Vorsicht! Irrer Jurist!

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Weil hier fast täglich Abmahnungen, Anzeigen und ähnlicher Juristenscheiß reinschneit ein kleiner Hinweis an alle Lebensmüden und ihre Mietmäuler: Vorsicht! Hier tobt sich ein irrer Jurist aus!
crazylaw

Aus der Zitadelle

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nobody ist ja eigentlich eher der Weintyp von der roten Fraktion, aber es gibt Sommernächte, die sind so heiß, da hilft kein Wein, da hilft nur eins
headzapp
… am liebsten gleich unter den Zappes legen und laufen lassen. Warum nicht? Ab in die Kneipe. Nun gibt es in dem Kaff kein Urquell vom Fass, nur ein Urfeld voll Fässer:mrgreen: Und Budweiser gibt es erst recht nicht. KöPi ist im Kölschgebiet das höchste der Ge­füh­le und so sehr ich das Rheinland auch mag, was Bier an­belangt, hamse echt keine Ahnung, sind pervers. Sieht zwar nach Bier aus …
528-koelsch
ist aber recycelte Pisse😛 In meiner Kaschemm gibt es aber Radeberger120-radeberger und das ist schon ziem­lich nahe am böh­mi­schen Pils­paradies. Das war nicht das ein­zi­ge aus dem Os­ten, was mich dort erwartete. Da war noch … nen­nen wir ihn mal Krzysztof, Wasserpolak wie ich. Falsch, eigent­lich is­ser schon ech­ter Pole, denn ech­te Wasser­polen sind nur die Ober­schle­sier … OOPS … dann bin ich ja auch kein Was­ser­polak😦 denn nobody hat in Bunz­lau das Licht der Welt in Form ei­ner gras­sen 60-Watt-Bir­ne ent­deckt (WDR … „Watt“ su­chen, dann ver­ste­hen Sie den Gag😎 ). Egal, Nie­der­schle­sien ist noch wei­ter wech von War­schau, al­so noch bes­ser als Ober­schlesien😆

Warum ist weiter wech von Warschau besser? Weil Angie in Warschau ist und War­schau ist grad Vise­grád und des­halb tut die mir leid. Ich kann der Bun­des­mer­kel seit heu­te gut nach­fühlen, denn no­body hat­te sein ei­genes Vise­grád.

Kennen Sie Visegrád? Also nobody kannte bisher nur die Visegrád-Gruppe, die Clowns von der „Ost-EU“: Polen, Tschechien, Slowakei und Ungarn. In mei­ner persönlichen Visegrád-Gruppe in der Kaschemm war davon zwar nur Bea­ta Szydlo (Polen) in Gestalt von Krzysztof ver­tre­ten, aber die Rol­len von So­bot­ka, Fico und Orban wur­den dank­bar und mit Begeisterung von Ein­ge­bo­re­nen über­nommen.

Begeistert waren die Jungs … nobody war der Methusalix … vor allem davon, wie schlecht es ihnen ging. Meinen Hinweis, dass könnte am Kölsch lie­gen, hamse glücklicherweise nicht ernst genommen. Aber nicht nur pilsisch war ich Außen­sei­ter, sondern politisch, denn mir ging und geht es gut. Warum?

Weil ich schon am Mittwoch im der Gazetta Handelsblatt gelesen habe, dass Schäuble & Co. 18,5 Milliarden Euro Überschüsse eingefahren haben und ges­tern war es dann überall zu lesen.

Das hat mir meine Visegrád-Gruppe natürlich nicht glauben wollen … stand wohl noch nicht in der BLÖD … und ich hatte mal wieder kein Handy dabei … aber Krzysztof😎 und gugge da: lange Gesichter. Aber das hat doch nix mit den Flücht­lingen zu tun. Flüchtlinge waren nämlich das erste Hölzchen, über das nobody zum nächsten Stöckchen springen musste, beim Hürdenlauf zum Ziel: Darum geht es uns gut. AfD wollte meine Visegrád-Gruppe nicht wählen, hamse gesagt und das glaube ich sogar, weil die Nazis hier im Kaff kein Bein auf den Boden kriegen. Aber von Flüchtlingen hamse genug, sogar der Zappes und der war Grieche😯

So richtige Fremdenfeindlichkeit war das gar nicht, denn auf die Türken wollten Krzysztof & Co. wie ihre Vorbilder in Warschau auch nix kommen lassen. Türken sind zwar auch Musel, aber keine richtigen. Tja, was soll man dazu sagen? Besser nix, denn unseren Türken geht es auch gut und die wissen das sogar … zumindest meine Lieblingstürkinnen … im Gegensatz zu den Jammerlappen am Tresen.

