Schlagwörter

,

Es ging auch anders, anders als es die brau­nen Keksopas von Bahlsen gemacht haben. Die waren in der NSDAP, wie viele, aber Hans Bahlsen z.B. ist kurz nach der „Machtergreifung“ in die Partei einge­tre­ten.

nobody ist in Wetzlar zur Schule gegan­gen, der Stadt von Ernst Leitz I – II – III und deshalb kann ich was zum Thema beisteu­ern, das man in der Wiki nicht findet.

Mit der Leica von Ernst Leitz II hat auch Leni Riefenstahl die Hitler-Propaganda ge­knipst.

Ernst war ein Linksliberaler. Die Leitzar­bei­ter hatten den 8-Stunden-Tag, eine ei­gene BKK und Betriebsrente und als die Braun­hem­den durch Wetzlar mar­schier­ten, hat er seine Arbeiter mit Firmen-LKWs an den Straßenrand gekarrt, damit sie den Nazis den Rücken zeigen. Braune Affen hat er Hitler, Göring und Kon­sor­ten genannt.

Trotzdem ist Ernst II 1942 der NSDAP bei­ge­treten, um die Verstaatlichung der Leitz-Werke abzuwenden und weiter mit dem Leica Freedom Train Juden aus Nazi-Schland bringen zu können. So viel wie Oskar Schindler hat er nicht raus­­schmug­geln können, aber jüdischen Quellen gehen von ca. 250 Menschen aus.

Und Zwangsarbeiter hat Ernst Leitz II auch nicht angefordert.

Werbeanzeigen