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Die NZZ fasst die Folgeereignisse der Kristallnacht schön zusammen. Mir fehlen aber Untersuchungen, ob der Holocaust, der im November 1938 seinen Anfang nahm, hätte vermieden werden können, wenn sich das Volx auf die Seite seiner jüdischen Nachbarn gestellt hätte.

Es ist umstritten, ob die Zivilbevölkerung außerhalb der NSDAP an den Po­gro­men teilgenommen hat. Fest steht aber, dass sie nix dage­gen unternom­men hat. In Köln z.B. hat die Feuerwehr zugeguckt, wie die Synagoge in der Roon­straße niederbrennt.

Die zunächst Lähmung und spätere Verrohung der Zivilgesellschaft hat keine fünf Jahre gedauert. Hätte es 1938 öffentliche Proteste gegen diese Barbarei gegeben, hätte die Geschichte einen anderen Verlauf genommen. Demagogen = Populisten hören auf das Volx, sogar Diktatoren und Tyrannen … hätte hätte Fahrradkette … historischer Konjuktiv, aber keine Vergangenheit.

Die ersten Synagogen brannten in Nordhessen … Bad Hersfeld (17,2) und Fulda (16,6). Dort hat die NSAfD bei den letzten Landtagswahlen überdurchschnittlich abgeschnitten (Prozente in Klammern – Durchschnitt 13,2%).

Von dort ging es dann weiter nach Osten … Magdeburg, Dessau, Chemnitz.

Und heute dürfen die Nazis wieder einen Trauermarsch in Berlin durchführen … das VG Berlin hat die von Merkelmusswech-Stubbe angemeldete Demo erlaubt … am 9.November 2018.