Nehmen wir mal an, nobody
hätte Schulden, eine Menge Schulden, über 6 Billionen Dollar und ein Fünftel davon allein bei einem Gläubiger: 1,2 Billionen Dollar. Also in der Situation wäre es das Letzte, was ich tun würde, meinen Hauptgläubiger zu ärgern.
Genau das macht aber das stabile Genie. Heute „treten neue US-Zölle gegen China in Kraft. Es geht um weitere 200 Milliarden Dollar an Importen, die nun mit einer Sondersteuer von zehn Prozent belegt werden. Ende des Jahres soll der Satz auf 25 Prozent steigen, falls es zu keiner weitreichenden Einigung kommt.“ (SPIEGEL).
China wehrt sich zwar mit Gegenzöllen von gut einem Viertel (60 Mrd. Dollar), aber das bringt nicht viel. Mehr bringt die Abwertung des Yuan, denn die macht chinesische Produkte in den USA billiger, was die US-Strafzölle teils aufsaugt.
BTW: An der Abwertung des Yuan ist der Frittenclown selbst schuld. Die ist nur teilweise vom Chinamann bewusst selbst herbeigeführt worden.
Die schlimmste Waffe, die zeigen die Chinesen nicht einmal: Die Aufforderung, die Schulden zu begleichen. Warum?
Weil ich das nicht verstehe, wie ich eh von Wirtschaft keine Ahnung habe, habe ich versucht mich schlau zu machen. In einem Schweizer Bankenblog ist das gut erklärt, wenn behauptet wird, dass andere Banken die 1,2 Billionen Schulden aufkaufen würden, wenn China seine amerikanischen Staatsanleihen auf den Markt werfen würde. So wie es bei Russland der Fall war. Allerdings waren die 81 Milliarden Dollar, die Russland dieses Jahr abgestoßen hat, Fliegenschiss im Vergleich zum in China hängenden Hammer.
Andererseits hat China kaum andere Möglichkeiten, seine Überschüsse anzulegen. Beim Euro gäbe es weniger Zinsen und anderswo wäre das Verlustrisiko noch größer als in den USA.
In den Binnenmarkt zurückpumpen geht auch nicht, weil China schon auf einer riesigen Schuldenblase hockt. Wie groß die ist, weiß man nicht, weil chinesische Banken eine Menge Geschäfte außerhalb der Bilanz abwickeln. Die Schattenkredite eingerechnet, schätzt man diese Blase auf rund 70 Billionen Dollar, was 625 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung entspricht (FOCUS). [Link ergänzt]
Wenn man im Planspiel unterstellt, dass die von China abgestoßenen Anleihen nicht anderweitig an den Mann gebracht werden können, dann ist das auch Chinas Problem: „Würden sie von heute auf morgen beschließen, keine neuen US-Anleihen mehr zu kaufen oder größere Bestände zu verkaufen, würden sie sich selbst schaden. Der Wert der US-Schuldpapiere würde sinken – und China damit heftige Verluste bescheren.“ (Handelsblatt)
Sitzt das Trumpeltier also doch am längeren Hebel?
Wie gesagt, ich weiß es nicht, weil ich verstehe es nicht … vermute aber, dass das so ist und bleiben wird, solange der Dollar Leitwährung bleibt. Und daran wird sich wohl nix ändern.
Angenommen, die Chinesen fluteten den Markt mit Dollars,
Dann würdet der Dollar sinken und damit auch der Wert ihrer Anleihwn, oder?
Das hab ich ja verstanden und geschrieben. Und weil davor alle Angst haben, die Dollaranleihen halten, kaufen sie den Schrott auf, um den Kurs zu halten.
nun ja das ist alles schön, doch die Chinesen werden das ganz anders lösen. Ich denke innerhalb der nächsten Monate wird der Dollar als Zahlungsmittel durch die RMB ersetzt werden. Das macht für mich keine Probleme, ob ich in Dollar oder RMB zahle.Passiert das , dann wird es zu einer Dollarschwemme kommen, die ganze Dollar Billionen werden ja nicht verschwinden. Ausserdem wird es schwieriger amerikanische Staatsanleihen zu verkaufen. Die meisten meinen ja die FED wäre im Besitz des Staates, doch die gehört den Zentralbanken der Bundesstaaten und diese gehören wieder den privaten grossen Banken.
Immer lustig .Seit Jahr und Tag wird von den Propagandamedien aus autokratisch regierten Ländern ( Sputnik voran) gegen den US-Dollar gewettert .Kapier ich nicht . Es steht doch jedem frei , ( ausser vielleicht dem Nordkoreaner ), seine Ersparnisse in türkische Lira , Rubel oder iranische Rial anzulegen .Und die Pihples Ribablik of Cheina …Von Experten wird behauptet , das China immer noch eine intransparente und regierungsgesteuerte Staatswirtschaft ist . Wohl kein guter Platz sein Kapital dort anzulegen , Obendrein sind die grossen Staatsfirmen bis Oberkante Unterlippe bei chinesischen Banken verschuldet und es kommt noch eine wachsende Immobilienblase dazu .Kurzum ,alle Welt liebt den Dollar …ist es nun ein Mysterium oder hat es doch Gründe .
@nobody
Hast du eine Quelle für die 70 Billionen chinesische Schulden?
Hier hab ich das her, aber nicht gegenrecherchiert
https://www.focus.de/finanzen/boerse/finanzprofis-warnen-chinas-gigantische-schuldenblase-ist-nicht-nachhaltig_id_9080947.html
Focus Money … halbwegs seriös 🙂