Vorsicht! Irrer Jurist!

Hervorgehoben

Schlagwörter

, ,

Weil hier fast täglich Abmahnungen, Anzeigen und ähnlicher Juristenscheiß reinschneit ein kleiner Hinweis an alle Lebensmüden und ihre Mietmäuler: Vorsicht! Hier tobt sich ein irrer Jurist aus!
crazylaw

Back to the МГБ

Schlagwörter

,

kommÜberraschend lüftete diese Woche der Kommersant das „Ge­heim­nis“, dass Vladdie das Министерство государственной безопасности (МГБ) wie­der­be­le­ben will. Nicht das „Geheimnis“ über­rascht, son­dern dass es im Kommer­sant steht. Der Kreml wählt Medien, zu denen er Infos durch­sticht, sehr ge­wis­sen­haft aus. In jüngster Zeit fällt auf, dass dabei die Wahl im­mer öfter auf den Kommer­sant fällt. Das soll Seriö­sität sug­gerieren. Aber spätes­tens seit der Fe­der­füh­rung des Kommersant bei der Be­richt­erstattung über den fetten Dill-Ter­ro­risten auf der Krim ist klar, dass der Kommersant auch zum System Putin ge­hört.

Anyway … ein überraschendes Geheimnis ist die Neu-Gründung des МГБ nicht. Vladimir Putin ist der zweite KGB-Chef auf dem Thron der Russki Mir. Erster war der alters­schwache Juri Andropow, der von 1967 bis 1982 Vorsitzender des KGB war und im Anschluss daran für 15 Monate Generalsekretär des ZK der KPdSU.

In Russia Beyond the Headlines fabuliert der frühere Moskauer Polizeichef Arka­dij Muraschow, dass es so ein Ministerium für Staats­sicherheit ja schon immer gege­ben habe, bis auf die letz­ten 25 Jahre. BULLSHIT! Nach Stalins Tod wurde das МГБ auf­gelöst und in diverse Dienste zerlegt. Vladdie will bis 2018, noch vor seiner Wiederwahl, den Umbau dieser Dienste abschließen. Im neuen МГБ wer­den sich auch Teile des Innenministe­riums und des Kriegsministeriums wie­der­fin­den.

nobody ist gespannt, wer das neue Supersicher­heits­ministerium lei­ten wird. Ich tippe auf Viktor Solo­towBetty auch  😛 nu scheiß dir nit ins Spetzebötzche😎

Marion ist schwanger

Schlagwörter

, , , , ,

Selbst der seriöse GUARDIAN hatte es auf dem Titel: Bran­ge­li­na las­sen sich schei­den. Damit diese Traumscheidung für Angelina finanziell gut ausgeht, hat der Bradders Pit natürlich die Jolie-Kinder misshandelt. Kennt maN ja inzwi­schen auch von Frau in Schland. Damit es nicht ganz so profan ausfällt, haben die Miss­handlungen hoch über den Wol­ken statt­gefunden. Das hat den Vorteil, dass das FBI zuständig ist und es, weil es sich um einen Privatjet gehandelt hat, kei­ne Zeugen gibt.

Weniger seriöse Blätter kennen auch den Scheidungsgrund: Marion. Der Pritter soll mit le Cotillard ein Ver­hältnis ha­ben und Marion ist schwan­ger, raschelt es im frühherbstlichen Blätterwald.

Marion ist tatsächlich schwanger, aber nicht von dem ab­ge­lutsch­ten Ami-Beau, sondern von Guillaume Canet, dem Mann ihres Lebens, wie sie schreibt:

This is going to be my first and only reaction to the whirlwind news that broke 24 hours ago and that I was swept up into. I am not used to commenting on things like this nor taking them seriously but as this situation is spiraling and affecting people I love, I have to speak up. Firstly, many years ago, I met the man of my life, father of our son and of the baby we are expecting. He is my love, my best friend, the only one that I need. Secondly to those who have indicated that I am devastated, I am very well thank you. This crafted conversation isn't distressing. And to all the media and the haters who are quick to pass judgment, I sincerely wish you a swift recovery. Finally, I do very much wish that Angelina and Brad, both whom I deeply respect, will find peace in this very tumultuous moment. With all my love Marion Ceci sera la première et seule réaction que j'aurai concernant la déferlante inouïe qui à commencé il y a de ça 24 heures et à laquelle je suis mêlée malgré moi. Je n'ai pas pour habitude de commenter ni de prendre au sérieux le tas d'absurdités déversées à mon sujet mais la situation prenant une telle tournure et affectant des gens que j'aime, je me dois de m'exprimer. Pour commencer, j'ai rencontré il y a quelques années l'homme de ma vie , le père de notre fils et du bébé que nous attendons aujourd'hui. Il est mon amour, mon meilleur ami et le seul homme dont j'ai besoin. Ensuite, à ceux qui me prétendent dévastée, je vais très bien merci. Ce genre d'inventions aberrantes ne m'affecte en aucun cas. Et pour finir, à la "presse", à tous les haters, trolls et consorts qui ont le jugement si rapide je vous souhaite sincèrement… un prompt rétablissement. Ceci dit et un peu plus sérieusement, je souhaite à Angelina et Brad, deux personnes pour qui j'ai un profond respect, de trouver la paix dans ce moment tumultueux. Avec tout mon amour. Marion

A photo posted by @marioncotillard on

So isses juut und wenn es anders wäre, dann würde sich nobody auf die löch­ri­gen Socken nach Paris ma­chen, Marion übers Knie le­gen und ihr so lan­ge den süßen Arsch ver­sohlen, bis sie nicht mehr weiß, wie frau HOLLYWOOD buch­sta­biert.