OK, musste nobody einräumen, Schland geht es nicht gut wegen der Flüchtlinge, aber uns geht es gut trotz der vielen Flücht­linge. Jetzt hatte ich sie! Ich saß jetzt mit­ten in der Zita­delle von Visegrád, die ich da noch gar nicht kannte und hab die Ost-EU-Clowns mit Zahlen bombar­diert. Am Anfang hat mir Krzysztof noch immer sein Handy hinge­halten … „Zeich ma!“ … aber nach dem fünften Radeberger haben sie es so geschluckt … nicht mein Pils … die sind beim Kölsch geblieben und waren damit auch viel schneller.
visegrad
Angie scheint mit ihren Visegrád-Clowns weniger Glück gehabt zu haben und die hatte sicher ihr Handy dabei. Echte Poltiker, also nicht vom Tre­sen, schei­nen ge­gen Zahlen und Fakten resistent zu sein (FAZ). Mit einem West-Ost-Gefälle hat das aber nix zu tun, den in unse­rem Ossi­land sprudeln die Über­schüs­se ge­nau so (Sächsische Zeitung) … Merkelmusswech … tja, die wol­len halt alle, dass es uns auch so schlecht geht, deshalb war der Merkelmussweg gestern auch in Demos in Warschau zu sehen. In Est­land, wo Angie auch ge­tourt hat und das auch im Osten liegt, da rufen sie allerdings „Merkel muss her und vor­an­ge­hen„, aber den geht es auch gut. Nur Flüchtlinge wollen die auch keine.

Egal … als der Tag graute, hatte ich meine Visegrád-Gruppe so weit, dass wir draußen vor der Tür zusammen grölten: Uns jeiht et jot!

Nun sitz ich hier nach 20 Minuten Fußmarsch stocknüchtern und google Input für meinen Bericht aus der Zitadelle und habe noch ein weiteres Argument gegen meine Visegrád-Gruppe gefunden: „Türkische Truppen eroberten 1544 die Burg und zerstörten sie um 1685 auf ihrem Rückzug fast völlig.“

Und jetzt? Gute Nacht!

Spaghetti all’Amatriciana

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Jetzt machen es alle und reden über die Spaghetti all’Amatriciana (z.B. das ZDF). Paolo Campana

hat eine Initiative ins Leben gerufen, der sich schon 700 Restaurants weltweit angeschlossen haben. Wer Amatriciana bestellt, zahlt 2 Euro extra zugunsten der Erdbebenofer. Da kann nobody nicht mithalten. Dafür gibt’s im kleinen kosmos zwei Rezepte für Spaghetti all’Amatriciana, das Originale und meins. Zuerst das Original gesetzesgemäß laut delibera N. 27 vom 6. März 2015 (PDF)  ❤❤❤ I LUV IT … der Comune di Amatrice😎 in weiß und in rot:
Amatriciana

