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Ich würde mir nie anmaßen, Scheffe einen Freund zu nennen und wahrscheinlich bin ich der Einzige, der ihn nicht duzt, weil ich mich trotz jahrzehntelanger An­we­sen­heit im Rheinland nicht von der Falschheit des hiesigen Fründe-Begriffs habe anstecken lassen und zu viel Achtung vor der Lebens­leistung von Scheffe habe, der sich schon mal ins Leben zurück gekämpft hat.

Ich könnte das nicht und will es nicht. Ich habe meinen Felsen, an dem ich mich bei Flut und letztem schönen Ausblick rück­standsfrei entsorgen kann. Aber das muss jeder mit sich selbst ausmachen.

So isses auch im Rheinland mit den „Freun­den“. Die machen es mit sich aus und denen ist scheißegal, was mit dem Fründ ist oder passiert. Ich sollte ein Poe­sie­­album über die Sprüche anlegen, die ich in den letzten Wochen von den asozia­len Egomanen gelesen und gehört habe, die was auch immer von Scheffe wol­len, ob­wohl sie mehr oder minder wissen, was los ist.

Es ist eine oberflächliche Mentalität, fast schon unmenschlich, weil einen der Mit­mensch nicht mehr interessiert, wenn er zu nix mehr nutzt. Das muss man wis­sen, wenn man hier leben will, es aushalten will.

Ich halte es nicht mehr aus … nein ich blei­be weiter hier, denn für mich und den Fel­sen isses noch zu früh. Ich bin ja gesund … also im Wesentlichen.

Nein, ich meine das Intrigantenstadl, in dem ich mir täglich, auch heute, den Arsch für diese Soziopathen aufreiße …