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nobody hat mal bisschen in der Schweiz rumgeschnüffelt in Sachen Weidel-Wahl­kampf­spende. Viel ist dabei nicht rumgekommen.

Die überweisende Firma ist die PWS International AG in Zürich. PWS steht für PharmaWholeSale International AG.

Die wurde 1994 als Franz Hüsler AG gegründet.

2004 taucht dort der Apotheker Kurt Häfliger auf, 2014 stattdessen ein Joel Häf­li­ger.

Seit 2016 scheinen Häflingers mit dem Laden nix mehr zu tun zu haben.

Aber weiterhin mit einer PWS GmbH, die es seit 2006 gibt und die am Vor­der­berg 5 in 8044 Zürich residiert. Dort gibt es außer vielen Zahnärzten auch eine Apotheke. Das ist interes­sant, denn die Apo­theke von Häfliger liegt nur paar Schrit­te entfernt am Toblerplatz 5.

Die Apotheke am Vorderberg 5 gehört einer Hae-Rhan Mair-Ryu.

Im Haus dieser Apotheke sitzt auch die UNION INVESTMENT PRIVEE AG, die wieder Kurt Häf­liger „gehört“. Bei dieser UNION gibt es viele interessante Na­men auch aus Schland, Russland und Dubai, aber ohne erkenn­bare Quer­ver­bin­dung zu Alice im Gauland und wohl aus Vor-AfD-Zeiten.

Bei der PWC AG hat nur noch der Balz Jegge von Treufina AG was zu sagen und der sagte dem BLICK:

    Der Verwaltungs­rat der PWS Pharma Whole Sale International AG bestätigt, dass man die Überweisung «treuhänderisch für einen Geschäftsfreund» ge­tä­tigt habe.

    Man habe jeweils einfach die Kontonummer bekommen und den Zahlungs­zweck. Die Sa­che habe man dann be­zahlt. Das sei ein Gefallen gewesen. Wer dieser «Geschäftsfreund» sei, woll­te der Verwaltungs­rat Balz Jegge nicht sa­gen.

Das ja ma ne dolle Wurscht.

PS: Achja, der Taggi weiß noch was:

    Recherchen geben nun einen Hinweis, wofür die AfD das Geld benötigte. Von der Zürcher Firma floss es auf das Konto des AfD-Kreisverbands Bodensee, für den Parteichefin Alice Weidel als Spitzenkandidatin bei den Bundes­tags­wah­len im September 2017 antrat. Dieses Konto war prak­tisch leer, bevor die Spende aus der Schweiz eintraf.
    Erst der Geldsegen ermöglichte es, Rechnungen einer deutschen Anwalts­kanz­lei für Medienrecht zu bezahlen. Weidel erklärte dazu, dass sich Anwalts­kos­ten aus ihrer Tätigkeit als AfD-Spitzenkandidatin ergeben hätten. Sie ken­ne den oder die Spender aber nicht.

Na wer davon wohl profitiert hat 😛

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