einer Änderung des Luftrein­halteplans weitere Maß­nahmen zur Be­schrän­kung der Emissionen von Diesel­fahrzeu­gen zu prüfen. (Beschränkte) Fahr­verbote für (bestimmte) Diesel­fahrzeuge seien recht­lich (und tatsächlich) nicht von vornherein ausgeschlossen.
    Das Verwaltungsgericht Stuttgart verpflich­tete das Land Baden-Würt­temberg mit Urteil vom 26. Juli 2017, den Luftreinhalteplan für Stuttgart so fortzu­schrei­ben bzw. zu ergänzen, dass dieser die erfor­derlichen Maßnahmen zur schnellst­möglichen Enhal­tung des über ein Ka­len­derjahr ge­mit­tel­ten Immis­sions­grenz­wertes für NO2 i.H.v. 40 µg/m³ und des Stunden­grenzwertes für NO2 von 200 µg/m³ bei maximal 18 zuge­lassenen Über­schrei­tungen im Ka­len­derjahr in der Umwelt­zone Stuttgart enthält. Der Beklagte habe ein ganz­jähriges Verkehrs­verbot für alle Kraft­fahr­zeuge mit benzin- oder gas­getrie­benen Otto­motoren unter­halb der Schadstoff­klasse Euro 3 sowie für alle Kraft­fahrzeuge mit Diesel­motoren unterhalb der Schad­stoff­klasse Euro 6 in der Umwelt­zone Stuttgart in Betracht zu ziehen. Ein solches Verkehrs­verbot könne in rechtlich zulässiger Weise durchgesetzt werden.
    Gegen die Urteile wenden sich die vom Verwaltungsgericht Düsseldorf sowie vom Verwaltungsgericht Stuttgart jeweils zugelassenen Sprung­revisionen der Länder Nordrhein-Westfalen (BVerwG 7 C 26.16) und Baden-Württemberg (BVerwG 7 C 30.17). Die Beklagten halten Fahrverbote für Diesel-Fahrzeuge auf der Grundlage des geltenden Rechts für unzulässig.(PM des BVerwG)

Wenn das BVerwG die Fahrverbote bestätigt, dann geht die Baumot-Aktie durch die Decke, wenn nicht, in den Keller. Что делать?. Halten oder abstoßen?

Muss **** entscheiden, wie ich mit seiner Knete zocken soll 😛

Betrifft auch Google

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Eine Kölner Ärztin hat gegen Jameda gewonnen. Das Ärztebewertungsportal muss ihre Daten löschen, entschied der BGH mit Urteil vom 20. Februar 2018 – VI ZR 30/17.

Knackpunkt der veränderten Rechtsprechnung des BGH ist, dass Jameda die für Bewertungsportale gebotene Neutralität verlassen hat, weil es mit seinem Ge­schäfts­modell die für Werbung bezahlenden Ärzte begünstige. Ärzte können dort gegen Geld für sich werben – auch auf dem Profil nicht zah­lender Ärzte. Die zah­lenden Mediziner sind auf ihrem Profil hingegen vor Einblendungen der Konkur­renz geschützt.

Ich hab das Prob noch am Samstag mit Scheffe diskutiert. Da hab ich die Kanz­lei am Rhein bei Google my Business angemeldet und wenn man nach ihr goo­gelt, dann tauchen über dem Scheffe sein Profil

Werbeanzeigen von Kollegen auf. Das geht nach dem heutigen Urteil eigentlich nicht mehr, aber nur mit der Konsequenz, dass man dann von Google ver­schwin­det 😦 Der Unterschied zu Jameda liegt ja darin, dass man sich selbst anmeldet.