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Auf der Insel der Genervten kann man an­geb­lich auf alles wet­ten. Al­so hat no­body danach gesucht, auf das Ergebnis der EU-Wahl in UK zu wetten. Fehl­an­zei­ge. Ich ver­mute, die Buchmacher nehmen keine Wet­ten an, weil es keine ver­läss­li­chen Vor­her­sagen gibt.

Dass Pferdefresse Farage mit seiner jüng­sten Brexit-Partei gewinnt, basiert auf Um­fragen vor der letzten Brexit-Verlän­gerung. Das war also eine hypothetische Umfrage. Nun isses konkret. Die Brits müssen wäh­len.

Müssen tun sie natürlich nicht und des­halb wird die Wahlbeteiligung ähnlich mau ausfallen wie gestern bei den Locals: unter 40%. Aber diesmal werden andere zur Wahl gehen. Z.B. die, die gestern in Brexit-Hardcore-Gegenden Remainer ge­wählt haben.

nobody wagt eine gewagte Prognose: Auf der Insel der Genervten werden über 60% pro-EU-Parteien und Kandidaten wählen.

England gehört zu Europa und in die EU … auch wenn die Pferdefressen nerven. Die verinzesten Insulaner, die das anders se­hen, können die Britischen Inseln ja zu ei­nem neuen Kontinent erklären, oder bes­ser gleich zu einem Paral­lel­uni­ver­sum.