Hier wird gelöscht!

Hervorgehoben

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Das OLG München hat Ende August 2018 per Einstweiliger Vergnügung ent­schie­den, dass Fuckbook nicht nach Lust und Laune User-Postings löschen darf, son­dern wegen der Dritt­wirkung der Grundrechte die Meinungsfreiheit zu beachten habe, also nicht päpstlicher als der Papst sein darf und sich bei den Löschregeln an staatliche Kriterien anlehnen muss.

nobody kennt dem Beschluss noch nicht im Wortlaut, weswegen ich mich mit Kritik zurückhalte und mir das BULLSHIT noch verkneife.

Aaaaber: Der kleine kosmos ist kein Fuckbook und hier ist nicht München und hier werden Kommentare vor Veröffentlichung überschlägig gecheckt und wenn mir was nicht gefällt, dann landet es im Müll … auch nachträglich.

BASTA!

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Lieber Rot als …

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Sollte es infolge einer Kündigung des INF-Vertrages wieder zu einem nuklearen Wettrüsten kommen, dann stellt sich wieder die alte philosophische Frage: Lieber rot als tot?

OK … das Original war andersrum: Lieber tot als rot und wurde erst Anfang der 1950er umgedreht zu „Lieber rot als tot!“ nobody versetzt es mit einem Frage­zei­chen … Fragezeichen sind philosophisch besser.

Um das zu verstehen, muss man Folgendes voraussetzen:

1. Alle Menschen sind gleich viel wert.
2. Menschen haben die Fähigkeit, die Menschheit atomar auszulöschen.
3. Der Mensch, der zuerst schießt, stirbt als zweiter.

Die herrschende Logik, auch über den Kalten Krieg hinaus, war und ist, dass 2. und 3. in Kauf genommen werden müssen, damit keiner zuerst schießt. Das führt aber zu 2. und wider­spricht 1. Denn wäre es im Fal­le eines Erstschlages nicht sinnvoller, das wenigstens die Menschen des An­grei­fers über­leben, als auch diese zu vernichten? Welchen Sinn macht eine entvölkerte und über Jahr­hun­derte unbewohnbare Welt?

Die Frage entlarvt auch den atomaren Angriff als sinnlos, dann er dient nie zur Eroberung, sondern nur der Vernichtung. Vernichtung wozu? Ein vernich­teter Land­strich hat keinen Sinn, schon gar nicht, wenn man ihn nur mit ABC-Schutz­klei­dung und Schnüf­fel­tüte betreten kann.

Peanuts

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Die Anwälte, die die Musterfeststellungsklage vertreten werden, rechnen mit 26.000 Klägern (FAZ). Dann rechnen wir auch mal:

Nehmen wir ein durchschnittliches Dieselfahrzeug aus dem VW-Konzern mit dem Betrugs-Motor EA189, den Golf VI mit 2 Litern Hubraum. Neu kostete der 2012 bei mäßiger Ausstattung um 25.000 Euro.

Der Musterprozess wird, wenn es gut läuft, 2021 entschieden sein. Dann ist un­ser Muster-Golf 9 Jahre alt.

Nehmen wir mal eine jährliche Laufleistung von 20.000 km an. Dann stehen 2021 auf dem Tacho unseres Golfs 180.000 km.

Für die Berechnung des Nutzungsvorteils gehen die Gerichte beim Golf Diesel von einer erwartbaren Gesamtlaufleistung von 300.000 km aus.

Daraus ergibt sich nach der BGH-Formel ein Restwert von 10.000 Euro. Das lohnt sich, denn die würden Sie für diesen Golf auf dem Gebrauchtwagenmarkt schon heute nicht mehr erzielen (8000 bis 9000 Euro bei 120000 km).

Lohnt sich der Prozess auch für VW?

Wenn VW 26.000 mal 10.000 Euro zahlen muss, dann sind das 260.000.000 Euro. Das sind Peanuts, verglichen mit den fast 30 Milliarden Euro, die der VW-Diesel-Skandal bis heute gekostet hat. Aber immerhin hätte VW für diese Pea­nuts ca. 87.000 Euro-5-Diesel mit einem SCR-Kat nach­rüs­ten können.

