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Germanys first Nachtischlampe hat sich vor einer Woche wieder verklumpt, an­geb­lich … an­geb­lich, weil daran doch er­heb­liche juristische Zweifel angebracht sind.

Was man der Blöd und anderen gelben Fake news und Fotos entnehmen kann, hat der PR-Stunt in Capri stattgefunden auf einer vor der Insel in italienischen Ge­wäs­sern liegenden Yacht Christina O. und die „Trauung“ hat der gespickte Zwil­ling des haarigen Brautbübleins voll­zogen, der sei­nes Amtes waltete in einer dafür über­ge­streiften Soutane nebst Stola, die beim Stola-Ritus um die Hände der Ver­mehlten gelegt wird … na sie wissen schon … soll der Mensch nicht trennen … aber auch da­mit kennt sich Heidi aus.

So weit, so Kitsch, aber geht das denn?

Nun, selbst Italien hat Gesetze und nach denen kann eine Ehe in der Kirche oder im Standesamt geschlossen werden. Das Schifflein vor Capri ist keines von bei­den und der Gespickte kein italienischer Stan­des­beamte oder Priester, selbst wenn er sich im Internet eine Pastoren-Lizenz ge­schossen haben sollte, wie man mun­kelt.

So sieht es auch der zuständige Bür­ger­meister auf Capri, dem die Trauung nicht gemeldet wurde und der deshalb meinte, es handele sich wohl um eine private Feier.

Privat weniger, aber die saure, durchs Som­merloch fallende Gurke, braucht das.

Alles nur Klamauk … wenn bei Capri die Rote Flotte im Meer versinkt.

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