Kein einer war’s

Schlagwörter

, , ,

Das Perfide am Angriff auf die syrische Stellung vor einer Wo­che, die ca. 5000 pa­ra­die­sisch 1300 Jahre alte Jung­frauen mit Arbeit versorgt hat, war, dass die Ami-Koalition das „Verse­hen“ gar nicht bestrit­ten hat. Die Aussies ha­ben sich sogar förm­lich darum gerissen, daran betei­ligt gewesen zu sein.

Das Perfide am Angriff auf den UN-Hilfskonvoi bei Alep­po ist und war, dass es kei­ner war. Was kei­ner gemacht hat, ist nicht pas­siert, oder Allah war’s oder ein Na­tur­ereignis oder …? Oder man guckt genauer hin.

Die UN will nicht wissen, ob der Angriff vom Boden oder aus der Luft erfolgte. Das könnte jeder Artil­lerie-Gefreite aufklären. Jede Detonation hinterlässt cha­rak­teristische Spuren, die man sehr genau dem benutzten Spreng­mittel zu­ord­nen kann. Das beginnt mit dem Bom­ben­kra­ter.

Ein kreisrundes „Loch“ deutet auf eine am Boden liegende Mine oder senk­recht (ab-)ge­worfene „Bombe“ hin.

Artilleriegeschosse hinterlassen ovale bis dreiecki­ge Löcher, de­ren Spit­ze in Rich­tung des Geschützes weist. Je kürzer die Flugbahn, desto länger das Ei/ Drei­eck, es sei denn, dass es sich bei dem Ge­schütz um einen Mörser (mit kurzer Reichweite) handelt, aber das Mörser­loch ist kleiner und weniger tief.

Eine vom Flugzeug abgeschossene Rakete hinterlässt bei Detona­tion eben­falls ein Ei als Krater, der von ei­nem Artillerie-Krater kaum zu un­ter­scheiden ist.

Ein weiteres Erkennungsmerkmal ist die Tiefe des Detonationskraters. Eine „Bombe“ mit Aufschlagszünder macht ein kleines, tiefes Loch, eine Bombe mit Abstands­zünder ein großflächigeres, flaches Loch.

Abstandszünder gibt es für alle Arten von Bomben, auch Artillerie-Ge­schos­se. So­gar Assads Fassbomben gibt es mit „Abstands­zünder“. Der besteht in einer Schnur, die die aus dem Hubschrauber fallende Bombe hinter sich her­zieht und weil die Schnur nicht bis zum Boden reicht, zieht sie vor dem Aufprall den Sicherungssplint raus und das Fass ex­plodiert schon über dem Bo­den und nicht erst beim Aufschlag. Primitiv, aber effizient.

Auch die Treffergenauigkeit erlaubt Rückschlüsse auf die einge­setzte „Bom­be“. Artil­lerie muss sich auf größere Entfernungen mittels VB einschießen. Fass­bom­ben können recht zielgenau eingesetzt werden, genauer als Frei­fall­bom­ben. Gelenkte Bom­ben können fast so präzise sein wie vom Flugzeug ab­ge­schos­sene Raketen.

Leider gibt keine Fotos vom Krater. Die Fotografen haben sich al­le auf die zer­störten Trucks gestürzt. Am besten ist noch dieses Foto, das ich bei Bellingcat gefunden habe:

Das war keine Artillerie- oder Mörsergranate oder Rakete, son­dern ei­ne Bom­be. Das Aus­maß der Zerstörung deutet auf eine Fassbombe hin. Innerhalb des nebenan liegenden Lagers, das bei einem zweiten, kurz darauf erfolgten An­griff zerstört wurde, wurde das hier gefunden:

Suchbild? Nööö! Guggen Sie mal auf das, was unterhalb des Kartons in der Mit­te liegt. Das ist der Hintern einer russischen FAB.

