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Nein, die FDP ist b(e)reit. In bestem Denglisch ver­weist der Erste Par­la­men­ta­ri­sche Geschäfts­führer der FDP-Fraktion, Marco Buschmann, auf das Parteiprojekt „Ready for Government“ und sagte der dpa: „Wir sind dadurch zu jedem Zeit­punkt in der Lage, Verhandlungen über eine Regierungs­bildung führen zu können …“ (SPIEGEL).

Lindner sagt was Ähnliches: Die FDP könnte AKK bei einem Regierungs­wechsel zur Kanz­lerin wählen. Weil: „Wir laufen nicht weg, wenn andere auf uns zukom­men …“ (Tagesspiegel).

Das hat nobody jetzt etwas anders in Erinnerung, das mit der Jamaika-Flucht der FDP aus den Koalitionverhandlungen … aber meine Grütze ist alt und was weiß nobody schon.

Apropos alt: Die Junge Union hat einen neuen Vorsitzenden und der wird zur Eu­ro­pa­wahl 32 Jahre jung. Haste einen Opa, schick ihn nach Europa …

Die Vergreisung der Union ist aber auch an der Spitze er­kenn­bar. Dort sitzen drei Buchstaben und sondern Ideen ab, über die meine fast 100 Jahre alt ge­wor­dene aller­liebste Omma schon vor 30 Jahren den Kopp geschüttelt hat. Damit meine ich nicht ihren Klowitz. Den fand ich sogar lustig.

Anyway … die AKK-K-Frage stellt sich nicht, weil die Grünen den Lindner nicht (mehr) mögen und Schwarz-Gelb nur auf 43% der Sitze im Reichstag kommen. Bei Neuwahlen sieht es für die Schnöselpartei noch schlimmer aus. Da braucht man die gar nicht mehr, weil Schwarz-Grün auf eine satte Mehrheit kommt.

Die blaunen und dunkelroten Randfichten zerlegen sich grade. Sahra Konfusius hat ihr Planziel erreicht. Aufstehen kann sich wi(e)der setzen und die Verwirrten der NSAfD überlassen, die ihre Lügen über Parteispenden nicht koordiniert krie­gen.

Hab ich wen vergessen? Ach ja, die SPD … OK, die kann man auch vergessen.