Endstation Bicske

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András Boda berichtet für die größte ungarische Tageszeitung Népszabadság aus Bicske, wo ein Zug mit hunderten Flüchtlingen festgehalten wird. András Boda lässt durchblicken, dass die Flüchtlinge mit einem perfiden Trick in den Zug gelockt wurden:

    Die Begeisterung der Flüchtlinge, die nach Deutschland wollten, wurde dadurch erhöht, dass die Lok des Zuges deutsch beschriftet war.
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    Und als ob das noch nicht genug wäre, wurde auf den Seiten der Lokomotive in großen Lettern auf Deutsch verkündet: “Europa ohne Grenzen”. All dies hat die unsicheren Flüchtlinge überzeugt, den Zug zu besteigen, sodass sie die Menschen in Trauben in den Türen hingen.

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Während der Zug in Bicske in der Mittagshitze stand, sind die ersten Passagiere kollabiert.
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Na wenigstens ist der Kleine nicht ersoffen:
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nobody ist schuldig

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Reinhard_Merkelnobody übertreibt gern und deshalb nehme ich die Schuld am Syrien-Krieg, ja sogar an Ay­lans Tod allein auf meine Kappe. Prof. Rein­hard Merkel, Putins Völkerrechtler, hat nobody wieder einmal überzeugt, wenn er in der FAZ schreibt:

Der Westen ist schuldig“. Das ist mir zu simpel, denn es verteilt die Schuld auf zu viele Schultern. Auf wie viele, das weiß ich nach Lektüre des dünnen Brettes, dass Merkel anbohren wollte, gar nicht. Sicher sind nur die Amis schuld, weil der CIA Waffen an die Konfliktparteien geliefert hat, sagt Merkel.

An beide Konfliktparteien? Das lässt Merkel offen, aber dass es “beide Seiten“, also zwei Kriegsparteien gibt, da ist sich Merkel sicher. Nun ist nobody nicht so in den Thema drin, aber das habe ich wohl mitbekommen, dass in Syrien ein halbes Dutzend Kriegsparteien kämpfen, mal gegeneinander, mal füreinander, wie es gerade so passt. Und als nobody noch nicht angeekelt von diesem Krieg weggeguckt hat, da hat er auf allen Seiten nur Kalaschnikows und russische RPGs gesehen.

Ist aber auch wurscht, weil inzwischen mit Sicherheit auch mit amerikanischen Waffen in Syrien gekämpft wird, so wie der Schlächter Assad von Putin nicht nur moralisch unterstützt wird. Aber Putin ist nicht Westen, also ist Putin nicht schuld. Jedenfalls kommt Vladdie im Dünnschiss seines Völkerrechtlers nicht vor. nobody kommt eigentlich auch nicht vor, muss aber schuldig sein, so wie SIE, SIE und SIE … falls drei Irre das hier lesen.

Ansonsten lallt der selbsternannte Rechtsphilosoph Merkel über die Problematik der kollektiven Notwehr und die Frage, ob zu Beginn der Revolution der Leidens­druck schon so hoch gewesen sei, dass er den Tod von Hunderttausenden recht­fer­tige. Aha, dafür könnte es sogar eine Rechtfertigung geben … inter­es­sant … erzählen sie mehr, Herr Merkel … nein lassen sie es besser, denn das hat in Syrien bei Ausbruch des Krieges keinen interessiert und tut es heute auch nicht.

Es ist wie immer bei diesem geistigen Tiefflieger Prof. Merkel BULLSHIT! BULL­SHIT im Auftrag den russischen Zaren. Wussten Sie, dass Putins Recht­fer­ti­gung für die Annexion der Krim, die Vladdie in seinen Krims Märchen (hier mit englischen Untertiteln)

geliefert hat fast 1 : 1 dem entspricht, was Reinhard Merkel am 7. April 2014 ebenfalls in der FAZ abgeliefert hat.

Egal, denn nobody ist schuldig.