21. September: St. Severin

Schlagwörter

,

Das hillije Kölle hat viele Heilige. Der oberste, der Stadt- und Schutz­patron ist Severin von Köln, der auch gegen Kata­strophen ange­rufen wird. Diesem Se­ve­rin will nobody am 21. September gedenken. Nicht weil es Severins offiziel­ler Gedenk­tag ist … das ist er der 23. Oktober … sondern deshalb:

Am 21. September vor 60 Jahren, also im Jahr 1956, kippte beim Ausschalen eines Pfei­lers der Severins­brücke ein Senk­kasten um und der noch nicht aus­gehärtete Beton begrub offiziell fünf Bauarbeiter unter sich. Den Rest erle­digte der Rhein. Bis heute ist ungeklärt, wie viele Arbeiter bei dieser Katastrophe wirk­lich er­soffen sind. Mindestens ein weiterer Arbeiter, wahr­scheinlich Ita­lie­ner, ein Gastarbeiter soll unter dem neu errichteten Brücken­pfeiler im Beton begraben sein. BTW: In der Wikipedia ist zu lesen, dass sich das Unglück am 26. Septem­ber 1956 ereignet haben soll. Das ist falsch.

Die Severinsbrücke verbindet im Kölner Süden die schäl Sick mit dem Seve­rinsvier­tel. Im Severinsviertel liegt das Severinsklösterchen, das Kran­ken­haus der Augustinerinnen, Kölns bekannteste Geburtsklinik.

Im Severinsklösterchen ereignete sich am 21. September vor 25 Jahren die nächste Katastrophe. nobodys Sohn kämpfte sich über zehn Stunden durch den Geburtskanal ins Freie. Dazu möchte ich ihn hiermit beglückwünschen.

Un Banc – Un Arbre – Un Rue … Séverine

Zweidrittel-Mehrheit

Schlagwörter

, , ,

So geht Demokratie, wenn das Volx zu blöde zum Rechnen ist. Teilt man 100 durch 6, dann kommt 16,666 Pe­riode raus. Über 16,666% haben es gestern in Berlin nur 2 Parteien geschafft. Die SPD und die CDU können keine „GroKo“ bil­den. Das ist gut, weil eine GroKo nicht re­giert, son­dern besten­falls ver­wal­tet. Was z.B. SPD und Union inhalt­lich trennt, das wird in einer Regierung nicht zusammen­finden. Man einigt sich auf den kleinsten gemein­samen Nen­ner.

Nun müssen 3 Parteien in Berlin eine Verwaltungskoalition bilden. Das werden SPD, LINKE und Grüne sein. Entweder stimmen diese 3 Parteien inhaltlich so weit überein, dass es besser als mit Zweien klappt, oder es gibt noch mehr Unterschiede als in der „GroKo“. nobody überlässt es dem Intellekt der User, was plausibler ist.

Ich halte einen noch kleineren gemeinsamen Nenner für plausibler, so plau­si­bel, dass es nicht einmal für die Verwaltung Berlins reichen wird. Die grünen, roten und roteren Nenner sind Primzahlen. Da ist der kleinste gemeinsame Nenner das Produkt der Primzahlen, was den Nenner zwar groß macht, das Ergebnis aber klein.

Aud der anderen Seite der demokratischen Bilanz, der Opposition, wird der coole Beobachter des parlamentarischen Geschehens künftig sehen, wie CDU und AfD gemeinsam dagegen sind, wenn auch inhaltlich getrennt, denn Op­po­nen­ten brauchen keine Koalition.

Diese Einmütigkeit wird der toitschen Demokratie der Zukunft sicher aufs Pferd helfen. Die Nazis können sich dann aussuchen, von welcher Seite sie aufsteigen. Eine Koalition der „Sieger“ bietet sich an: NSAfD – Bolschewiken – Asozial­liberale. Mehr als ein Drittel haben sie schon heute.

Auf zwei Drittel kommen die 3 künftigen Verwaltungs-Parteien nicht. Da ist manN = Putin in Russland weiter. Sein „Einiges Russland“ hat die Zwei­drit­tel­mehrheit, mit der die Duma die russische Verfassung so ändern kann, wie es dem Zaren beliebt.

nobody hat nach 2011 nicht damit gerechnet, dass Vladdie so frech sein würde, die letzten Umfragen sogar seiner eigenen Haus-Demoskopen um fast 10% zu schönen und zur doppelten Sicherheit sogar die Zweidrittelmehrheit um fast 10% zu toppen: 76,22% = 343 Duma-Sitze werden nun von „Einiges Russ­land“ vollgeschissen und der Rest von der kremltreuen Oppo­sition (TASS). So geht gelenkte Demokratur.

Sie nennt mich Anwalt

Schlagwörter

, , ,

Heute hat nobody Post vom Amtsgericht Köln bekom­men und Frau Rich­terin Schumacher von der Abt. 501 teilt mir mit, dass sie meiner Beschwer­de gegen die „Beschlag­nahme des Internets“ nicht abhilft. Nun muss das Landgericht entscheiden, bauchpinselaber ich befürchte, der Korpsgeist wird auch dort siegen. Hoffentlich gibt sich das LG Köln mehr Mühe. Frau Schumacher nennt nobody in ihrer Nichtabhilfeentscheidung zweimal „Rechtsanwalt„. Das bin ich aber nicht mehr und deswegen fühle ich mich auch nicht am Bauch gepinselt.

