Oberst Putin-Liebchen

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Nach Wesseling traut sich der örtliche Nazi-Kandidat Rüdiger Lucassen ja nicht. Viel­leicht findet er es ja nicht, weil er nicht mal im Wahlkreis 92 lebt/wohnt/ar­beitet, sondern im schwarz-braun-ist-die-Haselnuss-Bad Münstereifel. Viel­leicht hat er nicht nur politisch eine schlechte Orientierung, sondern auch geografisch, der Herr Oberst a.D., der die 1000 toitschen Pappnasen im Baltikum für eine Be­drohung Russlands hält und den Maddin als „Schande für Deutschland“, wäh­rend Bundes-Angie nur eine „Gefahr für Deutschland“ ist. Auch in Sachen VT ist der Putin-Troll gut, wenn er über die Rosenburg-Akte schwadroniert und in to­ta­ler Un­kennt­nis des politischen Systems fragt:

    Wo war der BM Justiz mit seinen sonst so schnellen Kommentaren in den letzten beiden Tagen als ein massiver Polizeieinsatz erforderlich war, um unser Land vor großem Schaden zu bewahren? Und das, aobwohl ganz of­fensichtlich ein anerkannter syrischer Asylant und mit der Migrationswelle “eingeladene” IS-Sympisanten unseren Rechtsstaat bedrohten?

Erstens, du Trottel: Polizei ist Ländersache.
Zweitens ist sie Aufgabe des/der Innenminister.

OMG und so ein Honk will das Volx vertreten. Wie der Herr, so das Gescherr.

Und was macht der sonst, der Herr Kriegstreiber? Also wenn nobody so liest, was er über seine pro-ades GmbH schreibt, dann riecht das nach Waffenhandel in Kri­senregionen und Söldnervermittlung. Hat das der VS, BND und das BKA auch schon gemerkt?

Informieren Sie sich über ihren Kandidaten in der Kandidatenbank des TAGESSPIEGELs.

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Wahlkampf

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Scheffe schmeißt sich morgen noch ein letztes Mal in den Wahlkampf, hat er mir eben gesagt. Bringen tut es in Berzdorf nix … ist sein Wahlbezirk 18 und da hat er als Schwarzer Riese 😛 sagenhafte 54,47 % geholt und damit den höchsten Sieg bei den Ratswahlen eingefahren, nicht nur bei der Union.

Aber so schwarz wie es aussieht, ist Wesseling gar nicht … da wird schon dif­fe­renziert. Der Rat gehört der CDU, aber der Bürgermeister ist von der SPD … Checks and Balances auf rheinische Art … und die beiden müssen sich zusam­men­raufen.

nobody war heute bisserl wahlkämpfen. Vor der Post hatte sich die AfD aufge­baut, aber jeder machte um die einen weiten Bogen … bis auf ein frisch ge­trau­tes Brautpaar … OMG. Und dann hat noch einer von der Wache um die Ecke aufgepasst, dass den Nazis keiner was tut.

Die hatten die Fußgängerzone heute für sich allein. In stiller Übereinkunft hat sich keine demokratische Partei in Konkurrenz zu den Nazis dargestellt. Wir ham dat kapiert: Mit Nazis spricht man nicht!

Nicht gerade Amalfi

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… wie Rainer Grieben sagte … diese Königin der Zitrone hatte ich nicht mehr im Obstkorb … die Zeit für Amalfi-Zitronen ist wohl auch vorbei … aber auch anhand einer schnöden Zitronen sieht man, wie

mickrig die aus Wesseling sind. Demgegenüber haben die Feigen vom Dach der Küchenfee normale Größe. Immerhin, hier am Rhein wächst in Sommern wie die­sem alles. OK, mit Reis hätte es dieses Jahr Probs gegeben … und Ananas … ? Ich weiß nicht. Aber Bananen! Schön klein und grün, die hab ich gesehen.

Nachtisch mit Feigen:
Kleine feuerfeste Förmchen mit Ziegenfrischkäse füllen, der zuvor mit einer Bri­se Cayenne und bisserl abgeriebener Limettenschale obatzt wur­de. Darüber ei­nen Tee­löffel aromatischen Wald­honig verstreichen und eine halbe Feige drauf­setzen und für 2 Minuten unter den 250°C heißen Grill oder mit dem Flam­men­werfer (der von ALDI ist echt gut) gratinieren. Fertisch!

BTW: Amalfi … ein toller Film mit einer umwerfenden Scarlett Johansson.

Native New Yorker

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Mir ist ’ne dolle Platte in die Hände gefallen, von Helen Schneider. Und ich dach­te, ich kenne alle ihre Scheiben. Von 2001: „A Voice and a Piano“. Dass Helen, obwohl native New Yorker, fließend Deutsch spricht, wusste ich ja. War mal auf ’nem Konzert im Gürzenich und da hat sie die Übergänge zwischen ihren Liedern deutsch conferenciert. Aber da war es noch nicht so gut. Eine Kostprobe:

Woher ihr gutes Deutsch kommt, verrät nicht nur ihr Name, sondern auch ihre

bezaubernde Nase … jüdisch eben ❤ Darf nobody das überhaupt noch sagen? Wir haben ja jetzt eine neue Antisemitismus-Definition (FAZ). Anyway, das Album „A Voice and a Piano“ lohnt sich.