PS: Wenn VW den Prozess verliert, dann haben die Musterkläger nicht auto­ma­tisch gewonnen in dem Sinne, dass sie die oben berechnete Knete kriegen, denn die Höhe der Einzel­ent­schä­digung muss dann für je­den Fall aus­gehandelt oder nochmal ausprozessiert werden.

Angies alte Zahlen

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Frau Bundesmerkel ist alt geworden. Bei ihrer Wahlkrampfhilfe für Hessen hat sie sich auf die 14-Städte-Liste vom Umweltbundesamt Stand 30. Mai 2018 be­ru­fen. Es gibt aber seit dem 21. September 2018 eine neue Liste (PDF). Jetzt sind es 15 Städte und Frankfurt ist ausdrücklich dabei. Nun warten wir den Win­ter ab mit seinen typischen Inversionslagen, bei denen die Abgase nicht aus den kalten unteren Luftschichten raus­finden.

Naja, gibt für alles eine Lösung. Wie wärs, wenn man die Messstellen an Wet­ter­bal­lons hängt und die Messungen in der Stratosphäre durchführt?

Gender-Einsteins

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Das geniale an Albert Einstein war, ist und bleibt, dass er sich alles nur aus­ge­dacht hat, ganz ohne Experimente. Normal ist das in der Wissenschaft nicht. Auch die Erkenntnisse theoretischer Wissenschaften werden im Nachhinein prak­tisch durch Experimente (oder wie in Einsteins Fall auch Beobachtungen) ve­ri­fi­ziert, oder können bestenfalls nicht falsifiziert werden. Bis­her gibt es nix, was Einsteins Rela­tivitätstheorien widerspricht.

So isses auch mit den Gender-„Studien“. Sie lassen sich einfach nicht wi­der­legen.

Das liegt auch daran, dass man sie nicht experimentell verifizieren kann, sagen die Gender-Clowns zu ihrer Entschuldigung. OK, sagt nobody, aber es gibt doch schon ein Menschenexperiment, das an David Reimer.

Der arme Kerl wurde als Junge geboren. Dann hamse ihm aus Versehen im zar­ten Alter von acht Monaten das Pimmelchen operativ versaut, so dass es am­pu­tiert werden musste 😯 Die Eltern haben dann den Rat von John Money befolgt und den Jungen zu einem Mäd­chen umbauen las­sen, mit al­lem Drum und Dran, oder besser schnippel wech … Kastration, Hormone usw.

Als das gegenderte Mädchen das im Alter von etwa 15 Jahren erfuhr, wollte er wieder Junge werden … Mann ging ja nicht mehr. Mit 38 hat er sein umgekehrt verzwittertes Wesen nicht mehr ertragen und Selbstmord begangen.

Das ist das Ergebnis des ersten und einzigen, wenn auch ungewollten, prak­ti­schen Gender-Experiments. Auch David Reimers … so nannte er sich nach Rück­genderung … Eltern gaben dafür John Money die Schuld und dieser John Money ist der Urvater der Gender-Clowns.

Sie müssen mal so einen Gender-Clown … vorzugsweise weiblich … auf den Fall David Reimer ansprechen, wenn sie jemand wirres Zeuch von sich geben hören wollen.

PS: Stimmt übrigens nicht, dass David das einzige Menschenexperiment war. Weil John Money lange verheimlicht hat, wie sehr sein Experiment in die Hose gegangen ist, wurde eine Reihe von Kindern nach dem vermeintlich erfolg­rei­chen Vorbild Davids operativ umgefrickelt. Eine genaue Zahl ist nicht bekannt.

Dieser Sexual-Mengele fand übrigens auch Pädophilie in Ordnung, solange sie nicht sadistisch ist. Also wenn nobody über den Charakter dieses Money psy­cho­lo­gisieren sollte, dann würde ich vermuten, dass der, wenn es keiner gesehen hat, zu Hause vor dem Spiegel im Tutu als Crossdresser getanzt hat und stinksauer auf seinen Schwanz war.

So viel zu den Gender-Einsteins.

Was ham die nicht verstanden?