Gelenkte Wahlen

Schlagwörter

, , , ,

Niemand wird meine hektische Wahlberichterstattung morgen mehr ver­mis­sen als nobody. Wahlen sind für einen Mathefreak und Newsjunkie das Paradies. Aber nur in Demokratien. Morgen gibt es in Berlin eine demokratische und in Russland eine gelenkte Wahl.

Russland hat mal wieder ein neues Wahlsystem und -recht. 50% der Duma-Sitze werden von Direktkandidaten vollgepupst, die andere Hälfte über Listen besetzt. Die Direktmandate werden im Mehrheitswahlsystem vergeben, die Listensitze nach Stimmverhältnis. Klingt deutsch, isses aber nicht, weil die Parteisitze nicht an die Direktmandate „angeglichen“ werden.

Na und? Direktmandant ist doch gut! Im Prinzip ja, wür­de Radio Eriwan sagen, aber etwa 95% aller Kandidaten wurden zur Direktwahl erst gar nicht zu­ge­lassen.

Alle gehen davon aus, dass um die 90% aller Direktmandate an Putins Partei „Einiges Russland“ gehen werden. Dann ist es egal, über über die Parteiliste 30 oder 50% in die Duma einziehen. Ein Rechenbeispiel:

  • 100 Sitze sind insgesamt zu vergeben, 50 direkt, 50 über Liste.
  • Wenn Einiges Russland um die 90% der Direktmandate er­ringt (45 Sit­ze), dann feh­len nur (51 – 45 =) 6 Sitze zur absoluten Mehrheit (12% aller „Zweit­stimmen“).

Es wird allgemein erwartet, dass Putins Partei auf unter 40% „abstürzt“, aber das ist dann scheißegal.

Die 7%-Hürde wurde auf 5% abgesenkt und trotzdem werden nur die vier li­nien­treuen Parteien (ER, LDPR, KPRF, SR) Sitze errin­gen. Auch die Jabloko wird es nicht schaffen.

Obwohl das Ergebnis also im Ergebnis schon feststeht, greift die rus­sische Pro­pa­ganda tief in die Trickkiste. Am 13. September 2016 ROFLgab es auf 1Vesti ein TV-Duell zwischen vier Vertretern „oppositioneller“ Parteien. Die haben dabei Schirinowski echt als Putin-Opposition verkauft😎 anyway … einen ech­ten Oppositionellen gab es doch, den Vertreter von CP und der hat Putin aus dessen Direkter-Linie-Show vom April 2016 zitiert, als Vlad­die einen Anrufer (PAVEL ZARUBIN) fragte, wozu er denn ein Auto brau­che, wenn es keine Straßen gebe.

Die anderen „Oppositionellen“ haben unisono bestrit­ten, dass Vlad­die das ge­sagt hat. Werbepause. Nach der Werbepause sagt der „Moderator“ im Brust­ton der Über­zeugung, dass man das in der Pause recher­chiert habe und Putin habe das nicht gesagt. Das glau­ben nun alle und der Oppositio­nelle steht dumm da. Im Netz waren aber kurz da­nach Video-Clips zu sehen mit dem Ausschnitt der Putin-Show, als er ge­nau das gesagt hat:

    QUESTION: Hello Mr President, here’s my question: as a car owner, I pay a 4,000-ruble transport tax, but there’s no road here. Belgo is 50 kilometres away from a federal route.
    VLADIMIR PUTIN: Why do you need a car then? If there’s no road, why have a car? Where can you drive? Sounds like a provocation to me.

Auf der Web­sei­te der rus­sischen Botschaft in Por­tugal ist das sogar noch zu lesen. Auf der offiziellen Kremlseite werden Sie das vergeblich suchen. Es wurde gelöscht.

kotzEine gelenkte Demokratie braucht ge­lenk­te Wahlen und ge­lenk­te Medien. Das System Putin ist perfekt. Dazu noch ein Buch-„Tipp“: Freiheit statt Demokratie: Russlands Weg und die Illusionen des Westens.

Galgenmann-Berufung angenommen

Schlagwörter

, , ,

nobody darf die erfreuliche Nachricht überbringen, dass das LG Chemnitz mei­ne Berufung gegen das „Galgen-Urteil“ des AG Aua angenommen hat. Ich glaube, das muss ich nicht nur denjenigen erklären, die immer noch auf den letz­ten Teil meiner Aua-Story (Teil 1 und Teil 2 ist hier) warten.
Jens Döbel
In 1. Instanz hat das Amts­gericht Aua nobody am 19. Juli 2016 zu 15 Ta­ges­sätzen verur­teilt wegen Beleidigung des Galgenmanns Jens Döbel aus Schwar­zenberg.