    Comune di Amatrice
    SALSA ALL’AMATRICIANA – DISCIPLINARE DI PRODUZIONE

    1. SALSA ALL’AMATRICIANA BIANCA
      a) Ingredienti
      Gli ingredienti, riferiti alla preparazione di 500 gr.di pasta, sono:
      125 gr. di ‚Guanciale Amatriciano DE.CO.‘;
      Un cucchiaio di olio extravergine di oliva;
      un goccio di vino bianco secco;
      pepe q.b.
      b) Procedimento
      Far imbiondire, in una padella rigorosamente di ferro, rosolando leggermente nell’olio extravergine di oliva, il ‚Guanciale Amatriciano‘ De.Co., ben nettato da cotica e tagliato a listelli lunghi. Aggiungere il vino bianco e pepe nero q.b., e cuocere a fuoco basso per alcuni minuti finché il guanciale non risulterà leggermente dorato, facendo molta attenzione che non si rosoli troppo, regola fondamentale per la riuscita della ricetta.
      Abbinamenti consigliati:
      Unire alla salsa degli spaghetti di ottima qualità, cotti al dente in abbondante acqua salata e aggiunqere abbondante ‚Pecorino di Amatrice‘ De.Co., e pepe nero macinato q.b.
    2. SALSA ALL’AMATRICIANA ROSSA
      a) Ingredienti
      Gli ingredienti, riferiti alla preparazione di 500 gr. di pasta, sono:
      125 gr. di ‚Guanciale Amatriciano DE.CO.‘;
      un cucchiaio di olio extravergine di oliva;
      un goccio di vino bianco secco;
      6 o 7 pomodori San Marzano oppure 400 grammi
      di pomodori pelati di qualità;
      un pezzetto di peperoncino fresco o essiccato(eventuale);
      sale e pepe q.b.
      b) Procedimento
      Far imbiondire, in una padella rigorosamente di ferro, rosolando nell’olio extravergine di oliva, il ‚Guanciale Amatriciano‘ De.Co., ben nettato da cotica e tagliato a listelli lunghi. Aggiungere il vino bianco e pepe nero q. b., ed eventualmente il peperoncino, e cuocere a fuoco basso per alcuni minuti finché il guanciale non risulterà leggermente dorato, facendo molta attenzione che non si rosoli troppo, regola fondamentale per la riusci ta della ricetta. Togliere dalla padella i listelli di guanciale, sgocciolare bene e tenerli da parte possibilmente in caldo, si evita così il rischio di farli diventare troppo secchi e salati. Unire i pomodori tagliati a filetti e privati dei semi, avendoli precedentemente sbollentati oppure utilizzare 400 gramml di pomodori pelati di qualit à , Salare, mescolare e cuocere a fuoco vivo per clrca 15 minuti. Togliere il peperonclno, e unire alla salsa i listelli di guanciale precedentemente messi da parte, mescolando di nuovo la salsa.
      Abbinamenti consigliati:
      Unire alla salsa degli spaghetti di ottima qualità, cotti al dente ln acqua salata q.b. e aggiungere abbondante ‚Pecorino di Amatrice‘ De.Co ..
      Deroghe:
      Per le imprese di ristorazione e per le imprese industriali del settore alimentare è ammesso l’utilizzo di padelle e contenitori in acciaio, in luogo della prevista padella di ferro.

Alles klar soweit? Nöö!? Dann nobodys Variante:

Den original Guanciale werden Sie in Schland nicht bekommen und der in einigen Rezepten empfohlene Pancetta ist dazu völlig ungeeignet. Wenn Ihr Metzger kei­nen gut durchwachsenen, ungeräucherten (!!!) Bauchspeck (in dünne Schei­ben geschnitten) hat, dann tut es auch der Frühstücksspeck von TULIP, dem manN/frau den Rauch austreibt. Wie, das verrate ich gleich.

Ganz ungesetzlich finden sich in meiner Salsa auch Zwiebel … nein, Schalotten, zwei Stück ganz fein gehackt.

Fein gehackt werden bei mir auch die Peperoncini, weil die bleiben nämlich un­ge­setz­lich drin und zwar jede Menge (4 auf 500 gr Nudeln), sodass die Augen glühen. Die Peperoncini der Länge nach aufschneiden und die Samen raus­scha­ben. Danach den roten Rest zerkleinern und danach gründlich die Hände wa­schen und nicht Nase und/oder Augen berühren, sonst glühen die schon jetzt.

Ein Esslöffel Olivenöl in der Pfanne erhitzen und den zerrupften Speck mit den Chili-Würfeln leicht anbräunen, aber wirklich nur leicht. Jetzt kommt der Trick gegen den Rauch im Speck: das Geschmur­gel mit einem Spritzer Aceto bal­sa­mi­co ablöschen und den Essiggeruch verdunsten lassen. Das Ergebnis auf ein Stück Küchenkrepp schaufeln und einen Teller zum Warmhalten drüber stürzen.

