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    Weil Preis und Risiko des Sahara-Transits gestiegen sind, hat ein anderer Weg für die Reise in den Süden jüngst an Popularität gewonnen: der Luft­weg. Gemäss verschiedenen Medien­berichten reist eine steigende Anzahl von Mi­gran­ten mit dem Flugzeug nach Marokko, um von dort aus das Mit­telmeer zu über­queren. Das ist nicht nur deut­lich bequemer und weniger ris­kant als die Wüsten­durch­querung, sondern scheint angesichts der gestie­genen Preise, die die Schlep­per verlangen, teilweise auch finanziell attraktiv zu sein.
    Ma­rokko ermög­licht den Ange­hörigen einer ganzen Reihe westafrikani­scher Staa­ten die visums­freie Einreise. Die staat­liche Flug­gesell­schaft Royal Air Ma­roc bietet zudem Di­rekt­flüge aus den meisten Län­dern West­afrikas nach Ma­rok­ko an. Wer früh bucht, kann für etwas mehr als 500 Dol­lar von Ba­ma­ko, Conakry oder Abidjan nach Casablanca fliegen.
    Tatsächlich stammt eine Mehrheit der Migranten, die jüngst aus dem sub­sa­ha­rischen Afrika über Marokko nach Spanien übersetzten, aus Guinea, Côte d’Ivoire und Mali, also aus Län­dern, die von der Visums­pflicht in dem nord­af­ri­kanischen Land be­freit sind. Auf­schluss­reich ist hier­bei auch der Ver­gleich mit Italien. Hier stehen bei den An­künf­ten aus Sub­sahara-Afrika Migran­ten aus Eri­trea, dem Sudan und Nigeria an der Spitze – alles Länder, deren Bür­ger in Marok­ko üblicherweise kein Visum erhalten.

Woraus zitiert? NZZ.

So und nun vergleichen wir mal die Destinationen der RAM ab/an CMN von 2015

mit denen von heute

Quelle: Wikipedia und RAM

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