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Heute war die Nacht um kurz nach 1 Uhr zu En­de. Ges­tern zu­rück in der Ke­me­na­te, nur kurz was gegessen und schon vor 8 tot ins Bett gefallen. Aber den Kör­per kann nobody nicht überlisten. Fünf Stunden Schlaf sind genug, danach is­ses Quä­lerei. Also um kurz vor 3 gefrühstückt und ge­ar­beitet … noch in der Ke­menate … geht ja … dem Schlepp­top und Internet sei Dank. Halb 10 h erste Be­spre­chung … vorher Te­lefonate … danach die zweite Bespre­chung … dazwi­schen Post, Verfügungen, Diktat … dazwischen immer wieder Telefonate. Kurz vor 12 Hunger … Kemenate … Essen, Krimi gelesen, darüber eingepennt. Abends noch mal kurz innen Kabuff, gug­gen, was an Fristen und Terminen für die kom­men­de Woche rausgelegt wurde … OMG! Wie dabei noch saubere, vernünftige Arbeit rauskommen soll … NULL Ahnung.

Und dann die unglaubliche Dummheit der­jenigen, die sich für Könige halten, weil sie Kunden sind, aber NULL Ahnung von Recht und den Gesetzen. Jedes Arsch­loch im Schland macht sich wohl sein eige­nes „Recht“ und hält Juristerei für La­be­rei.

Ärzte haben es da leichter. Wenn mir als Arzt so ein Clown unterkäme, der alles besser weiß, dann würde ich ihm sagen: Leg dich hier auffen Tisch … dann ihm ein Skalpell in die Hand drücken … Los, fang an!

Ich könnte hier Stories erzählen … aber ich darf nicht so 😦 Und dann musste bei der ganzen Scheiße auch noch ein freundli­ches Gesicht machen.

Egal … morgen um 9 geht es weiter und Sonntag ist ja auch noch ein ganz nor­ma­ler Tag … freu mich schon auf Ostern … da kann ich dann drei Tage ungestört durch­arbeiten … nur gestört durch das Klingeln des Telefons im Büro, wo am Os­tersonn­tagmorgen …

    Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
    Durch des Frühlings holden, belebenden Blick;
    Im Tale grünet Hoffnungsglück;
    Der alte Winter, in seiner Schwäche,
    Zog sich in rauhe Berge zurück.
    Von dorther sendet er, fliehend, nur
    Ohnmächtige Schauer kornigen Eises
    In Streifen über die grünende Flur;
    Aber die Sonne duldet kein Weißes,
    Überall regt sich Bildung und Streben,
    Alles will sie mit Farben beleben;
    Doch an Blumen fehlt’s im Revier
    Sie nimmt geputzte Menschen dafür.
    Kehre dich um, von diesen Höhen
    Nach der Stadt zurückzusehen.
    Aus dem hohlen finstern Tor
    Dringt ein buntes Gewimmel hervor.
    Jeder sonnt sich heute so gern.
    Sie feiern die Auferstehung des Herrn,
    Denn sie sind selber auferstanden,
    Aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern,
    Aus Handwerks- und Gewerbesbanden,
    Aus dem Druck von Giebeln und Dächern,
    Aus der Straßen quetschender Enge,
    Aus der Kirchen ehrwürdiger Nacht
    Sind sie alle ans Licht gebracht.
    Sieh nur, sieh! wie behend sich die Menge
    Durch die Gärten und Felder zerschlägt,
    Wie der Fluß, in Breit und Länge
    So manchen lustigen Nachen bewegt,
    Und bis zum Sinken überladen
    Entfernt sich dieser letzte Kahn.
    Selbst von des Berges fernen Pfaden
    Blinken uns farbige Kleider an.
    Ich höre schon des Dorfs Getümmel,
    Hier ist des Volkes wahrer Himmel,
    Zufrieden jauchzet groß und klein:
    Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein!

… so ein Vollhorst „seinen“ Anwalt zu er­reichen versucht … nicht nur Musel­wah­nen. Kein normaler Mensch ergreift diesen Beruf … kein Wunder, dass sich die Qualität der Schwarzkittel so entwickelt hat.