Hier wird gelöscht!

Hervorgehoben

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Das OLG München hat Ende August 2018 per Einstweiliger Vergnügung ent­schie­den, dass Fuckbook nicht nach Lust und Laune User-Postings löschen darf, son­dern we­gen der Dritt­wirkung der Grundrechte die Meinungsfreiheit zu beachten habe, also nicht päpstlicher als der Papst sein darf und sich bei den Löschregeln an staatliche Kriterien anlehnen muss.

nobody kennt dem Beschluss noch nicht im Wortlaut, weswegen ich mich mit Kritik zurückhalte und mir das BULLSHIT noch verkneife.

Aaaber: Der kleine kosmos ist kein Fuck­book und hier ist nicht München und hier werden Kommentare vor Veröffentlichung überschlägig gecheckt und wenn mir was nicht gefällt, dann landet es im Müll … auch nachträglich.

BASTA!

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3 : 0

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Endstand im DFB-Pokalfinale … das entspricht in etwa dem Effizienzunterschied der Wirtschaft in Ost und West … aber gleiche Löhne und Renten wollen sie ha­ben … sind schließlich 30 Jahre her seit der Wiedervereinigung … 30 Jahre, in denen die Ossis nicht aus den Puschen gekommen sind und weiter gepampert werden wollen.

Pokal

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Sie werden es nicht glauben, aber nobody guggt das DFB-Pokalfinale, obwohl mich Fußball nicht die Bohne interessiert und ich vom Spiel auch keine Ahnung habe. Aber Bayern vs. Leipzig, da habe ich mir ei­ne Art von Clash of Cultures von ver­spro­chen … Ossis gegen Wessies … naja bunte Batzis.

Und tatsächlich stürmen die aufgelösten Gummibärchen wie bekloppt von Sin­nen ohne Verstand los aufs Bayerntor und der Pollack macht das Tor … für Bayern.

1:0 zur Halbzeit.

Die Rättin

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Ist lange her, dass nobodyDie Rättin

gelesen hat. Damals hat mir Grass‚ Spät­werk nicht besonders gefallen. Kein Ver­gleich mit Katz und Maus oder der Blech­trom­mel. Trotzdem habe ich das Buch wie­der in die Hand genommen … diesmal als epub … denn ich wollte raus­krie­gen, wel­che Rolle ich darin übernehmen könnte und ob diese Rolle mit mei­ner Situation un­ter Rättinnen vergleichbar ist.

Isse nicht, denn „Die Rättin“ bei Grass ist eigentlich sehr nett. „Meine“ Rättinnen sind hysterisch kreischende, skrupellose Weiber ohne Logik und Anstand, oder hem­mungslose Raffkes.

Ich hab in meinem Leben schon viele Menschen kennengelernt, sogar Frauen :mrgreen: … war nicht immer Zuckerschlecken … aber mit den meisten Men­schen, sogar Frauen, bin ich klar gekommen. Ich wünsch­te, mir wären diese Rättinnen er­spart geblieben.

Naja, ich will nicht ungerecht sein. Unter dem Strich steht trotzdem ein positives weibliches Ergebnis

Zwischen den Fronten

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Morgen wird ein neues EU-Parlament ge­wählt. Dazu wollte ich was senfen … aber was? Ich kann ja kein Ungarisch.

Ungarn ist nur ein Beispiel, aber das schlimm­ste. Nach der letzten Umfrage wer­­den Fidesz und Jobbik, die beiden nazi-faschistischen Parteien, zusammen auf bis zu 65% kommen.

Warum schicken nicht nur die Ungarn EU-feindliche Parteien nach Straßburg? Das Geld der EU nehmen sie ja gern. Da wer­den einem die Brexiteers fast schon sym­pathisch, die als Nettozahler ohne Euro ausscheiden wollen.

