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In der ZEIT erklärt ein Lehrer, der an einem Gymnasium im Dortmunder Norden Islamischen Religionsunterricht gibt, wie er seinen Schülern die Geschichte von Abraham in moderner Sicht beibringt. Es geht um die Opferung Isaaks. So je­den­falls die jüdisch-christliche Sicht auf diese seltsame Story.

Fein … aber der Koran erzählt es anders und der Lehrer Mansur Seddiqzai noch­mal anders, wenn er schreibt:

    Sie [seine Schüler] bewundern auch die Ergebenheit seines Sohnes, der in der jüdischen Version Isaak und in der islamischen Ismael heißt.

WFT? In Sure 37, 102 ff. kommt der Name gar nicht vor, weder Isaak noch Is­ma­el. Die Mohammedaner haben sich später auf Ismael geeinigt, weil der nach dem Alten Testament (Thora) der Erstgeborene war.

Mir ist das völlig wumpe, ob Isaak oder Ismael, nur waren das in der Story zwei verschiedene Purrrschen und der allwissende Allah wusste nicht welcher :mrgreen:

Mir fällt bei dem Korangeschwurbel immer ein Satz aus Sure 6, 91 ein:

    … Wer hat das Buch herabgesandt, das Moses verkündete und den Menschen Licht und Rechtleitung brachte? Ihr (Juden) schreibt es auf lose Blätter, von denen ihr einige zeigt und viele verborgen haltet; und euch wurde gelehrt, was weder ihr wußtet noch eure Väter wußten. Sage: Gott ist es, Der das Buch, die Thora, herabgesandt hat, und laß sie ihr Spiel auf ihren Irrwegen treiben!

Apropos Buch: Die Christen sind ja auch Schriftbesitzer im Koran, so wie die Mu­se­ligen, nur kommt es im Islam gar nicht auf das Buch an, weil Allah ja kein Buch hat (Sure 6, 7)

    Wenn Wir auf dich ein Buch aus (beschriebenen) Blättern hinabgesandt hätten, so daß sie es mit ihren Händen befühlen (könnten), würden die­je­nigen, die ungläubig sind, dennoch sagen: „Das ist ja nur deutliche Zau­berei.“

… weswegen Koran auch Vortrag heißt. In den Suren 6, 2 und 5 kommt aber dann doch das Buch vor. Dieser Koran macht wahnsinnig, eine Beleidigung des menschlichen Intellekts.