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Die WAZ macht nicht nur ein Fass auf, sondern will dafür sogar noch Knete. Es geht um die sogenannten Asylbürgschaften.

Das Essener Jobcenter hat Festsetzungsbescheide in Höhe von bis zu 50.000 Eu­ro an diejenigen verschickt, die gem. § 68 Aufenthaltsgesetz eine Verpflich­tungs­er­klä­rung abgegeben haben, für die Unterhaltskosten von Flüchtlingen auf­zu­kommen, damit diese, meist im Wege des Familien­nachzuges, einreisen kön­nen.

Naja, das ist ein alter Hut, für den zu bezahlen es nicht lohnt, denn das Bun­des­ver­wal­tungsgericht hat mit Urteil vom 26. Januar 2017 – BVerwG 1 C 10.16 die Sache prinzi­piell geklärt: Was haben die beim Wort „verpflichtet“ nicht ver­stan­den.

Nun macht die WAZ den Unverständigen gegen Knete wieder Hoffnung:

    Noch ist unklar, ob die Bürgen die hohen Ausgleichssummen wirklich tragen müssen. Warum die Betroffenen unter Umständen von der Rückzahlung ver­schont bleiben könn­ten, erfährst du hier bei der WAZ (Bezahlinhalt).

OK … es geht um vier Urteile, die das Kölner Verwaltungsgericht vor zwei Wo­chen gefällt hat: Az. 5 K 14113/17, 5 K 15672/17, 5 K 2572/18, 5 K 2237/18. Zwei Bürgen müs­sen nix, die anderen beiden nur paar Hundert Euro zurück­zahlen, weil das Ausländeramt als zuständige Behörde die Zahlungsfähigkeit der Bürgen nur unzu­reichend geprüft hat. Die schriftlichen Urteile liegen noch nicht vor.

BTW: Die Paywall der WAZ ist was für Blöde. Wer in den Quelltext der Seite guggt, kann den versteckten Inhalt lesen 😎

    Auch die Ausmaße der Rückforderungen werden mittlerweile deutlicher. In den Fällen, die bislang bearbeitet wurden, verlangt das Jobcenter zwischen 5000 und 20.000 Euro pro Person für Lebens­unterhalt und Unterkunfts­kosten zurück. Da viele Bürgen aber für mehr als eine Person eine Bürgschaft hinter­legt hatten, summieren sich die Rückzahlungen auf bis zu 50.000 Euro. Das Jobcenter handelt dabei auf Anweisung des Landesarbeitsministeriums. Die Forderungen werden nach dessen Geheiß momentan nur festgesetzt und nicht eingezogen.

    if( window.location.search.indexOf("ad2info") >= 0 ){
    document.write("

    ");
    document.write("

    " + "Stroer: " + "sdg_poster_holder" + "

    ");
    document.write("

    ");
    jQuery.each(stroer_targets, function(index, target) {
    document.write(target.key + "=" + target.value + "; ");
    });
    document.write("

    ");
    document.write("

    ");
    }

    var adElem = document.getElementById("sdg_poster_holder").parentNode.parentNode;

    var observer = new MutationObserver(function(mutations) {
    if (mutations.length === 2 && adElem.style.margin === "0px" && adElem.style.height ===

    "0px") {
    adElem.style.display = 'none';
    }
    });

    observer.observe(adElem, {
    attributes: true,
    attributeFilter: ['style']
    });

    Verpflichtung eindeutig formuliert

    „Für die Betroffenen wäre das eine Katastrophe, wenn sie zahlen müssten“, sagte Rudi Löffelsend von der Caritas Flüchtlingshilfe in Essen. Er forderte die Bundes- und Landespolitik auf, alles zu tun, „damit die Leute nicht in den Ruin geritten werden“. Viele Helfer hatten in den Jahren der großen Flüchtlingskrise für Menschen gebürgt, um sie legal aus den Kriegsgebieten zu holen. Sie gingen davon aus, dass die Bürgschaft erlischt, wenn das Asylverfahren der Flüchtlinge abgeschlossen ist.

    Ein Trugschluss wohl. Denn nach einer Gesetzesverschärfung 2016 bestätigte auch das Bundesverwaltungsgericht im vergangenen Jahr, dass die Bürgschaften drei bzw. fünf Jahre lang gelten, auch dann, wenn der Asylantrag anerkannt wurde. Löffelsend sieht hier in erster Linie ein Versäumnis des Landes, das zunächst anderer Rechtsauffassung als der Bund gewesen sei. „Als ich mich in der Essener Ausländerbehörde wegen einer Bürgschaft informieren wollte, hat man mich damals auf die unterschiedlichen Rechtsauffassungen hingewiesen“, berichtet Löffelsend.

    Bundesarbeitsministerium arbeitet an einer Lösung für die Flüchtlingsbürgen

    Ob die Bürgen tatsächlich ausreichend vor den Folgen gewarnt wurden oder nicht, spielt aus Sicht der Stadt juristisch keine Rolle: „Rechtlich bindend ist die unterzeichnete Verpflichtungserklärung, und die ist sehr eindeutig formuliert“, sagte eine Stadtsprecherin. Allerdings könnte juristisch die Frage spannend werden, ob die Ausländerbehörde ausreichend geprüft hat, ob der Bürge auch zahlungskräftig genug ist. In Bonn haben in dem Punkt zwei Bürgen erfolgreich gegen das Jobcenter vor dem Verwaltungsgericht geklagt.

    Das Bundesarbeitsministerium beobachtet unterdessen noch, wie sich die Rechtsprechung verhält. „Derzeit gibt es noch viele Berufungsverfahren“, sagte eine Sprecherin. Parallel werde in Berlin aber bereits mit Hochdruck an einer Lösung gearbeitet. „Das Thema ist auf höchster Ebene angelangt.“

Alles Plastik

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Ich bin ja so ein richtiger Umweltfreak. Leere Zigarettenschachteln schmeiß ich nicht so wech, sondern trenne: Papier – Stanniol – Cellophan … echt jetzt. Ges­tern hab ich aber eine Gurke eingeschweißt in Plastik erstanden … zum Glück nicht Bio, denn das ist pervers.

ALDI ärgert mich zurzeit, denn es gibt keine Papiertüten mehr, nur noch Plastik und Stoff. Stoff ist ja auch nicht schlecht, aber was teuer, um es wegzuwerfen. Eigentlich müssten die mir was zahlen, wenn ich mit deren Logo Werbung laufe ❓

Butter, die gibt es jetzt auch in Plastikbechern. Warum nicht wie in Frankreich in gewachstem Papier. Also unser Wochenmarkt-Bauer aus der Eifel, der macht das wie die Franzmänner.

Eier in diesen Styropor-„Kartons“ … kennen Sie sicher. Was soll der Scheiß?

Gestern war ich in der Süßen Ecke meinen kleinen Luxus kaufen … Kaffee, frisch geröstet und gemahlen für die French Press … und natürlich in Papier verpackt. Da war die Frau B. grad ihre eben angelieferte Edelschokolade am Auspacken. Riesenkarton … Pappe … aber die paar Täfelchen mit Unmengen dieser Poppfolie umhüllt. Was soll das. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es auch einen passenden Versandkarton gegeben hätte und sich das günstig auf die Versandkosten aus­ge­wirkt hätte.

Überall Plastik, das sich vermeiden ließe. Man muss beim Einkauf nur bisschen nachdenken. Denken tut nicht weh.

Strohhalm

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In Österreich hamse Plastik in der Scheiße gefunden (ZEIT) 😯 … feiner und ge­nau­er ausgedrückt: Mikroplastik in Stuhlproben von Menschen. Wundern tut mich das nicht. Werden halt am Stroh­halm rumgenuckelt haben.

Hat nobody früher auch gemacht, aber da waren die Strohhalme wirklich aus Stroh. Dann kam Farbe auf und Plastik. Seit dem heißen sie Trinkhalme. Die konnte man dann stylish abknicken und beim Abknicken passiert physikalisch was und das saugt man dann ein.