Dass nationalistische Rechtspopolistige nicht pro Europa sein können, liegt auf der Hand. Wer wie Salvini mit „Italien zuerst“ wirbt, muss logisch alle anderen hinten anstellen lassen, kann nicht solidarisch sein.

Was wollen die dann im EU-Parlament? Geld abgreifen und/oder Stunk machen. Die reden zwar auch vom Umbau der EU, meinen aber Rückbau, die EU der Va­ter­länder und so ’nen Quatsch.

Dabei müsste die EU gerade jetzt stärker werden, zwischen den Fronten von Dikta­tu­ren wie Russland und China, oder solchen, die es noch werden wollen … die USA.

Die hier eingeforderte Stärke darf nicht da­zu führen, dass sich die EU als neue Mit­tel­macht versteht und wechselnde Allianzen eingeht. Dafür sind wir zu schwach.

Wir müssen uns schon entscheiden zwi­schen Ost, Fernost und West. Auch wenn es schwer fällt und uns die instabile Oran­ge die Allianz vergrault: Der Platz der EU liegt im Westen.

Dort werden auch wieder bessere Tage kommen. In Russland wird sich nix ver­än­dern, in China nicht viel mehr oder nicht mehr viel.

Nun ist mir doch noch was eingefallen, das ich schreiben kann: Geht wählen!

Paywalls

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Freemium, metered und harte Paywall, das sind Begriffe aus der Studie des Reu­ters Institute über die MEEDIA berichtet. Die meisten im kleinen kosmos wer­den auch bereits die Erfahrung gemacht haben, dass sich immer mehr Inhalte von Online-Medien hinter Bezahlschranken verste­cken. Einige sind legal leicht zu überwin­den, andere nur illegal schwer zu hacken.

Die mittleren Kosten pro Monat fürs Lesen der Inhalte hinter den Paywalls schwan­ken je nach Modell um die 15 Euro. Wenn man sich mit einem Medium zu­frie­den gibt, dann geht das.

Will man sich aber aus drei oder vier Quel­len täglich schlau machen, dann wird das teuer und jeden Monat werden auch noch ein paar „Tagespässe“ dazu­kom­men, weil das Interessierende woanders nicht steht.

Ich glaube nicht, dass diese Paywalls die Rettung des Mediums Zeitung sind. Die echten News wird man weiterhin kosten­los bekommen … May tritt zurück ist über­all kostenlos zu lesen. Was mich interes­siert, sind andere Meinungen. Wenn ich meine Meinung mit einer anderen aus­tau­schen will, dann verlange ich vom Disku­tanten ja auch keinen Eintrittspreis.

Folge der Paywalls könnte sein, dass sich die Leser immer und noch mehr zwei­fel­haf­ten asozialen Medien zuwenden. Fuck­book hat im ersten Quartal 2019 2,2 Mil­liarden Fakebooks geschlossen und schätzt, dass 5% aller Accounts Fakes sind (ARD).

Woher weißte das? Stand im Internet!

So sieht der politische Horizont der Wähler aus … Rückkehr des Mittelalters.

Mayxit

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She didn’d Mayxit … Theresa Maybe gibt auf. Am 7. Juni 2019 will sie den Vor­sitz der Tories abgeben, was nach den unge­schriebenen Gesetzen des Empire auch ihren Rücktritt als PM zur Folge hat.

Zeit, sich an die Anfänge der Brexit Ver­handlungen zu erinnern. Hier ein Foto vom Beginn der zweiten Runde im Juli 2017

Reuters stellt erschrocken fest: No notes 😯 Die Pferdefressen von der Insel der Ge­nervten hatten nie einen Plan und wer­den auch nie einen bekommen.

Furzen einstellen!

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Mein ökölogischer Fußabdruck macht no­bo­dy Kummer … wegen der CO2-Steuer. Es ist nämlich so, dass der Mensch einatmet und ausatmet. Die eingeatmete Luft be­steht zu 0,04 % aus CO2, die ausgeatme­te Luft zu 4 % aus CO2 … ich verhun­dert­fache also den Treibhauseffekt 😯

Beim Furzen isses noch schlimmer. So ein Pups besteht aus 10% CO2 und dann kom­men noch 3 % vom tödlichen Methan dazu … OMG!