Massiver Informationsangriff

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Keine Ahnung, wat dat is, ein massiver Informationsangriff … klingt ir­gend­wie nach Krieg … aber wenn es die Sprecherin von Laberdoof sagt, dann muss es stimmen. SPUTINKI: Massive Informationsangriffe auf Russland behindern Ermittlung. Was für Ermittlungen? MH17, was denn sonst. Jetzt versuche ich den BULLSHIT mal zu ordnen: Wir, also der pöhse Westen gereifen Russland irgendwie informativ an, damit die Ermittler in Holland nicht arbeiten können … ja genau, so wird es sein. Gut, dass wir darüber geredet haben O_o

Theresienstadt

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Was zurzeit bei einigen unserer Nachbarn abgeht, das hat was von Theresien­stadt (nobody will ja nicht gleich die Auschwitz-Keule schwingen). In The­re­sien­stadt … pardon Breclav
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da tätowiert … wieder falsch … da schreibt die Polizei Nummern auf die Arme der Juden … Mist … ist komm völlig durcheinander … Flüchtlinge
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und in Ungarn bringen sie die Juden … schon wieder … mit einem Trick in die Gaskammern… nein nach Bicske
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Am Donnerstagvormittag hat ein Zug mit bis zu 300 Flüchtlingen den Ost­bahn­hof Budapests verlassen um kurz darauf in der Nähe von Bicske wieder zu hal­ten. In Bicske gibt es ein Auffang­lager für Flücht­linge. Dorthin sollen die Juden … jetzt gebe ich auf … Flüchtlinge jetzt gebracht werden … guter Trick, wie damals … ab unter die Duschen zum Entlausen … war Mengele auch wieder da?

Die nächsten Züge rollen

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Nicht nur aus Ungarn, sondern auch aus Tschechien rollen die nächsten Züge nach Schland. EU-Vertragstreu ist das nicht. Ich bin mir sicher, nicht nur die EU, sondern auch Deutschland direkt, würden diesen xenophoben Staaten gern nicht nur finanziell helfen, die Flüchtlinge geordnet und menschenwürdig un­ter­zubringen. Aber das wollen diese Länder gar nicht und deshalb wollen auch die Flüchtlinge nicht dort bleiben. Aber Deutschland ist nicht das Paradies, sondern Teil der EU und an deren Regeln haben sich alle zu halten. Nur weil wir es kön­nen und in den Augen der Welt die Reichsten sind (mit Ausnahme der Leser der Komsomolskaja Prawda :mrgreen: ), heißt das noch lange nicht, dass die Welt zum Dau­er­gast in Deutschland wird. Dass hier alles so gut funzt, hat mehr als eine müde Mark und eine Überstunde gekostet.

Immerhin schreiben die Tschechen den Flüchtlingen jetzt keine Zahlen mehr auf den Unterarm … das ist ja schon mal ein Fortschritt, der zeigt, dass man den Deutschen nicht alles nachmachen sollte :evil:

Jetzt wo die Züge unterwegs sind, sollen sie auch kommen, aber danach müs­sen wir uns in der EU über eine Verteilung der Neuankömmlinge unterhalten. Theoretisch passt die gesammte deutsche Bevölkerung auf die Fläche des Bodensees, aber gemütlich ist das nicht.

Die europäische Idee

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nobody glaubt, dass es die europäische Idee noch gibt, auch wenn man ver­geblich nach ihr sucht und so recht keiner weiß, was das sein könnte. Der SPIEGEL-Spam fand dazu diese Umfrage witzig:
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nobody weiß auch nicht so richtig, was noch europäische Idee sein könnte. Idee hat jedenfalls mit ideal zu tun und davon leitet sich Idealismus ab und das kommt aus dem Griechischen und bedeutet “Urbild”. Mit dem Urbild der Eu­ro­pä­ischen Gemeinschaft hat die EU nix mehr zu tun. Es haben sich in die EU ein paar üble Burschen eingeschlichen und damit meine ich nicht die Griechen, die sich nur in den Euro gemogelt haben.

