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nobody hat eine Bitte: Blast diesen idio­ti­schen Brexit ab! Nicht nur an die Pfer­de­fres­sen richtet sich diese Bitte, sondern auch an die Betonköppe in Brüssel.

In London tut sich was. Sie nennen das den Malthouse-Kompromiss. Die FAZ er­klärt es. Ich hab es nicht ver­stan­den. Was im SPIEGEL steht, das hat nobody ver­stan­den:

    Je näher der Brexit-Termin Ende März rückt, desto deut­licher tritt das Di­lem­ma der EU-27 zutage: Sollten der Back­stop die Verhand­lungen schei­tern las­sen, würde er womög­lich genau das schaf­fen, was er eigentlich verhindern soll – eine neue echte Grenze auf der iri­schen In­sel. Denn falls Nord­irland in der Nacht vom 29. auf den 30. März vom EU-Mitglied zum Drittstaat wird, wäre Irland verpflichtet, die neue EU-Außengrenze zu schützen – und zwar mit eigenen Zöllnern und Polizisten.

Mir ist es zwar inzwischen egal, was nach dem 29. März 2019 passiert. Die Welt wird da­von nicht unter­gehen, nicht mal die EU. Aber ich hab so meine Probs mit Schwach­sinn und will mich nicht damit abfinden, dass nicht alles unternommen wird, diesen Schwachsinn abzuwenden.

Und dazu gibt es im Malthouse-Kompro­miss einen Ansatz:

    London garantiert den EU-Bürgern im Königreich alle bisher vereinbarten Rech­te bis Ende 2021 und zahlt jährlich zehn Milliar­den Pfund in den EU-Haus­halt.

Ich würde der Insel der Genervten noch weiter entgegenkommen.

UK zahlt nur 7 Milliarden jährlich in die EU-Kasse … so ganz allgemein … und spe­ziell 10% auf die Dif­ferenz zwischen Im- und Export des Warenverkehrs zwischen EU und UK. 10% entsprechen etwa dem Durchschnitt der WTO-Zölle.

Zölle sollen zwar dem einführenden Staat zugute kommen, aber das kann man ja auf den Kopp stel­len. Wegen des Handels­über­schusses zugunsten der EU müsste dann UK für die Importe aus der EU an die EU zahlen, aber nur in Höhe der über­bordenden Differenz.

Dann hätten es die Pferdefressen selbst in der Hand, den EU-Import zurück­zu­fah­ren und hätten ihren Aha-Effekt: Scheiße … ohne EU geht es nicht, oder wird noch teuer, egal ob wir es selb‌st produzieren oder mit WTO-Zöllen aus anderen Dritt­staaten importieren.

Im Gegenzug bleiben die Pferdefressen bis 2023 in dieser eingeschränkten Zoll­un­ion und können lernen und an Weisheit gewinnen, ohne Mitspracherechte in Brüssel.

20,75 Mrd. Euro wollten die Brexit-Lügner pro Jahr für den NHS einsparen. Dar­aus würde dann nix, aber es war eh von Anfang an eine Lüge.