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Frau Prof. Dr. Barbara Hoffmann vom Institut für Arbeits-, Sozial- und Umwelt­me­dizin der Uni Düsseldorf im SPIEGEL (Print) vom 13.10.2018, Seite 111:

    Der aktuelle Wert richtet nach einer Empfehlung der Weltgesund­heits­or­ga­ni­sation WHO aus dem Jahr 2005. Damals entsprachen 40 Mikro­gramm pro Ku­bik­meter Luft dem Stand der Wis­senschaft. Aber das hat sich geändert. Ich selbst bin der­zeit an der Ausar­bei­tung neuer WHO-Richt­linien be­teiligt. Ich bin sicher, dass die künf­tige Empfeh­lung für den NOx-Grenz­wert deut­lich nie­dri­ger lie­gen wird als damals, viel­leicht sogar unter 20 Mikro­gramm pro Ku­bik­meter Luft. Ob die EU dann aller­dings tat­sächlich der neuen WHO-Em­pfeh­lung fol­gen und einen nie­drigeren Grenz­wert fest­legen wird, wird man sehen. Gesetzliche Grenz­werte sind ja immer auch das Ergeb­nis eines gesellschaft­lichen Abwä­gungsprozesses.

Das mit dem gesellschaftlichen Abwägungsprozess hat sie weise vorausgesehen, denn Angie will zur Vermeidung von Fahrverboten die Grenzwerte rauf setzen (Süddeutsche).

Und dann wundert sich die CDU, dass die Grünen jetzt bundesweit bei 21% ste­hen.

Tja, man kann nicht alles haben … das Wohlwollen der Autoindustrie und Wäh­ler­stimmen.