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Das Dorf Baghus im Osten Syriens ist der Rest des IS-„Ka­li­fats“. Auf et­wa einem Qua­dratkilometer haben sich die letzten bärtigen Pumphosen mit ihren Gebär­ma­schi­nen und Nachwuchsterroristen ver­schanzt … ca. Tausend Unmenschen. nobody hofft, dass die angrei­fenden Kräfte der SDF und YPG nicht den Fehler wie­derholen und Gefangene machen, die kei­ner will … sie nicht und wir auch nicht. Keine Gefangenen!

Ist das nicht unmenschlich? Aber ja doch, so wie das Mas­sen­grab, das die An­greifer kurz vor Baghus gefunden haben mit Dutz­enden abgetrennten Frau­en­köpfen, ver­mut­­lich Jessidinnen, also Ungläubigen in den Augen der wahren Mu­selmannen.

Dazu das Blödeste, was ich seit langem gelesen habe. Im Leidartikel der FR ver­geht sich ein ungarischer Adliger, Timot Szent-Ivanyi, an der Geschichte. Den vom Schland geplanten Pass­entzug für ge­fan­gene IS-Pumphosen vergleicht der Voll­honk mit dem Dritten Reich:

    Am 14. Juli 1933 erließ das NS-Regime das Gesetz über den „Widerruf von Ein­bürgerungen und die Aberkennung der deutschen Staatsbür­ger­schaft“. Es sah eine Aus­bürgerung von Deutschen vor, wenn sie durch ihr Verhalten die „deutschen Belange geschädigt ha­ben“.
    Auf einer der ersten amtlichen Aus­bür­gerungslisten fanden sich vor allem pro­minente Emigranten wie Albert Ein­stein oder Heinrich Mann. Von 1936 an wurden dann mas­senhaft die ins Aus­land geflüchteten jüdischen Verfolg­ten des Regimes aus der Staatsbürger­schaft geschmissen. Die Ausbürgerung war für die Betroffenen verbunden mit dem Verlust ihres gesamten Vermö­gens, das zugunsten des Staates ein­ge­zogen wurde.

Und was dieser geistige Tiefflieger sonst so an Rechtlichem ab­seicht, ist an Blöd­heit kaum zu überbieten.

Kurz und knapp: Betroffen sind nur Dop­pel-Staatler, denen man schon nach gel­tendem Recht den toitschen Pass weg­nehmen kann, wenn man den IS, für den sie gekämpft haben, als Staat betrachtet.

Keine Gefangenen!