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Vorweg: nobody kennt die Schnepfen nicht, aber heute hat die süße Mely in der ZEIT was über den neuen Positivismus­streit gepinselt und das ist so gut, dass ich mir die Damen Kontrahenten mal angetan habe.

Angefangen hat es mit einer gewissen Enis­sa Amani, die Mely zur Empörio Ama­ni verball­hornt. Amani ist eine Influenza in­ter­net­ta, also schrecklich wichtig, oder um mit Mely zu sprechen: ein lebender Otto-Katalog … sogar mit Migra­tions­gir­lande 😎 hat Mely die Wurzeltükin ja auch.

Im Rahmen einer Preisverleihung für an­dere Otto-Kataloge und sonstige Komi­ker hat die Influenza internetta diese Selbst­rechtfertigungssuada gesungen … ist nicht vom Mely, sondern vom Micky Beisenherz im STERN, der sich der Influ­en­za internetta auch angenommen hat. Also Amani hat sich beschwert, dass sie in den Medien Komikerin genannt werde und weiter sinn­ge­mäß gesagt:

    … Komiker, das klingt ziemlich „un­se­xy“. „Immer wenn ich den Begriff höre, dann denke ich, ich schmeiße alles hin und geh nach Nicaragua und züchte Papayas. Ich will nicht Komiker sein“…

Das hat nun Anja Rützel, die TV-Tante vom SPIEGEL zu folgender Kri­tik ani­miert:

    Jurymitglied Enissa Amani hält einen sehr langen, extrem sonderbaren Vor­trag darüber, dass sie sich als Stand-upperin diskriminiert fühlt, wenn man sie „Komikerin“ nennt (und dass sie sich „Nutten“ für ihre Bühnenshow wünscht). Ja, sie kündigt gar an, nach Nicaragua auswandern zu wollen, um dort fürder­hin Papayas zu züchten, soll­te sie von der Presse noch einmal als „Komikerin“ bezeichnet werden, so­fort wolle sie ihre Bühnenkarriere be­en­den, müsste sie den unsachgemäßen Begriff „Komi­kerin“ noch einmal über sich lesen, „ich schwöre, ich schmeiß alles hin“, weshalb man sie wirklich auf keinen Fall mehr „Komikerin“ nen­nen sollte, denn spätestens nach dieser Re­de kann einfach keiner wollen, dass wir diese Komikerin an die Fruchtproduk­tions­branche verlieren. (Nur noch mal zur Sicherheit: Komikerin.)

Was dann folgt, beschreibt Mely so:

    Amani wird als Reaktion auf Rützels Text, der alles in allem eine zärtliche Beobachtung einer alles in allem strunz­peinlichen Show ist, in vielen Bei­trä­gen auf ihren Social-Media-Kanälen dafür sorgen, dass die Kritikerin von der empörten Amani-Gefolgschaft auf vielfältige Weise attackiert wird. Rützel wird nun zur Nazi­braut degradiert, die Amani aus dem Land ekeln wolle. Im Rahmen dieses Kommentarkuddel­mud­dels schaltete sich auch noch ein rechts­extremer Politiker ein, der Rüt­zels Text dafür missbraucht, um sich an Amani mit genau jener ekeligen Bot­schaft anzuwanzen, die sie eigentlich der Rützel unterstellte, die diese aber gar nicht meinte.

Micky nennt diesen von Amani ausge­lös­ten Shitstorm gegen Rützel im STERN eine „krude Zwangsehe zwischen dem Eitel­keits­moloch Instagram und der Em­pö­rungs­kloake Twitter.“

Und dann habe ich in irgendwelchen User­kommentaren … ich glaube in der ZEIT … gelesen, dass diese Amani doch hübsch anzusehen sei, vor allem der Inhalt ihrer Bluse. Da gab es für nobody kein Halten mehr … ich musste guggen … also YT-mäßig :mrgreen:

OK, Bluseninhalt ist hübsch aber Gesicht … naja … da ist Mely hüb­scher, aber das liegt be­kanntlich im Auge des Betrachters. Aber gewiss ist sie keine Komikerin, denn lustig ist diese narzistische Egozentrikerin nicht … eher Typ Schlaftablette … ein Damen-Barth.

OK, hab ich nix verpasst.

Trotzdem sollte man die­sen Positi­vis­mus­streit nicht ad acta legen, weil man an dieser Influenza internetta den ganzen Schwachfug der asozialen Medien prima abbilden kann.

In einem der oben bereits angesprochenen Kommentare habe ich gelesen, dass diese Influencer Vorbilder seien, wie früher z.B. die Beatles. Also die Beatles hab ich gern gehört, die Stones auch … tue ich noch heu­te … aber Vorbilder waren die für mich nicht. Musikanten halt.

Aus unerklärlichen Gründen tummeln sich in Köln besonders viele Influenza in­ter­net­ta. Die Amani lebt hier und die Lipstick-Bibi auch. Doch, das lässt sich leicht erklären.

Köln ist die größte Stadt im Schland mit besonders vielen Asozialen … die köl­sche Kraat. Dat war sogar schön … früher, als es im Klapperhof noch rund ging und im Sta­ven­hof die betagten Bordsteinschwalben aus den Fenstern hingen … dat war Miljö … heute isses voll Asi mit vier Streifen … drei auf der Joggingbutz und einer inner Unner­butz.

Den Asi mit Niwo jibbet nit mieh

Jetzt ist die durch Influenza internetta völlig verblödende Asozial-Media-Ge­ne­ration dran … aka Millenials, oder so 😦