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nobody hat ja nicht nur Jura studiert, sondern auch VWL/BWL und Finanzwis­sen­schaf­ten. War damals in Bonn so ein Versuch, Jura und Wirtschaft, also vor al­lem Steuerrecht zu vereinen. Mein Lehrer Flume war ja nicht nur das BGB-Ge­nie, sondern auch einer der bekanntesten Steuerjuristen im Schland. Er hat aller­dings im Steuerrecht nix mehr gelesen. Das machte seine Schü­lerin Knob­be-Keuk, die ich aber nicht mehr so richtig mitbekommen habe, weil ich mich da schon aufs erste Staatsexamen vorbereitet habe.

Anyway … mein Prof. in Finanzwissenschaften hieß Frerichs … nicht zu ver­wech­seln mit dem Frerich, der später in Bonn gelehrt hat … aber da war ich schon An­walt … also mein Frerichs, das war so ein laufender Meterfuffzig … sah aus wie der Kubicki, nur einen halben Meter kürzer, was er dadurch auszu­gleichen ver­such­te, dass er seine grauen Haare auf einen halben Meter hochfönte 😛

An dem Mathescheiß hatten die stud. jurs. kein Interesse … nobody auch nicht … weswegen es in seinen Vorlesungen immer laut zuging.

Wenn das dem abgebrochenen Riesen zu bunt wurde, dann stürzte er auf einen Leerling zu, guggte ihm in die Augen und schrie: „Reizen sie den Löwen nicht!

Das war kontraproduktiv, weil dann der ganze Hörsaal in Geläch­ter ausbrach.

Zur Sache … ich bin eigentlich ein sehr umgänglicher Typ, jedenfalls nicht nach­tragend. Aber manchmal kann isch echt fies werden.

Gestern wollte mich so ein Schnöselmakler wegen der Hütte in Bornheim ver­ar­schen. Den hab ich dann in die Stiefel gestellt. Hück war der ganz brav.

Auch gestern … Privatinsolvenz … ich alle Gläubiger angepinselt, streng nach InsO und Schuldenbereinigungsplan vorgelegt mit Frist zur Annahme bis 29. Juni, sonst Konkursantrag. Ich sag immer noch KO … darin war ich richtig fit (das letzte Kapitel aus „100 Jahre Konkurs­ordnung“ über Sequestra­tion stammt fast vollständig von nobody … bin dann sogar mal vom BGH zitiert worden 😎 ) … die InsO hat logische Brüche, mit denen ich nicht klar komme … dazu gleich mehr.

Unter den Gläubigern auch der RP Kassel, der Knöllchen der KO-Hanselin bezahlt wissen will. Ich 25% ange­boten wie allen … die lehnen ab. Ich gugg mal tiefer in die Un­ter­lagen: Die Knöll­chen sind von 2011 bis 2013 😯 Neue Schuldentabelle ohne den RP Kassel erstellt und denen ge­schickt mit dem Hin­weis: Ihr seid raus aus dem Spiel … Vollstreckungsverjährung gem. § 34 OWiG. Hab ich wieder mehr Masse zum Verteilen in rheinischer Dauerverlaufsform.

Wie gesagt: Reizen sie den Löwen nicht.

Kurz zum InsO-Shice: Solche öffentlich-rechtlichen Forderungen wie Geldstra­fen/-bußen haben ja kein Vorrecht mehr … das ist gut, aber sie werden von der Restschuld­befreiung nicht erfasst.

Warum muss ich mich also mit diesen Knöllchen-Clowns rumschlagen, wenn die nach drei Jahren (verkürzte Verbraucher-InsO mit 35% Quote) weiter voll­stre­cken dürfen?

Das wäre ja noch OK, wenn die bei der Zustimmungsquote außen vor blieben. Tun sie aber nicht und zerschießen deswegen jede vorgerichtliche Einigung. Fürn Arsch.

Fürn Arsch ist auch das unprofessionelle Verhalten eines Kölschen Inkassobüros. Die versuchen mir untitulierte Forderungen unterzujubeln. Auch OK, aber wenn ich die anerkenne, rutscht meine Quote und die anderen stim­men nicht mehr zu. Wenn die Honks nicht nachgeben, mach ich eine Fünfjahresinso, bei der der Treu­hän­der die Mindestgebühr kriegt und die Gläubiger nigges, niente, nada, NULL.

Das regel ich auf dem kleinen Dienstweg. Meine alte Freundin Eike ist Senior­part­nerin der Kanzlei, der das Inkasso-Büro gehört. Die werd ich mal fragen, was die für Pfeifen angestellt hat.

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