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In Brüssel und auf der Insel der Genervten brodeln in den Gerüchteküchen die Brexit-Kessel. Angeblich will Maybe heute in einer Rede erklären, dass für den Fall der Ablehnung des Austrittsvertrages ein Verbleib in der EU wahrscheinlicher sei als der wilde, ungeregelte Austritt.

In Brüssel denkt man schon über eine Verlängerung der Frist bis Juli 2019 nach. Und über 100 EU-Parlamentarier fordern in einem offenen Brief ihre Kollegen in Westmister auf, in der EU zu bleiben.

Brexit means Brexit … der Witz gilt nicht mehr seit der Entscheidung des EuGH, dass die (einseitige) Austrittserklärung auch einseitig widerrufen werden kann.

Ich weiß nicht, ob ich das gut finden soll … naja, das interessiert auch keinen. Ich war gegen den Brexit, also müsste ich jetzt für den Verbleib sein. Bin ich das?

Nein, weil dieses Gehampel anderen EU-Staaten den Mund wässrig machen könnte, auch mal was Besseres für sich rauszuschlagen. Wenn es nicht klappt, dann kommt der Rettungsfallschirm des Widerrufs zum Einsatz.

quidquid agis, prudenter agas et respice finem … das ist nicht das Lebensmotto von Juristen.