Dazu braucht man gar kein Mikroplastik, aber damit geht es natürlich schneller sich inwendig zu plastifizieren 😎

nobody hat einen Tipp: Es gibt wirklich echte Strohhalme aus Stroh. Aber auch die sind nur Schnickschnack, genau wie diese Cocktails, die manN/frau dadurch schlürft.

Also ich brauch das nicht, weil ich sauf meinen Whisky pur und kipp ihn gleich runter 😛

Billiger geworden

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Novartis hat ein neues Medikament gegen aggressive Krebszellen: Kymriah. Als es vor einem Jahr zum ersten Mal wirkte, wollten die Schweizer noch 470.000. Nun haben sie die Zulassung und wollen nur noch 370.000 Fränk­li … pro Spritze 😯 (Basler Zeitung). Ein echtes Schnäppchen, gelle 👿

Man sollte mal ausprobieren, ob es wirklich stimmt, dass staatliche Unter­neh­men nicht innovativ sein können. So bisserl Verstaatlichung auf Probe 😎

5 Liter Sugo

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Seit über zwei Stunden schmurgelt die Sugo, die ich aus den letzten Paradies­äpfeln meiner Küchenfee gerade produziere. Zwar sind echt italienisch viele Möh­ren drin, aber auch echt toitsch viel Hack. Aber diese deutsche Variante hat inzwischen sogar in die italienische Wiki Einzug gehalten, also was soll’s.

Jedenfalls bleibt mir so der Sommer noch ein paar Tage erhalten.

Waren heute nur 10°C, aber es hat wieder nicht geregnet. Nur eine handvoll mu­tige Holländer haben sich noch in Schleichfahrt über den Rhein treiben las­sen. Auch in Wesseling ist der Rhein auf 80 cm gefallen.

INF und der Hofgarten

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Heute vor 35 Jahren war nobody im Hof­garten, zusam­men mit 500.000 anderen Frie­dens­be­wegten. Damals gibt es neue Pershing.

Das wird der Orange in Chief nicht gewusst haben, als er gestern die Kündigung des INF-Vertrages angekündigt hat, so wie wir nicht geahnt haben, dass die neu­en Pershings dazu beitra­gen werden, dass fünf Jahre später das atomare Wett­rüs­ten zwischen Sowjet-Russland und USA mit dem INF-Vertrag enden wird und da­mit auch der Kalte Krieg.

Wenn wir damals das Volx gewesen wären, hätten wir den NATO-Dop­pel­be­schluss verhindert und die Geschichte hätte einen anderen Verlauf genommen. Zum Glück waren Helmut Schmidt und Gänschmän schlauer als wir.

Und nun, 35 Jahre später, geht es wieder los?

Zur Rettung der nicht vorhandenen Ehre des stabilen Genies muss man zu­ge­ben, dass der INF schon lange tot ist. Die Russen halten sich mit der Kalibr und vor allem dem NATO-Schreck Iskander schon lan­ge nicht mehr dran, denn die­ser Club fliegt nicht auf Kurz­strecke.

Auch das zweite Argument für eine Neuverhandlung von INF trifft zumindest im Kern zu. Damals war China nicht beteiligt. Jetzt haben sie alle Raketen für alle Reichweiten.

Aber ich glaube, dass man China und Russland auch auf zivilisierte Weise an den Verhandlungstisch hätte bringen können. Denn des Frittenclowns Nuklearkeule ist vorerst ein Papiertiger. Zumindest den Russen hinken die Amis Jahre hin­ter­her und deshalb wird es erstmal ein neues Wett­rüsten geben, bis der Schwanz­ver­gleich nix mehr bringt und man wieder über Begrenzung und Abrüstung dis­ku­tie­ren kann.

Patrioten für Deutschland

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Am Samstag haben vor der Alten Oper Frankfurt die Patrioten für Deutschland eine Kundgebung verunstaltet (FR). Sieben Clowns haben teilgenommen

mit Rednern 10

bei ca. 300 Gegendemonstranten. Ist wohl besser für die Nazis, wenn sie sich auf Sachsen konzentrieren … obwohl: In Dresden waren beim Pegidioten-Jubi­läum gestern 4100 Nazis und über über 10.000 normale Menschen dage­gen (Sächsische Zeitung). Noch ist Dres­den nicht verloren.