Gegen dieses Urteil habe ich noch am gleichen Tag Berufung eingelegt zu Pro­tokoll des AG Aua, ohne die Berufung zu begründen. Auch in der Folgezeit ha­be ich die einge­legte Be­ru­fung nicht be­grün­det … volles Risiko😎 Die Beru­fung gegen ein Strafurteil ist fakul­tativ, d.h. der Verurteilte oder sein An­walt muss die Be­rufung nicht begründen.

Andererseits gilt, dass die Berufung vom Berufungsgericht nicht angenommen werden muss, wenn keine Strafe von mehr als 15 Tages­sätzen ausgeur­teilt wurde (§ 313 StPO).

Natürlich fällt es einem Landgericht leichter, die Beru­fung zu ver­wer­fen, wenn sie nicht begründet wurde. Trotz­dem oder gerade deshalb ha­be ich die Be­ru­fung nicht begründet. Warum?

Kaum zu glauben, aber nobody hat immer noch un­er­schüt­ter­liches Ver­trau­en in die deutsche Justiz. Das Ur­teil des AG Aua ist mit Hän­den greif­bar rechts­ir­rig, wie Juristen sagen. nobody sagt, es ist rechtsirre😛 Und daher bin ich davon aus­ge­gangen, dass das LG Chem­nitz diese Rechtsirre auch ohne Begründung der Berufung erkennt. Ein „Test“ … positiv ausgefallen.

Der Klops des Urteils des AG Aua steckt in fol­gen­dem Satz:

    Es kommt somit nicht auf die Ansicht des Äußernden [Anm.: das ist nobody], sondern vielmehr auf den Empfänger­horizont des Adressaten [Anm: das ist der Galgen­mann] an. Dieser fühlte sich – wie bereits ausgeführt – beleidigt.

Die Rechtsprechung geht von einem normativ-faktischen Ehr­begriff aus. Ge­bets­müh­len­artig wird von Oberkotten bis rauf zum Bundes­verfassungsgericht wiederholt, was das OLG Karlsruhe im Urteil vom 19.07.2012 – 1 (8) Ss 64/12 – AK 40/12 so schön zusammen gefasst hat (PDF):

    Ob eine Äußerung beleidigenden Inhalt hat, ist unter Berück­sich­ti­gung aller das Tatgeschehen maßgeblich prägenden Umstände des Einzel­falls allein nach deren objektiven Sinngehalt zu bestimmen. Maßstab für die insoweit vorzunehmende Auslegung ist, wie ein alle maßgeblichen tatprägenden Um­stände kennender unbefangener verständiger Dritter die Äuße­rung versteht. Insofern kommt es weder auf die subjektive Sicht noch auf nach außen nicht her­vorgetretene Vor­stellungen, Absichten oder Motive des sich Äu­ßern­den an. Aller­dings ist zu beachten, dass § 185 StGB im Spannungs­ver­hältnis zwischen dem geschützten Rechts­gut der per­sönlichen Ehre und dem Grundrecht auf freie Meinungs­äußerung gemäß Art. 5 Abs. 1 GG steht. Lässt somit der zur Aus­legung zu ermittelnde objektive Sinngehalt einer Äu­ße­rung eine Deutung zu, die auch unter Beachtung und in Abwägung mit dem über Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 1 Abs. 1 GG gewähr­leisteten Ehr- und Ach­tungs­anspruch des Betroffenen in den Schutzbereich von Art. 5 Abs. 1 S. 1 GG fällt und damit bereits die Tatbestandsmäßigkeit der Beleidigung ent­fal­len lässt, so ist dieser Auslegung der Vorzug zu geben.

Wenn es anders wäre, wenn es also auf die Meinung des Be­leidi­gers oder des Beleidigenden ankäme, dann wä­re § 185 StGB schlicht ver­fas­sungs­widrig, weil die Straf­norm nicht de­finiert, was Belei­digung ist (das BVerfG sieht es teil­wei­se etwas anders). Es wird schlicht da­von ausgegangen, dass jeder­mann weiß, was eine Beleidigung ist. nobody weiß es nicht, aber das liegt daran, dass ich keine Ehre habe. Die gibt es nämlich im Grundgesetz nicht, sondern nur die Würde des Menschen in Art 1 GG, aber darin soll sich auch Ehre verstecken.

In ein paar Tagen werde ich die Berufung begründen und auch versuchen zu erklären, warum ich in meinen Kraftausdrücken keine Beleidigungen sehe.

An die hier mitlesenden Damen und Herren vom Staatsschutz in Köln, der Abt. 121 der StA und Frau RiAG Sch. von der Abt. 501 des AG Köln hätte ich noch eine Bitte: Auf meinem beschlagnahmten Laptop ist bereits ein Entwurf der Be­rufungs­begründung gespeichert. Es wäre hilfreich, wenn bald über die Be­schwer­de ent­schie­den würde, da­mit ich mir den Senf nicht nochmal aus der Tu­be drücken muss. Frau Sch. mein­te Frei­tag vor einer Woche, dass „über Be­schwerden norma­lerweise binnen drei Ta­gen ent­schieden“ würde. Unter Be­rück­sichtigung des letz­ten Wochen­endes und Postlauf­zeiten waren die drei Ta­ge gestern vor­bei. Gekom­men ist nix. Heute war nur die Ladung zur Be­ru­fungs­ver­hand­lung in Chemnitz in der Post und mor­gen … schaun mer ma😆 Weg­nehmen ging je­den­falls schneller.

