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Das Fenice in Venedig ist für mich das schönste Opernhaus der Welt. Und Keith Jarrett ist nicht nur für nobody der beste lebende Jazz-Pianist der Welt. Was pas­siert nun, wenn Keith im Fenice spielt?

Dabei muss nicht das beste Solo-Konzert von Keith rauskommen … das ist eh das Köln Concert … auch „La Scala“ ist besser … stimmt: Jarrett spielt gern in Opernhäusern und das hat auch was mit deren Akustik zu tun. Die Akustik im Fenice ist genial und nach dem Brand sogar noch besser.

Aber zurück zu Keith’s „La Fenice“, das nach 12 Jahren endlich den Weg aus den ECM-Archiven an die Öffentlichkeit gefunden hat.

Das Konzert ist nicht ungewöhnlich aber gewöhnungsbedürftig. Ich mag es me­lo­di­scher, wie bei Country, My Song und so. Aber die Parts III und IV auf der ersten von zwei CDs sind wirklich schön, wobei in Part III ein paar Anklänge an das Köln Concert zu hören sind.

Keine Scheibe für Jarrett-Anfänger, aber nicht nur eine für Sammler (22,99 Euro bei JPC).

Ich bin gespannt, was sich im ECM-Archiv noch so von ihm versteckt … über Mu­sik labern, ist fast so gut wie ein Gemälde von van Gogh vor einem Blinden wal­dorfmäßig zu tanzen … Part III: