Schlagwörter

, ,

Die ZEIT zerbricht sich seitenlang den Kopp darüber, wie Roseanne zur Trum­pis­tin werden konnte und wo sich all die Jahre der Rassismus in Amiland versteckt hat. Anlass für die vielsodoofischen Überlegungen ist der Tweet, mit dem sich Barr aus der Sitcome und ABC rausgezwitschert hat und die Sendung gleich mit.

Folgt man eini­gen Kom­men­ta­toren des ZEIT-Senfs, so ist die politische Korrekt­heit schuld, die lange alles ver­kleis­tert hat und sich dem Vor­bild des GröFratz folgend nun wieder ins Gegenteil ver­kehrt Bahn bricht.

OK, das kann man so sehen. nobody sieht es in Barth. Den kann man mit Barr zu Barrth verschmel­zen. Der kann ja auch kein Rassist sein, weil sein Oppa oder so Jude war. Und in Wirklichkeit … also eigentlich liebt er die Frauen und hält sie für die besseren Menschen.

Oder, die Barrths dieser Welt sind einfach nur schmerzbefreit und deshalb fähig, die Peinlichkeiten rauszublöken, die sich Menschen mit Bildung oder Verstand verkneifen, weil sie doch ahnen, dass alles ein bisserl komplizierter ist, als es im ersten Vorurteils-Anflug erscheint.

Oder einfacher ausgedrückt: der labert Scheiße! Und die ist nich ma witzig. Barrth ab!