Schlagwörter

, , ,

VW hat für den Dieselbetrug nochmal 1 Mil­liarde für 2019 zurückgestellt. Wenn man mal die dösigen Klagen von myright und die nichtsnutzige Musterfeststel­lungs­klage weglässt, dann sind noch gut 30.000 Individualklagen offen. Dazu kommen wer­den in 2019 geschätzte 10.000 … es ebbt langsam ab … seien wir großzügig: 50.000 Fälle kann VW noch verlieren. das sind 20.000 Euro pro Karre.

nobody hat bisher zwei Fälle gehabt, die teurer für VW waren … über 30.000. Sonst liegt es zwischen 6.000 und 15.000 und paar um die 20.000. Aber da­ge­gen muss man die Karren rechnen, die VW zurück­be­kommt.

Ein Beispiel von heute: Für einen Tiguan will ich 27.000 … bis zur mündlichen Ver­handlung und dem anschließenden Urteil werden es wegen des Kilometer­geldes nur noch gut 25.000 sein. Die Kiste (Baujahr 2013, 1. Hand) sieht aus wie aus dem Ei gepellt, wäre ohne Dieselskandal locker noch knapp 20.000 wert. Wenn VW, bzw. deren „Bad Bank“ VTI nur die Hälfte kriegt … in Polen oder sonst­wo … dann bleiben unter dem Strich nur 15.000 kleben, also weniger als die 20.000 pro Fall, mit denen ich oben kalkuliert habe und wohl auch VW rechnet.

Auch die Prozesskosten würden ein­ge­spart und viele Halter würden sich auch mit weniger zufrieden geben, wenn die Sache schnell abgewickelt werden könnte.

Langer Rede wenig Sinn: VW ist miserabel beraten, sowohl juristisch als auch strate­gisch.