Schalotten in der Pfanne anschwitzen (Öl und ausgelassenes Speckfett sollten noch genug drin sein, sonst Öl nachfüllen) und den Inhalt einer Dose Pomodori pelati, den Sie durch die flotte Lotte mit groben Löchern gedreht haben, dazu geben. Pfeffern und Salzen und das Ganze eine Viertelstunde eindicken und die Küche rot sprenkeln😆 Zum Schluss einen kräftigen Spritzer Weißwein dazu. Est! Est!! Est!!! wäre standesgemäß, aber ein anderer kräftig trockener Weißer tut es auch.

Das unter dem Teller versteckte Speck-Chili-Gemisch dazu geben und die Nu­deln … gekocht natürlich😎 gleich in der Pfanne unter die Salsa mischen. Ich ge­be noch entkernte, in Ringe geschnittene schwarze Oliven dazu, aber das hat den mit Amatriciana nix mehr zu tun.

Wenn die Delikatesse auf dem Teller ist, kann sich jeder Pecorino (um Gottes Willen bloß keinen Parmesan) frisch drüber reiben.

Buon Appetito!

Auf Juristen ist Verlass

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… auch in Frankreich. Der Conseil d’Etat, oberste juristische Instanz in Fragen des Verwaltungs- und Verfassungsrechts, hat das Anti-Burkini-Dekret der Ge­mein­de Villeneuve-Loubet (Alpes-Maritimes) mittels Einstweiliger Verfügung vor­läu­fig außer Kraft gesetzt. Gestolpert ist der Anti-Burkini-Bürgermeister über Art. 4.3 seiner Verordnung:

    L’accès à la baignade est interdit à toute personne ne disposant pas d’une tenue correcte, respectueuse des bonnes mœurs et du principe de laïcité et respectant les règles d’hygiène et de sécurité.

Dabei störten sich die Oberkotten an der schwimmigen … nee schwammigen „Sicherheit„, denn die grundlegenden Freiheitsrechte könnten nur dann ein­ge­schränkt werden, wenn eine konkrete Gefahr von dem ausgeht, was ver­bo­ten werden soll und die Maßnahme muss ge­eignet, erforderlich und ver­hält­nis­mäßig sein im Lichte der Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung. Wörtlich:

    Dans l’ordonnance qu’il a rendue aujourd’hui, le juge des référés du Conseil d’État commence par préciser le cadre juridique. Il rappelle que le maire est chargé de la police municipale. Mais il souligne, conformément à une jurisprudence constante depuis plus d’un siècle, que le maire doit concilier l’accomplissement de sa mission de maintien de l’ordre dans la commune avec le respect des libertés garanties par les lois. Les mesures de police que le maire d’une commune du littoral édicte en vue de réglementer l’accès à la plage et la pratique de la baignade doivent donc être adaptées, nécessaires et proportionnées au regard des seules nécessités de l’ordre public, telles qu’elles découlent des circonstances de temps et de lieu, et compte tenu des exigences qu’impliquent le bon accès au rivage, la sécurité de la baignade ainsi que l’hygiène et la décence sur la plage. Il n’appartient pas au maire de se fonder sur d’autres considérations et les restrictions qu’il apporte aux libertés doivent être justifiées par des risques avérés d’atteinte à l’ordre public.
    Examinant ensuite l’arrêté contesté, le juge des référés du Conseil d’État relève qu’aucun élément produit devant lui ne permet de retenir que des risques de trouble à l’ordre public aient résulté, sur les plages de la commune de Villeneuve-Loubet, de la tenue adoptée en vue de la baignade par certaines personnes. En l’absence de tels risques, l’émotion et les inquiétudes résultant des attentats terroristes, notamment de celui commis à Nice le 14 juillet dernier, ne sauraient suffire à justifier légalement la mesure d’interdiction contestée. Le juge des référés en déduit que, dans ces conditions, le maire ne pouvait, sans excéder ses pouvoirs de police, édicter des dispositions qui interdisent l’accès à la plage et la baignade alors qu’elles ne reposent ni sur des risques avérés de troubles à l’ordre public ni, par ailleurs, sur des motifs d’hygiène ou de décence.
    Le juge des référés du Conseil d’État conclut donc que l’article 4.3 de l’arrêté contesté a porté une atteinte grave et manifestement illégale aux libertés fondamentales que sont la liberté d’aller et venir, la liberté de conscience et la liberté personnelle. La situation d’urgence étant par ailleurs caractérisée, il annule l’ordonnance du juge des référés du tribunal administratif de Nice et ordonne la suspension de cet article.

