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Der Bundestag hat gestern über den Kompromiss zum Familiennachzug aus dem Koalitionsvertrag debattiert. Da hat nobody viel Richtiges und Wahres an Kritik ge­hört.

Ulla Jelpke (LINKE): „Jeder Mensch hat ein Recht auf seine Familie … die Pläne sind schlicht und einfach grausam …“

Die Süddeutsche hat besonders die „furiosen Rede“ von Luise Amtsberg (Grüne) hervorgehoben: „Es ist wirklich unfassbar … fundamentale Grundrechte mit Füs­sen zu treten … ein Grundrecht in ein Gnaden­recht verwandelt … Jede Fami­lien­tren­nung ist ein besonders schwerer Fall.“

Während diese blonde GG-Sozialromantik in Berlin abgesondert wurde, wurde in Mainz das Ergebnis der DNA-Analyse bekannt gegeben. Die bei Wiesbaden ge­fun­dene Mädchen­leiche war die seit 22. Mai 2018 vermisste Susanna Maria Feld­mann aus Mainz.

Die 14-jährige Schülerin wurde vergewaltigt und ermordet vom 20-jährigen Ira­ker Ali Baschar, der im Oktober 2015 mit seiner Familie aus dem Irak als Flüchtling nach Schland gekommen war.

Mit seiner achtköpfigen Familie hat er sich mittels von der Irakischen Botschaft ausgestellter Laissez-passer-Dokumente in der Nacht vom 1. auf den 2. Juni von Düs­sel­dorf über Istanbul nach Erbil abgesetzt.

Sein mutmaßlicher Mittäter, ein 34 Jahre alter Türke, konnte verhaftet werden (Aktuallisierung: Gegen den Türken besteht kein dringender Tatverdacht mehr). Mehr dazu in der Frankfurter Rundschau.

Wie wahr: Jede Familientrennung ist ein besonders schwerer Fall, jeder Mensch hat ein Recht auf seine Familie … das gilt sicher auch für die Familie des Mör­ders, weswegen diese wieder geschlos­sen zurückgeflohen ist … aber ich bin mir ziemlich sicher, dass das auch für die Familie Feldmann, Susannas Eltern gilt. Ach ja, Susanna war Jüdin, aber das war sicher nur Zu­fall … kann jeden er­wi­schen und ob der potentielle nächste Mör­der seine Familie in Schland hat oder nicht, das macht keinen Unterschied … nicht für das Opfer.

nobody hofft, dass nach den sinnlos für das Con­trol­ling des BAMF zum Fenster rausgeworfenen 55 Mil­lio­nen noch ein paar Kröten im Bundeshaushalt zur Ver­fü­gung stehen, um Zielfahnder in den Irak zu ent­senden. Gerne übernimmt das auch der running gag.

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