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Wollte grade das Ian Morrison Reel als fetzigen Einstieg in ein schönes WE pos­ten, da stürzt mir die Kiste ab … überhitzt.

Grund für die Überhitzung war meine verzweifelte Suche im Netz nach dem Jahr, in dem ich Alan Stivell zum erstem Mal live gesehen habe, und zwar in Wetzlar im kleinen Rosengärtchen bei den Festspielen. Ich hab hier mal gepinselt, dass das 1972 war, aber da bin ich mir nicht mehr sicher.

Na, jedenfalls hab ich 1000 und ein Window auf … auch das über Stivells Touren (da steht auch nix von drin) … und da wird der Bildschirm schwarz 😦

Egal … fang ich halt nochmal an … aber diesmal das Speichern zwischendurch nicht vergessen.

Es war jedenfalls lange vor dem New Age, als Alan Stivell die keltische Musik mit der Harfe seines Vaters wiederentdeckt hatte, zehn Jahre vor Clannad, die ich dann später in Köln im AudiMax live gesehen habe … noch mit Enya.

Mit dem Namen des Künstlers konnte ich nix anfangen, aber … jetzt kütt die Er­in­nerung langsam zurück … das Programm hieß wie die Platte, die 1973 er­schien: Chemins de terre (sein Opa war bei der Eisenbahn angestellt 😎 ) … ich bin doch nicht blöd 😛

Auch wenn ich nur meine löchrige Erinnerung als Beweis anführen kann: Stivell hat das Rosengärtchen gerockt

Gelle, das fetzt.

Weil Alan darauf nicht die Harfe spielt, sondern den Dudel sackt, noch was: Brian Boru. Das Stück ist mindesten 700 Jahre alt oder besser jung. Hier singt Stivell es zusammen mit Nolwenn Leroy im Olympia,

fast auf den Tag genau 40 Jahre nach seinem ersten Auftritt im französischen Kulturtempel.

Der ehemals fast militante Umweltschützer Stivell lebt heute zurückgezogen auf einem Bauernhof aus dem 18. Jahrhundert in Langonnet (so nannte er schon 1974 eine Platte: E Langonned), dem Geburtsort seines Großvaters (Kernaoun) väterlicherseits. Die Oma mütterlicherseits kam aus Litauen und seine Mutter wurde in Pontivy geboren und das ist heute Partnerstadt von Wesseling 😛

So schließt sich der Kreis von Wetzlar nach Wesseling … wenn man lang genug dran biegt.