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Die Infos im neuen gedruckten SPIEGEL zum VW-Dieselbetrug sind zwar in­te­res­sant, aber viel mehr als nobody schon länger vermutet hat, wissen die auch nicht. Dafür übertreibt der SPARGEL mal wieder, um es vorsichtig auszudrücken.

Auf Seite 71 steht das hier:

    Die Staatsanwaltschaft München I hatte Anfang 2017 aufgrund einer Geld­wä­scheanzeige Ermittlungen gegen Winterkorn eingeleitet. Er soll zudem ein un­zulässiges Steuersparmodell genutzt haben. Der Hintergrund: Winterkorn hat­te mehrere Millionen Euro auf ein Konto bei der Schweizer Bank Vonto­bel trans­feriert, das seiner Frau zugerechnet wird. Die Münch­ner Staats­an­wälte gaben das Ver­fahren nach Braun­schweig ab, weil sie einen Zusammenhang zu dem dortigen Dieselverfahren sahen. Ob die Ermittler zu dem Schluss kom­men, Winter­korn habe auf illegale Weise Geld in Sicherheit bringen wol­len, hängt vom Ausgang der Ermittlungen insgesamt ab.

Was Winterkorn mit seiner Frau gemacht hat, das nennt sich Güterrechts- oder Güterstandsschaukel, findet man in jedem Familienrechtshandbuch und ist völlig legal.

Die Süddeutsche hat das vor einer Woche völlig richtig erkannt und in diesem Ar­ti­kel auch richtig beschrieben.

Dass Wiko Dreck am Stecken hat, daran zweifelt niemand mehr, aber man muss es auch nicht übertreiben.

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