Hätten die in Karlsruhe auch so gasagt😎

Der SPARGEL macht aus der EV schon eine Grundsatzentscheidung … Presse und Recht … zwei Welten treffen aufeinanderO_o

Mathilda wieder zweibeinig

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Störche stehen gern nur auf einem Bein, aber nicht immer auf demselben. Ab und an ist Beinwechsel angesagt. Müssen Sie mal drauf achten. Bei Mathilda, der Storchendame aus Sachsen-Anhalt ging das nicht mehr, denn sie hatte sich in einer Angelschnur verfangen und den unteren Teil des linken Beins verloren😦
einbein
Jetzt ist Mathilda wieder zweibeinig, denn ihr wurde in einem Magdeburger Sanitätshaus eine Bein-Prothese aus Carbon verpasst.
Mathildastorch
Nun muss Storchenweibchen Mathilda in die Physio und Reha, um Muskulatur aufzubauen und mit dem Carbon-Bein laufen zu lernen.

Erdbebenopfer

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Das jüngste Erdbeben in Mittelitalien hat …
268 Menschen das Leben gekostet

  • 208 Tote in Amatrice
  • 49 Tote in Arquata
  • 11 Tote in Accumoli.
  • 238 Menschen konnten lebend aus Schutt und Trümmern befreit werden

  • 215 durch die Feuerwehr
  • 23 vom Soccorso Alpino … da sind se genau, die Italiener😎
  • 2100 Menschen wurden verletzt; 387 Verletzte werden weiter in den um­lie­gen­den Krankenhäusern behandelt.

    Die Zahl der infolge des Bebens Obdachlosen wird mit vorläufig 1500 angege­ben. Ein für italienische Verhältnisse relativ kleines Beben.

    Italiener können per SMS spenden. 2 Euro für Erdbebenopfer mit der Nummer 45500.

    Die Plädoyers

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    anneli-risse
    Letzter Prozesstag im Fall der bes­tia­li­schen Er­mor­dung der ent­führ­ten Anneli Riße. Die Plä­doyers vor dem Land­ge­richt Dres­den. Die Staats­an­walt­schaft be­an­tragt für Nor­bert Klein nur 15 Jah­re, weil er bei der Auf­klä­rung der Tat ge­hol­fen ha­be. Mar­kus Beis­ser soll er­war­tungs­ge­mäß le­bens­lang hin­ter Git­ter und, da­mit die Sau nicht schon nach 15 Jah­ren raus kommt, soll die be­son­dere schwe­re der Schuld fest­ge­stellt wer­den.

    Der Vater der Ermordeten fordert für beide Mittäter lebenslänglich.

    Der Verteidiger von Norbert Klein, der genau so wie sein Klient heißt, ist sich nicht schade, 4 Jahren und 5 Monaten wegen Beihilfe zum erpresserischen Menschenraubs mit Todesfolge zu beantragen.

    Der Außerrechtsverteidiger des Mörders Beissers wünscht sich ei­ne Haft­strafe von zwölf Jahren wegen erpresserischen Menschenraubes mit Todesfolge. Es gebe keinen Beweis dafür, dass Beisser die 17-Jährige getötet habe. Weder eine alleinige Täterschaft noch ein gemeinschaftliches Handeln sei belegt. Ge­mäß des Grundsatzes „im Zweifel für den Angeklagten“ sei daher keiner der Beiden wegen Mordes zu verurteilen.