Zu den Idealen einer europäischen Einigung gehört bestimmt nicht der nationale Rassismus eines Victor Orban, der Meinungs- und Pressefreiheit einschränkt. Die Ungarn, jedenfalls die offiziellen, sind zwar nicht das einzige EU-Werte-Problem, aber schon seit Längerem das größte. Hurra-Europäer waren die noch nie, ebensowenig wie die Slowaken. Hurra EU schreien die nur, wenn aus Brüs­sel Knete kommt. Kommen aber Flüchtlinge, dann macht Orban sie fix zu ei­nem deutschen Problem (SPon). Das ist nicht ideal und deshalb nicht meine Idee von Europa.
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Noch unidealer sehe ich die Tatsache, dass der EU-kandidat Serbien mit einer durchgehenden faschistischen Vergangenheit jetzt zusammen mit seinen “slawischen Brüdern” (wie user jekaterina123 meint) aus Russland sich darin übt, bunte Revolutionen durch das Militär niederzuschlagen. Das mag gute stalinistische Tradition sein, aber kein europäisches Ideal. Bei Noble Jump ha­ben die Serben ja wohl nicht teilgenommen, denn da wurde geübt, wie man sich gegen die Infiltration von Putins grünen Männlein wehrt.

Ich habe nix dagegen, dass Serben und Russen zusammen Bürgerkrieg spielen. Beides sind souveräne Staaten, denen wir nix vorzuschreiben haben. Aber Ser­bien hat uns nicht vorzuschreiben, wenn wir in die europäische Gemein­schaft der letzten verbliebenen Ideale aufzunehmen haben. Serbien sicher nicht.

Von mir aus können die drei Bürgerkriegsspieler eine Slawische Union gründen oder weiter von Dugins Eurasia träumen. Aber in der EU hat Serbien nix verloren, nicht mit nobody.

Slawische Brüderschaft

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Russland übt in einem Manöver die Niederschlagung sogenannter Bunter Revolutionen (SPUTINKI). OK, das ist nix wirklich Neues, denn das übt die Sowjetunion 2.0 schon seit Jahren. Diesmal machen aber Weißrussland und Serbien mit und das Ganze nennt sich “Slawische Brüderschaft 2015“. Wollte Serbien nicht in die EU?

nobody meint: Schluss mit dem Scheiß! Nicht erst seit der Flüchtlingskrise sollte jedem klar sein, dass sich die EU-Neulinge zwar gern aus den Brüsseler Fleischtöpfen bedienen, aber sonst ihr eigenes Süppchen kochen, wenn es um Solidarität geht (siehe Ungarn, Tschechien, Slowakei, Polen, die keine Flücht­linge aufnehmen wollen). Die schon drin sind, werden wir nicht mehr los, aber mehr müssen es auch nicht werden.

Autos werden teurer

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Keine Panik, nicht bei uns, sondern in Russland, berichtet die Deutsche Welle. Kein Wunder, der Rubel leidet (aktuell 75,30 für einen Euro). Also haben Ford, Suzuki, Peugeot und Citroen die Preise um 3% angehoben. OK, kann man nachvollziehen, aber nun vollziehen ROFLSie mal das nach? Zur gleichen Zeit, am 1. September 2015, hat Lada um 5% erhöht. Die Russen verstehen echt was von Wirtschaft und so soll sie wohl aussehen, die Substitution der Importgüter durch russischen Luxus.

Was ist die Propagandaschau?

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Die Frage hat sich nobody zwar nie gestellt, weil das für mich immer klar war, aber der irre Grieche Schorsch beantwortet die Frage trotzdem:

    Dok sagte am 2. September 2015 um 22:12
    Echte Empörung.
    Der PS-Blog ist kein Nachrichtenformat, sondern ein Blog zur Dokumentation und Bewertung von Verbrechen.

Äääährlich? nobody dachte es sei ein Blog von Verbrechern für verbrecher um zu verbrechen O_o

Jobbik

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jobbikDie ZEIT faselte gestern über die Situation vor dem Banhof in Budapest:

Bürgerpatrouillen un­ter­stützen mittlerweile die Po­li­zei.” Das waren Jobbik, die dann auch später im Bahnhof demonstriert haben.
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Jobbik bewachen inzwischen halboffiziell den neuen Stacheldrahtzaun, der Ungarn von Serbien abschirmen soll und der an den Bahndämmen natürlich unterbrochen ist. Ich vermute mal (Vorsicht, VT!), dass Orban heute wieder den Bahnhof für Flüchtlinge geöffnet hat, um den Jobbik wieder etwas Zucker in den braunen Nazi-Arsch zu blasen.

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