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Die Tante Ju, die mit den Doppelflügeln als überdimensionierte Wölbklappen, die gestern am Martinsloch in der Schweiz vom Himmel gefallen ist, kann eigentlich so­gar segeln. Warum ist sie dann – wie Zeugenaussagen nahe legen – wie ein Stein vom Himmel gefallen?

Zurzeit kann nur ein bisschen aerodynamisch spekuliert werden.

(Foto: Polizei Graubünden) Es kann davon ausgegangen werden, dass der Pilot den Fluggästen das Phänomen des Martinslochs zeigen wollte. Um da durch­gug­gen zu können, muss man unterhalb der Passhöhe fliegen. Tante Ju ist von Sü­den aus angeflogen.

Zum Absturzzeitpunkt (16:50 h MESZ) muss der Wind bei dem jetzigen Wetter kräftig aus Nord geblasen haben, was auf der Südseite zu Fallwinden führt.

Die könnten den dynamischen Unterdruck auf der Oberseite der Tragflächen kom­pensiert haben. Kennt jeder Segelflieger.

Wenn die Ju dann in dem Moment Richtung Flims „wenden“ wollte und der Pilot im Langsamflug zur Steuerung die Wölbklappen von positiv auf negativ gestellt hat, dann kommt es zum Durchsacken des Vogels (Sicherheit beim Ge­birgs­se­gel­flug – PDF).

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