Nun habe ich mich mit meiner Karre ver­glichen.

Der Audi A3 verbraucht 4 Liter Diesel auf 100 km. Ein Liter Diesel verbrennt zu 3 kg CO2, beim A3 also 12 kg auf 100 km, oder 120 gr CO2/km.

Für 1 km brauche ich per pedes 20 Minu­ten. Dabei hole ich 20 mal Luft/min = 400 Atem­züge á 1 Liter = 400 Liter Atemluft, die ich zu 4 % in CO2 verwandele = 16 l CO2, was 32 gr CO2 entspricht. Wenn ich unterwegs noch zweimal furze, komme ich auf knapp 35 gr CO2.

Ich bin also weniger schädlich als meine Karre, es sei denn, ich nehme noch drei Atmer mit, die die Luft anhalten und nicht furzen :mrgreen:

Ach Gottchen

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Die Heilige Greta ruft den globalen Gene­ral­streik aus … ich glaub für den 20. Sep­tember (muss nobody sich merken) und das ist das eigentlich Größenwahn­sin­ni­ge: Greta glaubt, bis dahin würde sich noch irgendwer an sie erinnern.

Und so ein Beeinflusser, der bisher nur durch seinen schlechten Musikgeschmack aufgefallen ist, will die CDU zerstören. Rezo nennt er sich und erinnert an eine männliche (?) Ausgabe von Léa Seydoux

Was wird das? Aufstand der Zwerge?

Adel verzichtet

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Vor dem LG Koblenz wurde heute die Kla­ge des Preußen-Prinzen verhandelt, der die Burg Rheinfels zurückhaben will. Dafür ver­klagt er Jan und Allemann mit der Begrün­dung, dass das Gemäuer so gut wie ver­kauft worden sei und das sei ver­bo­ten im Sinne einer Rückauflassungsvormerkung. Diese Rückauflassungs­vor­mer­kung be­steht aber nicht zugunsten des Hauses Hohenzollern, dem die Ruine mal gehörte, sondern zugunsten der Krongutsverwal­tung. Und das kam so:

Nach der Abdankung vom letzten Willy-Kaiser wurde das Eigentum des Preußi­schen Königshaus beschlagnahmt und von der Krongutsverwaltung verwaltet und zwar für den Staat Preußen. Den gibt es nicht mehr und Rechtsnachfolger in Bezug auf dessen Vermögen sind die Bundes­län­der des belegenen Vermögens, hier also Rheinland-Pfalz.

Hinzu kommt noch Folgendes: Anders als in Österreich wurden die Fürsten in der Wei­marer Republik nicht gleich enteignet, son­dern es zog sich ein jahre­lan­ger Streit über die Fürstenenteignung hin und am En­de wurden auch die Ho­hen­zollern fürstlich entschädigt, allerdings nicht pauschal, sondern teilweise objekt­bezogen. Ob das auch für Rheinfels gilt, weiß ich nicht.

Ähnlich schräg ist der Ansatz mit dem so-gut-wie-verkauft. In den Medien ist zu le­sen, der Hotelier habe von der Stadt St. Goar einen Erbpachtvertrag für 99 Jah­re. Erbpacht gibt es seit 1947 nicht mehr. Erb­baurecht ist was Ähnliches, aber bedeutet auch nicht Verkauf.

nobody weiß nicht, wie viel juristischer Schmalz in der 300-seitigen Klageschrift des Prinzen steckt, aber Geschichtswissen ist dürftig. Ende Juni kriegt der Prinz sein Urteil: Klage abgewiesen!