    Da sind sie wieder die Momente, in denen sich nobody für seinen ehemaligen Be­rufsstand zu Tode schämt. Der Mord als Geschwindigkeitsüberschreitung. Die Polizei hält ein zu schnell gefahrenes Auto an und beide Insassen sitzen auf der Rückbank … keiner will’s gewesen sein. Das funzt … aber nicht hier. Anneli ist nicht vom Fahrrad gefal­len und hat sich das Genick gebrochen.
    beisser-klein
    Die Urteile sollen am 5. oder 6. September 2016 gesprochen werden. Ich gehe davon aus, dass Beisser lebenslang ohne vorzeitige Entlassung kriegt und Klein 15 Jahre … vielleicht auch weniger, weil das Gericht nicht Richtung Mord durch Unterlassen zu tendieren scheint.

    Markus Beisser ist für mich eine fortdauernde Gefahr für die Gesellschaft und gehört in Sicherungsverwahrung. Die Bestie wird bereits seinen nächsten Coup für die Zeit nach Freilassung planen.

    Erdogans interessantes Fußvolk

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    Militärisch ist das, was sich zurzeit bei Dscharablus/Jarablus (ich benutze bei­de Schreibweisen wechselweise) abspielt, uninteressant, Theater­donner. Po­li­tisch ist es aber spannend. Zunächst die militärische Lage, wie sie Sinn ma­chen könnte, nachdem nobody alle offensichtlichen Propagandalügen raus­ge­fil­tert hat:

    Montag 22. August 2016:
    Türkische Artillerie feuert Richtung Dscharablus, aber nicht in die Stadt, son­dern westlich davor in die Vorgärten. Normale Angriffsvorbereitung.
    Türkische und Ami-Flieger greifen Ziele zwischen Jarablus und Keklice (ca. 8 km westlich) an. Dort oder in Dscharablus werden noch 100 bis 200 IS-Koppab­hacker vermutet. Vermutlich dienten diese Flüge vor allem der Nahaufklärung.

    Dienstag 23. August 2016:
    Luftangriffe werden intensiviert.

    24./25. August 2016:
    Eine türkische Panzer-Kompanie (13 Bagger … lächerlich, was soll das) rückt westlich von Dscharablus ca. 5 km auf syrisches Gebiet vor. Später wird eine zweite Panzerkompanie nachgezogen. Den Weg für die tür­ki­schen Panzer macht nicht etwa türkisches Fußvolk frei, son­dern ca. 500 Kämpfer von Al-Dschabha al-Schamia (!).

    Angeblich wurden bei der OP „Euphrates Shield“ 50 IS-Koranisten getötet. Zu Berührungen mit dem „Kurden-Feind“ kam es nicht … wie auch, denn der steht 20 km weiter südlich. In der Gegend von Dscharablus hat sich schon seit zwei Wochen kaum was getan. Es sollen ein paar Raketen von dort auf türkisches Gebiet abgeschossen worden sein.

    Die IS-Musik spielt weiter westlich, wo die IS-Koranisten versuchen einen ca. 50 km breiten Korridor um Al Bab frei zu hal­ten, was nur Sinn macht aus Grün­den der Versorgung oder des Rückzuges. Rückzug (aus Aleppo) aber nach Er­do­Wahns Sinnes­wan­del wohl nicht mehr nach Nor­den in die Türkei, sondern nach Südosten.

    Dieser Korridor ist auch das, was die Kurden im Westen (Afrin) von den Kurden im Osten, jetzt bis Manbij, trennt.

    Damit diese letzte Lücke in einem zusammenhängenden Kurdenstaat nach Zu­sam­menbruch des IS nicht in die Hände der YPG-Kurden fällt, schiebt sich Er­do­Wahn da­zwischen.

    Politisch interressant sind dabei insbesondere seine Verbündeten, die Kopp­ab­hacker vom Al-Dschabha al-Schamia, sein neues Fußvolk.

    Die Al-Dschabha al-Schamia kämpfen doch gegen Assad und Erdogan will dem Assad jetzt doch nix mehr tun, seit er mit Buddy Vladdie so dicke ist. Heißt das, dass Al-Dschabha al-Schamia jetzt auch auf Seiten von Assad ist? Al-Dschabha al-Schamia waren doch mal Teile der Terroristen, von denen die Russen immer geschwafelt haben, wenn sie statt des IS andere Islamisten angegriffen haben.

