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Angeregt durch einen Artikel im Ci­cero, habe ich mir das Büch­lein „China am Klavier“ reingepfiffen … dauert mit den 100 Seiten net­to nicht lang und ist kurz­weilig bis ko­misch, wenn sich zwei Mu­sikkritiker mittels ihrer Blogs be­har­ken ob der Fä­hig­kei­ten von Mei Jin.

Der alte subjektive Bock … könn­te ich sein 😛 nennt sie eine echte Frisch­zellenkur für die alt­gedienten Werke westlicher Klas­sik. Der jünge­re (Verklemm­te) hält die „asia­tische Tasten­ma­schine“ dage­gen für ein weiteres Beispiel von techni­scher Dres­sur und Inter­pretations-Pla­giat und vermag nur pianistisches Hightech zu erkennen, eine Mischung aus „Pyrotechnik und Sentimentalität“.

Wer Mei Jin ist, wird anhand ihres Repertoires, über das die beiden streiten, schnell klar, denn in dem tauchen die Paganini-Variationen von Brahms auf, an die sich in „Echtzeit“ niemand rantraut außer Mei Jin.

Sogar Gilels hat es langsam angehen lassen und macht trotzdem gleich am Ende vom zweiten Takt einen Fehler

Und so sieht Mei … sah sie aus

… und heute

Hab leider nur den zweiten Teil und den auch nur als Handyvideo gefunden. Das ganze Stück, aber nur den Ton, gibt es hier

… und auf dieser CD

und jetzt hat Mei Jin wohl jeder erkannt: Yuja Wang ❤ ist die nobody verrückt machende asiatische Tastenmaschine, deren Röcke so kurz

… wie ihre Absätze hoch sind 😛 ❤

Musikkritiker … Georg Kreisler