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Morgen wird ein neues EU-Parlament ge­wählt. Dazu wollte ich was senfen … aber was? Ich kann ja kein Ungarisch.

Ungarn ist nur ein Beispiel, aber das schlimm­ste. Nach der letzten Umfrage wer­­den Fidesz und Jobbik, die beiden nazi-faschistischen Parteien, zusammen auf bis zu 65% kommen.

Warum schicken nicht nur die Ungarn EU-feindliche Parteien nach Straßburg? Das Geld der EU nehmen sie ja gern. Da wer­den einem die Brexiteers fast schon sym­pathisch, die als Nettozahler ohne Euro ausscheiden wollen.

Dass nationalistische Rechtspopolistige nicht pro Europa sein können, liegt auf der Hand. Wer wie Salvini mit „Italien zuerst“ wirbt, muss logisch alle anderen hinten anstellen lassen, kann nicht solidarisch sein.

Was wollen die dann im EU-Parlament? Geld abgreifen und/oder Stunk machen. Die reden zwar auch vom Umbau der EU, meinen aber Rückbau, die EU der Va­ter­länder und so ’nen Quatsch.

Dabei müsste die EU gerade jetzt stärker werden, zwischen den Fronten von Dikta­tu­ren wie Russland und China, oder solchen, die es noch werden wollen … die USA.

Die hier eingeforderte Stärke darf nicht da­zu führen, dass sich die EU als neue Mit­tel­macht versteht und wechselnde Allianzen eingeht. Dafür sind wir zu schwach.

Wir müssen uns schon entscheiden zwi­schen Ost, Fernost und West. Auch wenn es schwer fällt und uns die instabile Oran­ge die Allianz vergrault: Der Platz der EU liegt im Westen.

Dort werden auch wieder bessere Tage kommen. In Russland wird sich nix ver­än­dern, in China nicht viel mehr oder nicht mehr viel.

Nun ist mir doch noch was eingefallen, das ich schreiben kann: Geht wählen!