Apropos jüdische Nase: Ich hab doch die Tage den Film Nuts erwähnt. Den hab ich mir daraufhin nochmal reingezogen und dort die Fotos (wieder-)entdeckt, die Mario Casilli von Barbra gemacht hat und die im Film vorkommen. Die Frau ist nicht nur eine exzellente Schauspielerin mit Wahnsinnsstimme und irrer Nase, sondern hat auch einen Körper, bei dem die Natur nix falsch gemacht hat

… eben auch ein native New York Girl, also jüdisch, aber diesmal mit galizischen Wurzeln … Native New Yorker

Odyssey … 1977

Viele Baustellen

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Was nobody die letzten Tage vor der Wahl ge­lernt hat: Es gibt viele Baustellen. Die Putze braucht mehr Geld und/oder Rente, damit sie riestern kann … OMG, da hat Angie ja voll ins Klo gegriffen … Kita-Gebühren müssen weg und Pflegepersonal mehr verdienen. Außerdem sind toitsche Brücken marode und die Polizei auch. Also müssen wir in­ves­tieren, sprich neue Schulden machen, dann bau­en sich die Altschulden von allein ab, weil die Unternehmer dann ja auch mehr Steuern zahlen … sagt Maddin. OK, mit dem Verständnis von Staatsfinanzen reicht es bis Würselen. Und den Rest regelt der Markt, sagt Lindner … der es wissen muss, denn schließlich hat er schon eine staats­fi­nan­zierte Pleite hingelegt. Das scheint für die LINKE aber nicht zum Vorbild für Umverteilung zu taugen. Zu den Grünen fällt nobody grad nix ein, außer dass der Veggieday nicht mehr auf dem Speiseplan der Werkskantine steht. Nach der letz­ten Pleite haben die das Denken wohl komplett eingestellt.

Wie auch immer … die größte Baustelle ist das Loch in der Haushaltskasse. Das wird wegen der Überschüsse an Steuer- und sonstigen Einnahmen zwar grad kleiner, aber ein paar Generationen wird es noch dauern, es ganz zu stopfen.

Muss aber gar nicht sein, weil der Staat nicht wie ein Kaufmann handeln muss, ja nicht mal darf. Deshalb ist für Steuergeschenke keine Zeit. Im Gegenteil. Der Mehrheit geht es gut und sie ist gerade im Kaufrausch = mehr MwSt. Mehr in der Tasche würde zurückgelegt und weil das in Schland grad nix bringt, macht man es im Ausland, wovon der Fiskus nix hat.

Das ließe sich mit Erbschaftssteuer regeln. Die aktuellen Vermögen wurden in drei Generationen erwirtschaftet. Wenn man der nächsten Generation ein Viertel davon wegbesteuert, hat die vielleicht einen Anreiz, wieder zu investieren, oder auch nur zu arbeiten. nobodys Idee ist eine aufgeschobene Erbschaftssteuer. Bsp:

1. Generation macht mit einer Untenehmensidee 1 Mio.
2. Generation macht daraus 2 Mio.
3. Generation … Sie ahnen es … macht die 3. Mio.

Nun erbt die 4. Generation. Die 1. oder Gründungs-Mio. ist tabu, aber von den beiden nächsten werden 500.000 eingesackt. Dafür muss der Vierte nur den hal­ben Steuersatz auf laufende Einkünfte zahlen, wenn er aus den verbleibenden 2,5 Millionen 3,5 macht.

Der SolZ, aka Soli, bleibt auch, wird aber umgewidmet und zum Grundstock ei­ner Einheitsversicherung und des Grundeinkommens.

Apropos Rente: Da hat sich unser Sozial-Laumann doch einen interessanten Fake-Fact geleistet, indem er bei der Illner am 7. September tönte, dass die „Durchschnittsrente“ im Westen „gut 1375 Euro“ und im Osten „gut 1300 Euro“ betrage. OK, knapp daneben ist auch vorbei, aber bei der Überprüfung des BULLSHITS hat sich herausgestellt, dass …

    nach Auskunft der Deutschen Rentenversicherung Bund la­gen die Zahlbeträge der „Ren­ten wegen Alters“ im Jahr 2015 bei durch­schnittlich 787 Euro im Westen und 964 Euro im Osten. Dif­ferenziert nach Männern und Frauen ergibt sich folgendes Bild. Die Frauen im Osten er­hielten 846 Euro, die West-Frauen 580 Euro. Die Männer in den neuen Bun­des­län­dern bekamen 1124 Euro, die in den alten Bun­des­län­dern 1040 Euro. (Frankfurter Rundschau)

Wie denn, was denn … nobody hört doch immer, dass wir die Ostrenten an das Westniveau angleichen müssen … OK, aber da wird Heulen und Zäh­ne­knirschen sein im Sack­sen­sumpf.

Arme Seelen retten

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Heute Nachmittag, wenn das Wetter wieder besser ist, geht nobody wieder arme Seelen retten. Arme Seelen sind Migrus, die wählen dürfen, aber es nicht tun. Das unterlassen sie nicht, weil sie – soweit wurzeltürkisch – auf den Kümmel­lüm­mel in Ankara hören, sondern weil sie nicht wissen, was sie wählen sollen. Sie interessieren sich nicht für Politik, vor allem nicht für die toitsche. Diese ar­men Seelen schnappe ich mir … OK, meist nur die Mädels, denn Türken haben auch schöne Töchter 😛 und sag: „Hör ma, du bist Deutsche, also ist das auch dein Land. Und dann kann es dir nicht egal sein, was die Politiker daraus ma­chen.“

Und dann hole ich mein smartes Fon raus und wir spielen zusammen Wahl-O-Mat. Da ham die Spaß dran. Und ich krieg Adressen, denn nobody sagt dem Mä­del: Ich fahr dich am Sonntag ins Wahllokal. Wo wohnst du? Hat schon drei Mal geklappt 😎

BTW: Ich beeinflusse die armen Seelen nicht. Die sollen wählen, was sie wollen, außer Nazis. Jede nicht abgegebene oder an der 5%-Hürde scheiternde Stim­me ist ein Vorteil für die AfD … Host mi?!