Bunzlau/Polen

Schlagwörter

, ,

Was über meinen Geburtsort in meiner Geburtsurkunde stand, weiß nobody nicht. Im deutschen Ersatzdokument stand jedenfalls: Bunzlau/Schlesien. So stand es auch in meinem alten Personalausweis. Im neuen Perso steht nur „Bunzlau„.

Im Protokoll meiner Hausbesuchung vom 8. September steht Bunzlau/Polen. So hat es wohl KHK B. in seinem Büro vorbereitet. Er sollte es besser wissen, denn wenn ich seinen Nachnamen richtig einordne, dann ist B. Wasserpolak wie nobody, wahrscheinlich sogar ein Wurzelechter aus Oberschlesien. Ich bin nur Niederschlesier.

Ob Ober- oder Niederschlesien, beides war zur Zeit meiner Geburt deutsch „unter polnischer Verwaltungshoheit„, so damals die offizielle Sprach­rege­lung im Wes­ten, wo es auch keine DDR, sondern nur die SBZ gab und für Ossis der Westen eine BRD war.

Ich war schon immer der Meinung, dass ich in Polen geboren wurde, aber dann müsste Bunzlau im Protokoll von Herrn KHK B. nicht Bunzlau, sondern Bolesławiec heißen, so wie Preßburg jetzt Bratislava heißt.

Wie auch immer … es war ein kleiner Schock zum ersten Mal zu lesen, dass ich offiziell in Polen geboren wurde.kotz

Ein größerer Schock war zu sehen, was heute auf dem Markt in Wesseling als „Schlesische Spezialitäten“ feilgeboten wurde.

Als das Internet verschwand

Schlagwörter

, , ,

gavelHeute vor einer Woche war das Inter­net weg. Nicht das ganze, son­dern nur meine „EDV-Anlage“ als „Tatmittel“ für die „straf­rechtlich relevanten“ Inhalte mei­nes klei­nen kosmos, wie es im Beschluss heißt. Nach ei­ner Woche darf nobody rekapi­tu­lieren. Weiß ja nicht jeder, wie so eine Hausbe­suchung abgeht … war meine dritte. Ge­nug über den Irr­sinn nach­gedacht, den sich Kafka nicht hätte besser ausdenken können.

Am Donnerstag, den 8. September 2016 um 8 Uhr MESZ begehrte der Staats­schutz Einlass in meine Kemenate. Auf meine Bitte händigte mir KHK B. eine Kopie des Beschlusses aus und stürzte sich auf das „Tatmittel“. Tatmittel ist gleich­bedeutend mit dem geläufigeren Tatwerk­zeug oder der Tatwaffe, wie mir Frau Sch. am folgen­den Freitag (9/11) bestätigte. Frau Sch. ist die zu­stän­dige Richterin der Ab­teilung 501 des Amtsgerichts Köln (obwohl für mich ja eigentlich das AG Brühl zu­ständig ist, aber mit solche Feinheiten wollen wir keine Zeit verplem­pern). Aber Frau Sch. ist sehr nett, kannte aber meinen Fall nicht, weil sie „auf Fortbildung“ war, als ihre Kollegin Frau G. in Vertretung den Beschluss erlassen hat.

Beschlagnahmt oder sichergestellt, wie es juristendeutsch heißt, wurde mein Laptop Toshiba Satellite, mein Handy Alcatel One Touch, diverse Kabel und ein Lade­gerät. Nicht im Durch­suchungs­pro­to­koll erwähnt werden der eben­falls ein­gesackte USB-Hub, der zwi­schen den „Kabeln“ hing und der Blue­tooth-Re­cei­ver, der auf Port 1 des USB-Hubs steckte, aber so klein ist, dass er wohl übersehen wurde. Die zum Bluetooth-Re­ceiver gehören­de Mini-Maus hat man nobody gelassen, obwohl sie für mich zur „EDV-Anlage“ gehört. Vielleicht hat Herr KHK B. gedacht, dass man mit der Maus allein eh nix anfangen hat. Er hat Recht. Ich kann mit der Maus nicht wie eine Katze spielen. Sie liegt nur stumm und dumm rum und gemahnt mich, dass ich mal „Tat­mittel“ hatte. Die Maus ist für nobody sehr wichtig und gehört für mich zur „EDV-An­la­ge“, weil ich mit dem Mouse­pad überhaupt nicht klar komme.

