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Ich weiß jetzt gerade nicht, der wievielte beSCHEUERte Dieselkompromist das ges­tern war. Die bis­lang größtenteils abgelehnte Hardware-Nachrüstung soll nun doch kom­men, außer bei BMW, aber nur in den so­genann­ten Intensivstädten und bis 3000 Euro und auch nicht gleich, sondern erst, wenn es tech­nische Lö­sun­gen gibt … hab ich was vergessen?

OK, technische Lösungen gibt es schon, aber wenn wir auf die von VW etc. war­ten, dann kann das noch Jah­re dauern und dann sind die Diesel der Euro-5/4-Norm sieben Jahre und älter. Viele dieser al­ten Drecks­schleudern wird es dann nicht mehr geben.

3000 Euro sind OK, denn so viel kostet die SCR-Kat-Nachrüstung gar nicht, aber im Nach­hinein sieht man daran, was das zuvor im Auftrag des Bundesver­kehrs­mi­nis­te­riums erstellte Gutachten wert war, das ab­hängig vom Modell und Auf­wand beim Ein­bau auf Summen von bis zu 11.000 Euro kam (WELT).

Warum nicht überall? Weil man einen Hersteller dann nicht zwin­gen kann, wenn er bei den Alt-Modellen nicht betrogen hat, so wie VW.

Und warum nicht BMW? Aus den gleichen Gründen. Noch kann man BMW keinen il­le­galen Ein­satz von Abschalt-Software nachweisen. Nicht jede Abschalt­software ist illegal. Bei Opel werden wir bald mehr wissen, wenn in einem Monat das VG Schleswig über den angeordneten Rückruf entscheidet.

Eines machen die ganzen faulen Kompromisse aber wohl deutlich: das Rum­dok­tern an Symp­tomen bringt uns nicht weiter. Think BIG!

Individualverkehr wird es weiterhin geben. Also muss der möglichst umwelt­ver­träg­lich or­ganisiert werden. Eine Pendlerpauschale ist dafür sicher kein Anreiz … fott damit!

Es wird immer so lieb von Elektromotoren gesprochen. Sagen wir doch besser Bat­te­rieantrieb. Batterien sind kei­ne Lösung.

Nach Lösungen muss in raumgreifenden Schritten gesucht werden. Da sind zu­nächst nicht die Politiker, sondern die Tüftler gefragt. Wie wär’s mit Sonne tan­ken … kennt man aus dem Ur­laub. Die Haut des Autos in eine einzige Solar­zelle verwandeln.

Und die Brennstoffzelle ist längst noch nicht tot, wie die Süddeutsche Anfang des Jahres meinte. Bis zum Jahr 2030 sollen in China 3000 H₂-Tankstellen ent­ste­hen.

Das Car-Sharing ist auch noch längst nicht ausgereizt.