Billig weggekommen

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Bosch muss 90 Millionen Bußgeld zahlen „wegen fahrlässiger Verletzung der Auf­sichtspflicht“, wie es im Knöllchen der StA Stuttgart heißt. Das klingt seltsam. Um was geht es? Um den Dieselskandal, nicht nur bei VW.

Angefangen hat das alles mit Euro 5 (Ver­ordnung (EG) Nr. 715/2007 des Eu­ro­päi­schen Parlaments und des Rates vom 20. Juni 2007 über die Typgeneh­mi­gung von Kraftfahrzeugen hinsichtlich der Emis­sio­nen von leichten Personen­kraftwagen und Nutzfahrzeugen). Deren Vorgaben waren mit der alten Pumpen-Düse nicht zu er­rei­chen. Für strengere Emissions­auflagen war das sparsame Pumpe-Düse-System nicht variabel genug und variabel musste man werden, weil in den USA andere Vor­gaben galten als in Europa. Also ist auch VW auf common rail umgestiegen beim damals neuen EA189-Motor.

Nun ist ein Motor heute nicht mehr so sim­pel wie zu Mercédès Jellineks Zeiten. Heu­te kommandiert ein Computer 50 und mehr Fahrsituationen und die Steu­erungs­soft­ware kommt von Bosch.

Bevor ein PKW als Massenverkehrsmittel auf die Menschheit losgelassen werden darf, muss es zertifiziert werden (CoC). Dazu kam es damals auf den Prüfstand, um auch die Abgasmengen und Bestand­tei­le zu messen. NEFZ nannte sich das Prüfverfahren und dauerte 1180 Sekun­den, also knapp 20 Minuten.

Fiat hat das „elegant“ so gelöst, dass die Abgasrückführung nach 22 Minuten endet 😎 Bei VW wollte man es besser machen.

Die Motorsteuerung erkennt, dass der Wa­gen auf dem Prüfstand steht und lässt den Motor im sauberen Modus 1 laufen. Im Be­trieb auf der Straße schaltet das Pro­gramm (defeat device) auf Modus 0 und verpestet die Umwelt mit bis zum 40-fa­chen des NOx-Grenzwertes.

Schon 2007 hatte Bosch den VW-Konzern darauf hingewiesen, dass diese „Akus­tik­funktion“ nicht im Straßenverkehr zulässig ist. VW hat das nicht gestört und Bosch ir­gendwie auch nicht, denn die Programme wurden immer weiter ver­fei­nert, nicht nur vom Motorenentwickler Audi in Neckars­ulm.

Dieser VW-Betrug hat übrigens nix mit dem Thermofenster zu tun. Da geht es zwar auch um eine Abschalteinrichtung, aber da isses was komplizierter.

Wiener Schmäh

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Der Anwalt vom Anwalt hat die Medien ge­warnt, was zu publizieren, das den An­walt identifizieren könnte, der diese Ibiza-Kiste eingefädelt hat. Na sowas ist dann immer der Startschuss für die Suche. Und so kur­sieren inzwischen die Na­men aller bisher bekannten Beteiligten im Netz.

Da ist zunächst der Wiener Anwalt Dr. Ramin M.

Julian Thaler ist in Wirklichkeit der Privat­detektiv Julian H., der Mittelsmann zwi­schen Gudenus und den anderen Clowns.

Der russische Lockvogel heißt natürlich nicht Aljona Makarowa und ist auch nicht die Nichte des Oligarchen Igor Makarow, denn der ist Einzelkind, dann isses was schwer mit Nichten. Es soll sich um Lera K. handeln, aber auch das könnte nur Wie­ner Schmäh sein.

Auch wird berichtet, dass die Ehefrau von HC samt Kind aus der Wohnung aus­ge­zo­gen ist zu ihren Eltern, was wiederum Fol­ge der letzten Stunde des Ibiza-Videos sein könnte: „Wie Insider gegenüber oe24 bestätigten, geht es dabei um Koks, Sex und wilde Partys.“