Um 8:13 h war der Spuk vorbei und der Staatsschutz wünsch­te beim Ver­las­sen noch „einen schönen Tag“, was nobody mit „Sie ma­chen Witze“ quittierte, um im Anschluss das nächste In­ternet­cafe zu besu­chen und die Pass­wör­ter zu ändern. Wir wol­len ja nicht, dass der kleine kosmos aus Versehen ge­löscht wird, oder jemand meine Mails liest, obwohl der Beschluss Art 10 GG nicht erwähnt. Daran habe ich am Freitag auch Herrn H. vom Staats­schutz er­innert, er möge vorher noch den ent­sprechenden Beschluss einholen … reine Formsache, weil ja meine „EDV-Anlage“ ausgewertet werden soll.

Herr H … seinen Dienstrang hat er leider nicht verraten, ist aber wohl was Größeres, nicht nur körperlich … war auch sehr nett und erklärte nobody, wa­rum mein Handy konfisziert wurde. „Weil es der Kommunikation dient.“ Das stimmt und damit sind wir der Wahr­heit schon ein Stück näher. Meine Kladden wollte Herr H. aber auch nicht.

Die Kladden sind IMHO das ultimative Beweismittel dafür, dass Wal­demar Stefan Cimala aus Wesseling, aka nobody, diesen Blog be­treibt, denn in diesen Kladden habe ich viele Artikel vorgeschrieben. Wenn ich den Be­schluss recht verstehe, dann wurde meine „EDV-Anlage“ sicher­gestellt, um zu „verifizieren„, dass ich ich bin … ich bin’s und wozu gibt es eigent­lich ein Impressum.

Zum Staatsschutz in Kalk hat mich die Staatsanwaltschaft geschickt, die nobody zuvor heimgesucht und um Vernehmung gebeten hat, weil ja im Beschluss be­hauptet wird, ich würde nie bei der Polizei zu Verneh­mungen erscheinen. Muss man auch nicht (§ 163 a Abs. 3 StPO), sondern nur beim StA oder Richter. Zu meinem Staats­anwalt von der Abt 121 wurde ich gar nicht erst vorgelassen, obwohl ich auf Empfehlung der Richterin kam. Vielleicht ist Staats­anwalt R. nicht mehr in der Abtei­lung. Der ist sehr nett. So ist mein Versuch ein noch­ma­liges Geständ­nis und meine belastenden Klad­den los zu werden, beim AG, Köln, der StA und beim PP Köln gescheitert.

Langsam hat nobody die Vermutung, die Staats­macht ist gar nicht an Be­weisen (derer es eh nie bedurfte) interes­siert. Dass der Blog von mir be­trieben wird, ist in einem Dutzend Akten gerichtskundig und wurde nie von mir bestrit­ten und dafür wurde ich auch schon zweimal verurteilt, was ein Justiz­irrtum wä­re, wenn ich nicht ich wä­re. Bin ich aber … aber Justizirrtümer sind die Ver­ur­teilungen trotz­dem, wenn auch aus anderen Gründen.

Andere Gründe gibt es auch für die Sicherstellung der „EDV-Anlage“ und die sind auch im Beschluss erwähnt. Die Sicherstellung von „Tatmitteln“ ist nicht nur zur Sicherung von Beweisen zulässig, sondern auch dann, wenn im Falle einer Verurteilung mit deren Einziehung zu rechnen ist. Das ist in jüngerer Zeit tatsächlich schon vorgekommen, aber immer im Zusammenhang mit Kinder­por­no­graphie. Bei mir geht es aber um „Beleidi­gungen“ und die sind jeder­mann im Netz zugänglich.

Natürlich gibt es auf meinem Laptop noch mehr Beleidigungen, in Form von Text-Dateien und halbfertigen Artikeln auf der lokalen Kopie meines kleinen kosmos. Aber diese Belei­digungen gibt es auch in meinen Kladden und die woll­ten die Staatsschützer nicht. Recht so, denn Art 5 Absatz 1 Satz 3 GG besagt, dass eine (Vor-)Zensur nicht statt­findet.

Der Beschluss meint, dass auch im Fall von Beleidigungen die Ein­zie­hung einer EDV-Anlage verhältnismäßig sei. Auf die Idee ist noch niemand gekommen. Schreibt nobody eben Rechtsgeschichte und die Profi-Medien müssen nun be­fürch­ten, dass Rotations­pressen demontiert werden, wenn die BLÖD be­leidigt.

Auch der Beschluss geht davon aus, dass nobody Wieder­ho­lungstäter ist und deshalb wäre in meinem Fall auch U-Haft angezeigt. Na, wie wär’s? Halten Sie für über­trieben? Dann haben Sie noch gesundes Rechts­empfinden und sind nicht rechts­irre. Denn mit der gleichen Verhältnis­mäßigkeit könnte man mir auch die Wix­griffel abhacken, damit ich kein Keyboard mehr malträ­tieren kann. Oder noch besser, gleich das Hirn aus dem Schädel kratzen, denn dann fällt mit sicher keine Beleidigung mehr ein und das Übel wurde samt ersten Tatmittel an der Wurzel gepackt.

