Schlagwörter

, ,

nobody hat doch dieses Haus aus einem Nach­lass ver­tickt und das Haus hatte ei­nen nicht genehmigten Wintergarten-An­bau. Kein Problem, denn das lässt sich nach­träglich genehmigen und die Kosten dafür trägt die Verkäuferin.

So weit, so gut … nun kommt eine astro­no­mische Archi­tek­ten­rech­nung und da ge­hen bei nobody nicht nur die roten Lampen an. Es ist aber auch zu plump.

Die Erwerber bauen das Haus um und müssen dafür eine Bau­geneh­mi­gung be­an­tra­gen. Dafür brauchen sich einen Ar­chi­tekten und Stati­ker. Das ist teuer. Al­so ver­drückt der Architekt einen Teil der Kosten für die Umplanung des Hauses im Win­ter­garten.

Damit das nicht auffällt, steht in der Win­ter­garten-Rechnung, dass dieser eine Ho­no­rarvereinbarung zugrunde liegt. Nix da­ge­gen, zumal die HOAI für sowas keine Sätze kennt.

Also schreibe ich die Käufer an: Schickt mir mal die schrift­liche (§ 7 HOAI) Ho­no­rar­vereinbarung … Schippchen auf­gestellt. Kommt die Anwort: Gibbet nit … aufs Schippchen ge­treten. Hono­rarver­­ein­ba­rung wegen Verstoßes gegen das Schrift­lichkeitserfordernis unwirksam, Rechnung nicht fällig.

Warum halten mich alle für doof? So 😦 SAD :mrgreen:

PS: Sollte doch noch eine Honorarver­ein­barung auftauchen, dann geht die Kiste zur Architektenkammer und StA. Da ver­steht nobody keinen Spaß!