    Und warum steht westlich von Al Bab die FSA (oder irgendwelche Teile dieses undefinierten Haufens) und guckt zu. FSA und Al-Dschabha al-Schamia waren doch mal Freunde. Freunde helfen sich doch. Oder ist die FSA froh wie Assad, wenn die Kurden nicht weiter nach Westen vorrücken, wofür es übrigens zurzeit gar keine Anzeichen gibt, weil das von den Amis auch gar nicht unterstützt wor­den wäre, unabhängig von Receps Euphrat Schild-OP.

    Das scheint alles überhaupt keinen Sinn zu machen, außer einem: Alle gegen die Kurden. Aber das habe ich schon am Mittwoch vermutet. Dazu noch eine grobe Karte:
    kurd-8-2016
    Die gelbe Linie ist die Staatsgrenze, die sich der YPG für später vorstellt.

    Das kommt davon

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    Keine Ahnung, wer da alles in und rund um das alte Mesopotamien inzwischen mitmischt. Jetzt wollen sogar die Chinesen mitspielen, schreibt SPUTINKI. Wat han die da verloren? Viel­leicht denken die sich, dass der Krieg wohl noch was dauern wird und es deshalb noch was zu verdienen gibt … anyway … zumindest einige Akteure sind allgemein bekannt:
    karl_may_wildes_kurdistan
    Assad, Hisbollah, FSA (wer das auch immer sein mag), IS, Russen, Amis, Sau­dis, Tür­ken, Irak, Iran … Schland auch, erst um die alten Milan zu ent­sor­gen und später um torna­do­mäßig für die anderen zu gucken … um nur ei­ni­ge zu nennen … und natürlich Kurden.

    Das Problem der Einmischung, wenn so viele mitmischen, ist, dass man nie weiß, was da­raus wird. Anfangs hat der Kümmellümmel den IS unter der Hand un­ter­stützt, ähn­lich wie es Israel mit Al Nusra gemacht hat … ach die zwei hab ich ja ganz vergessen … egal. Jetzt ist EhrdoWahn Vladdies Buddy und schmust mit Assad, den er 2013 noch einen Teufel nannte, weil Assad zu feige sei, sich mit Israel anzulegen (Daily Sabah). Nun hat sich die Tür­kei mit Israel „aus­ge­söhnt“ und Israel hat die neu lackierte Nusra fallen ge­lassen.

    Ein weiteres Problem bei langfristiger Einmischung ist die Vermi­schung. Die In­teres­sen der Kriegspar­teien werden aus­tauschbar. Für wen hat al-Nusra schon alles gekämpft.

    Kompliziert wird es, wenn eine Kriegspartei nicht homogen ist, wie z.B. die Kur­den. Da ist die Peschmerga und dort der YPG und da­zwischen noch jede Men­ge War­lords. Das ist keine Gemengelage, son­dern Chaos, Da muss man zwangs­läu­fig auf ei­ner fal­schen Sei­te lan­den, weil ir­gend­wann ein­mal al­le Sei­ten falsch sind.

    Falsch werden gerade die irakischen Peschmerga-Kurden ge­gen die sy­ri­schen YPG-Kurden, weil der Türke denen mit Panzern die rote Linie zeigt und die sei der Eu­phrat. Den hätten die YPG und die SDF überschritten … oder nur die rote Linie? Wodurch? Mit der Er­obe­rung von Manbij? Ja kann man denn Manbij von Osten her er­obern, ohne den Euphrat zu über­queren? Oder anders he­rum: wenn Assad mit seinen Fass­bomben Manbij ein­genom­men hätte und damit zwangs­läu­fig öst­lich von Manbij gelan­det wäre, hatte der Sültan dann auch seine Pan­zer los ge­schickt, um rote Linien zu suchen? (Zur Erläuterung: Manbidsch süd­west­lich des Zu­sammen­flusses von Sagur und Euphrat und man kann die Stadt nur von beiden Seiten einnehmen. Man muss so oder so über den Euphrat).

