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nobody hat heute einen Mord in Auftrag gege­ben. Er­legt wer­den soll ein Spießer, einjährig … Babymord? Nein, Rehmord … zu Weihnach­ten gibt es Rehrücken be­matscht mit einer Farce von ich weiß noch nicht (vielleicht aus Kaninchenleber), eingewickelt in blanchier­tem Wirsing und ummantelt mit … nein nicht Blätterteig … das macht ja jeder … sondern Crêpes-Teig.

Den Rehrücken löse ich selbst aus und das Gerippe und die Abfälle vom Parieren geben mit dem üblichen Wurzelgemüse und einem Bouquet garni die Basis einer wilden Sauce mit Moosbeeren, aka Cranberries.

Vom Wirsing brauche ich nur die schönsten Blätter zum Einwickeln des kurz scharf in Butterschmalz angebratenen Rückens. Aus dem Rest mach ich ir­gend­eine würzige Wirsingpampe. Captain an Logbuch: Natron kaufen, damit der Wir­sing schön grün bleibt.

Dazu gibt es kleine Kartoffelgratins, aber nicht nur aus Kartoffeln, sondern durch­setzt mit Shiitake.

Vorspeise und Dessert weiß ich noch nicht, aber den Weihnachtswein habe ich heute in Obernai bestellt.

Das ist für den 1. Weihnachtstag, wenn mich mein Sohnemann nach ewig und drei Tagen wieder besucht.

Heiligabend mach ich nur was Schnelles … Zander auf Sauerkraut … naja, das Sauerkraut dauert auch 4 bis 5 Stunden … und am 2. Weihnachtsfeiertag gibt es Reste, aber zur Sicherheit kaufe ich noch eine Gänsebrust oder eine Ente … man weiß ja nie, wann manN satt ist 😛

Weihnachten ist immer das große Fressen angesagt. Hab ich von Omi gelernt … apropos Omi: Vielleicht mach ich statt Zander auch Karpfen. Ma beim Fischers Fritz nachfragen …

Wolfsbarsch ginge auch, aber dann auf Paprika … neee … Sauerkraut ist Pflicht zu Weihnachten 😎 zum Andenken an die Mischpoke.