Sollten der kölschen Justiz die kreativen Ideen zur Rechts­schöp­fung aus­gehen, so mag sie sich vertrauensvoll an nobody wenden, denn ich habe nun viel Zeit, mir Bläschen zu denken.

Irgendwann wird auch bei diesem kafkaesken Spiel der letzte Vor­hang ge­fal­len sein, aber dann geht es erst richtig los, wenn meine Maus wieder Katze spielen kann.

Inès und ihre verwirrenden Schwestern

Schlagwörter

, , , , ,

Nicht nur Frankreich ist verwirrt. Früher war die erfolglose Jagd auf Kora­nis­ten leichter. Man musste nur nach Vollbärten in Pumphosen Ausschau halten, vorzugsweise aus Molenbeek in Belgien. Wenn die mit gemieteten Renaults und Kalaschnikows auftauchten, gab es Ärger.

Dann tauchten die einheimischen Pumphosen mit Vollbärten auf, z.B. in Nizza, auch mit gemietetem Wagen, aber LKW. Das war schon komplizierter.

Wenn die Schwestern dieser Koranisten auftauchen, dann ohne Vollbart, so­weit das durch den Schleier erkennbar ist, den sie statt der Pumphose tragen. Die tauchen auch in Nizza, aber ab oder unter statt auf und zwar in der Burka, die in der schwim­menden Version Burkini genannt wird.

Auto fahren dürfen die Originale dieser weiblichen (?) Koranisten eigentlich nicht, jedenfalls nicht in Saudi Arabien, weil dort der Schleier Pflicht ist und Schleier und Auto steuern schlecht zusammen­passt. Schleierpflicht und Fahr­verbot ist also eine gute Kombi­nation. Würde das auch hier­zulande gelten, könnten die unbärtigen Schwestern der Pumphosen als harmlos einge­stuft werden.

Verwirrender Weise halten sich die Koranistinnen nicht an alle Gebote, die sie dem Kloran entnehmen zu können glauben. Inès Madani aus Tremblay-en-France, * 15.03.1997, z.B. hat Papas Peugeot 607 ganz unkora­nistisch geklaut, mit 6 Flaschen Gas und 3 Kannistern Diesel beladen und ist mit zwei Ter­ror­freun­dinnen zu Notre Dame gefah­ren, um dort für Allahs Ordnung und ein Feu­er­werk zu sorgen und so Abu Mohamad al-Adnani zu rächen, wie sie sagt, nachdem sie 4 Tage später von den Flics gefasst wurde.

Das ist verwirrend, denn die Amis haben erst am 12. September 2016 be­stä­tigt, dass sie al-Adnani abgeknipst haben, den Hintermann der Angriffe auf Paris am 13.11.2015. Aber der IS, zu dem sich Inès bekennt, hat das schon früher via Fuckbook bestätigt, dem Fuckbook, über das sich Inès ex­press­ra­di­ka­li­siert hat.

Nach Inès Madani haben die Flics noch 7 weitere Terrorbräute gefasst, ei­ne da­von ge­rade 15 Jahre alt, also nicht viel jünger als „unsere“ Safia Schmitter, und der Antiterrorstaatsanwalt in Paris sagt, es gibt noch viel mehr, die je­der­zeit vom IS ferngesteuert bereit sind, Angriffe auszuführen. Das verwirrt. Wa­rum nehmen die Flics diese Koranistinnen nicht fest?

Weil sie sie nicht (er-)kennen und das liegt nicht am Schleier. Die Ter­ror­schwes­tern kommen nicht aus einem berüchtigten Pariser Banlieue, sondern aus gutem Haus in Tremblay-en-France und müssen sich daher nicht ver­schlei­ern. Auch während des Angriffs sind die Terrorbräute offen vor­gegangen. Inès war es wurscht, dass ihre Identität anhand Papis geklautem Auto schnell feststellbar gewesen wäre, wenn es geklappt hätte. Ihr war wohl auch egal, dass Papis 607 verbrutzelt, nicht nur das kleine Cafe schräg gegenüber Notre Dame, wo die Kiste explodiert wäre, wenn Inès nicht zu blöde gewesen wäre, Diesel mit dem Feuerzeug zu entzünden.

Das überrascht nobody nicht, denn Inès ist muselig, verwirrt wie alle Ko­ra­nis­ten. Wenn Inès z.B. die richtige Mischung verwendet hätte, dann hätten die Gasflaschen wahrscheinlich Feuer gefangen, aber Inès auch und das Fluchtauto ihrer Terrorfreundin hätte sie dann wohl nicht erreicht. So aber konnte sich Inès bei Festnahme nach ihrer völlig museligen Tat mit dem Messer gegen die Flics wehren und musste mit einem Schuss ins Bein gestoppt werden.

Anders als bei ihren Brüdern im verwirrten Geiste ist bei den radikalisierten Terrorbräuten die neue Gesinnung nicht zwingend am Lappen vor dem Gesicht zu erkennen. Das verwirrt.