    Die Linie suchen jetzt die Amis, eine Linie, auf der man durch das Chaos ba­lan­ciert, ohne beim Drahtseilakt noch tiefer in die Scheiße zu fallen. Vize Biden ist anstatt US-Kerry zu Recep geflogen, um zu verkün­den, dass es eine Abma­chung gibt, wonach der Euphrat das Ende der Fahnen­stange ist. Will der Joe mich verarschen? Die CJTF-OIR hat doch dabei geholfen, dass SDF/YPG über den Euphrat rüber kamen. Die Militärhilfe wollen die Amis den (syri­schen) Kurden strei­chen, wenn Sie nicht artig sind (Süddeutsche). Also wenn der China­mann, der alles kann, noch eine Tanz­partnerin sucht … da wird grad ein Abnehmer frei. Was soll das?

    Alles nur um dem Kümmel den Lümmel zu blasen, Blow Job Wettbewerb zwi­schen Yanks, Russen und … manN mag es sicht nicht vorstellen … Angie😯 Da die bescheuerten Amis die Welt jenseits des Potomac nicht verstehen, er­klärt es euch nobody … ganz von Anfang an … OMG … das kann lang werden. Nööö, ist kurz und knapp:

    Die Kurden sind eine eigene Ethnie, ein eigenes Volk, fast 30 Mil­lio­nen mit ei­ge­ner Sprache und eigener Kultur und das seit fast 1400 Jahren … mindes­tens. Da tauch­te der Begrif „Kurden“ in frühislamischen Schriften auf. 300 Jahre zuvor war schon vom Land Karda die Rede. Was den Kurden fehlt, ist ihr Staat.

    OK, nicht jedes Völkchen braucht sowas, aber ab einer gewissen Größen­ord­nung wird es albern, dem Volk einen Staat zu verweigern. Nicht nur albern ist es, sondern arrogant und gefährlich. Wie gefährlich, das sieht man z.B. an der PKK in der Türkei und dem Kurdenaufstand von 1991.

    Aber die Versuche einen eigenen Staat zu bekommen sind viel älter. Seit den letzten 100 Jahren der Neuzeit ver­suchen es sie Kurden und schei­tern am Wi­der­stand ihrer Nachbarn, die kein Land an sie abge­ben wollen. Dann müs­sen sich die Kurden das Land eben erkämpfen. Dazu braucht man Waffen und dank dem IS gibt es die jetzt auch für Kurden reichlich.

    Wenn der IS mit maßgeblicher Hilfe der Kurden vernichtet sein wird, wer­den dann die Kur­den ihre Waffen ab- und das eroberte Ge­biet zurück­geben und sich wie­der an den Katzen­tisch der Ge­schichte verzie­hen. So blöde werden die Kur­den nicht sein und wenn die Sessel­furzer im Irak und Syrien mit ihren Gurken­truppen keine einmischende Unter­stützung von Vladdie und jetzt auch Obama hätten bzw. danach behalten, dann werden sie von den kampferprobten Kurden überrannt.

    Kurdistan oder Rojava oder Mezopotamya kommt. Die Frage ist nur, wie vie­le dafür noch ster­ben müssen. Und die An­schlussfrage ist, auf wessen Seite Kur­dis­tan ste­hen wird. Auf Sei­ten der persischen Vorfahren (Iran), oder des sehr flexiblen Vladdie oder auf der Seite des Westens? Biden macht gerade alles ver­kehrt … zuviel, selbst für einen blöden Yankee.

    Was ich eigentlich nur sagen wollte: Haltet euch raus!

    Eine gute Beurteilung der türkischen Operation „Euphrates Shield“ habe ich in der PRESSE gefunden.

    Bitter tut gut

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    Es ist bitter, ihnen in einem juristischen Einzelfall Recht geben zu müssen„, liest nobody im FREITAG und geschrieben hat das Juliane Löffler über das Urteil gegen Gina & Lisa Lowfuck. Das tut gut! Warum? Weil nobody am 20. Juni, zwei Monate vor dem Urteil genau das geschrieben hat: „Das wird bitter„.

    Einem alten Fuhrmann ans Rad pinkeln und sagen, es regnet … Schwestern, das funzt nicht.

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