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So richtig ist das Volxgeblöcke um Brinkhoff :mrgreen: und Maaßen et al. nicht zu ver­ste­hen, denn die Blökenden, die immer mehr Demokratie fordern, erkennen nicht, dass das Demokratie war.

Die da oben haben sich beim Maaßen vergaloppiert … bei einem simp­len Be­am­ten … OK, kommt vor. Der Aufschrei nach der Weglobensbeförderung war zwar übertrieben, aber hat gewirkt. Das war Demokratie von außen.

Gibt es auch innerparteilich … Beispiel tausche Kauder gegen Brinkhaus … Fla­sche leer gegen Flasche voll 😎

Ein Demokratie-Extremist ist das beSCHEUERte Verkehrsjojo. Gleich zwei Artikel hat das Handelsblatt „Scheuers großem Diesel-Deal“ (so war der Leitartikel auf dem Print-Cover betitelt) gestern gewidmet.

„Bis zu einem Preis von 3000 Euro könnten sich die Hersteller an den Um­rüst­kos­ten beteiligen. Bis zu 80 Prozent sind im Gespräch, so dass der Kun­de 600 Eu­ro selbst zuzah­len müss­te“, war im HB zu lesen. Detailliert wurde es auf den Seiten 4 und 5:

Die Druckerschwärze war noch nicht ganz trocken, da hat der Demokratie-Ex­tre­mist mit sich selbst … noch verinnerlichter geht inner­parteiliche Demokratie ja gar nicht mehr … die 600 Euro Zuzahlung in seinem Systemordner $Recycle.bin entsorgt. Hoffentlich kann er ihn da wieder raus­holen, denn so schlecht war der beSCHEUERte Vorschlag nicht.

Es ist doch so: Wie immer im Leben gibt es für Scheiße nicht nur ei­nen Grund, son­dern mehrerere.

Die Vorstellungen der Politik vor allem in Brüssel über den Zeitplan zur Ver­bes­se­rung der Luft­qua­li­tät, die waren etwas überambitioniert. Mit diesen Vor­stel­lun­gen = Vorgaben hängen auch die Ziele zur E-Mobilität zusammen. Hat sogar Angie vor einer Woche geschnallt: „Wir müssen ganz ehrlich sein: Trotz aller Fort­schritte dauern die Dinge etwas länger, als wir uns das vor acht Jahren ge­dacht haben.“

Irgendwann wird sie, oder ihr Nachfolger auch noch merkeln, dass E-Autos nicht die Lösung sind, sondern eher Brennstoffzellen. Egal … das war der Fehler Nr. 1, der Fehler der Regierung.

„Fehler“ Nr. 2 haben die Hersteller gemacht, nicht nur mit den Schum­mel­die­seln, sondern allgemein bei Verbrauchs- und Abgas­werten.

Daran knüpft der Fehler Nr. 3 an, den die Verbraucher gemacht haben. Mir ist schon vor 20 Jahren aufgefallen, dass meine Karren, egal ob Benziner oder Die­sel mehr verbrauchen als angegeben. Wir woll­ten es gar nicht so genau wissen und die aktuelle Entwick­lung beweist es: Trotz Diesel­betrug & Co. wer­den VW ohne Ende verkauft, so als würde es morgen verboten … könnte ja auch sein … Fahrverbot.

Der Staat hat gegen die Hersteller keine gesetzliche Handhabe diese zur Nach­rüs­tung zu zwingen. Schon die Sache mit dem Software-Up­date war eine zwei­fel­haf­te Kis­te. Infolge der verbotenen Abschalt­software und der in mit­tel­ba­rer Täterschaft gefälschten EG-Typen­zulassungen hätten alle Die­sel seit Euro 5 still­ge­legt werden müssen.

Das wollte keiner, schon gar nicht der Verbraucher (Fehler Nr. 3). Warum soll er sich also nicht finanziell daran beteiligen, dass sein Auto künftig die Normen er­füllt?

Der von Scheuer immer noch bevorzugte „Umtausch“ der Altdiesel, ist natür­lich wieder die totale Mogelpackung, dem beim Umtausch zahlt der Verbraucher in der Regel nix dazu. Beim beSCHEUERten Umtausch muss der Verbraucher unter Umständen alles bezahlt, bis auf die Köder­prämie der Hersteller, für die das trotzdem ein Riesengeschäft wäre.

Die Hersteller wollen die Umrüstung nicht selber machen, weil sie dann in der Haftung sind, wenn der Ver­brauch steigt, der Motors schneller kaputt geht usw. Ist ja OK … sollen das Drit­te machen, die dann die Haftung einschränken oder ganz aus­schließen können mittels entsprechender Hinweise.

Der Verbraucher könnte in den von Fahrverboten besonders bedrohten Metro-Re­gio­nen mehr den ÖPNV nutzen … kostet aber auch Geld.

Die Städte könnten den ÖPNV nach dem Vorbild Estlands kostenlos anbieten und auf Brenn­stoff­zellen-Busse umstellen, so wie in Brühl.

Die Finanzierungshilfen (Steuermittel) aus Brüssel und Berlin werden dafür in Mil­liar­denhöhe nicht abgerufen, weil die Kommunen den Eigenanteil nicht auf­brin­gen können.

Also es gibt viel zu tun … lassen wir es liegen.