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Nun hat die Staats­aktion „Daten­klau“ ihr vorläufiges Ende gefun­den und harrt der juristischen Auf­arbeitung. Und da ist nobody mal gespannt, denn ich finde beim besten Willen keinen Pa­ra­graphen, der hier was Strafbares abwirft.

Nach allem, was bisher bekannt ist, hat das Bürschlein nur fleißig Daten bei denen gesammelt, die eh mit heruntergelassenen Hosen im Netz rumstanden (TAZ).

Wenn bei der Sammel­lei­den­schaft des Doxxers auch was da­bei war, was andere sich illegal i.S.v. § 202a StGB verschafft ha­ben, dann könnte es anders aus­se­hen. Aber viel kommt dabei auch nicht rum.

Das Problem sitzt 50 cm vor dem Bildschirm und heißt DAU.

PS: Sehe grad, dass sich der Chef-Grantler der Süddeutschen (selbst gelernter Jurist) gestern auch mit der Frage beschäftigt hat, was alles beim Datenklau straf­bar sein könnte.