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Das ist doch kein vollständiger Satz. Doch, doch, wenn man ihn so versteht, dass in Wesseling die Post zumacht. Eigentlich ist sie schon lange dicht, denn die Postbank hat die Betriebsstätte übernommen, in der seit 1912 die Wesselinger Post abging.

Damit, mit der Aufspaltung der alten grauen Post, begann der Niedergang und dann hat die Deutsche Bank versucht, die Postbank für Käufer aufzuhübschen und den Postdienst in Wesseling, der ja hier nur „Untermieter“ ist, zurück zu fahren. Seit Monaten ist die Post/-bank immer wieder mehrere Tage ge­schlos­sen, weil Personal fehlt. Altes, bewährtes Personal wurde in die Briefzentren nach Frechen oder Bonn versetzt. Zum Schluss funzte gar nix mehr.

Letzte Woche hing wieder so ein Schild in der verschlossenen Tür, wonach der Laden bis zum 23. Mai geschlossen bleibt. An dem Tag wurde er nicht geöffnet, sondern nur das Schild ausgetauscht, wonach der Betrieb nun bis auf Weiteres geschlossen bleibt.

Nun hat nobody aus sicherer Quelle erfahren, dass die Filiale Wesseling im August komplett dicht gemacht wird, obwohl sie gar nicht auf der Liste steht (General-Anzeiger). Im August heißt es dann: der letzte macht das Licht aus.

Das finden die Wesselinger nicht lustig, außer vielleicht die Löstige Postillione, die ja 1972 als Karnevalsgesellschaft der hiesigen Postler gegründet wurden (Werbekurier).

BTW: Deren ehemaliges Tanzmariechen, dat Chantal, hat sich gestern in St. Germanus getraut

Da ging die Post ab … alles Gute.

Auch bei 669 ging gestern die Post ab. Es war aber auch ein traumhafter Abend

… und es könnte mehr sein und geben. Die Stadt schwimmt Dank der Gewer­be­steuer im Geld und Scheffe, der im Rat für die Kultur zuständig ist, hat eine Men­ge Ideen … nobody auch.

Scheffe hatte die Idee, unserem „Heimatkünstler“ eine Vernissage zu widmen auf der Wiese und ich wollte die Musik beisteuern in Form eines Streichquartetts der HfMT und den Namen: Matinage oder Vernitee oder so ein Kunstwort.

Mein Vorschlag, auf der Wiese ein Beachvolleyball-Turnier zu veranstalten, wur­de begeistert aufgenommen … das wars dann auch. Ein paar Planen, paar Ton­nen Sand und Flatterband und fertisch ist die Laube für kleines Geld und manN kann Bubbels hüppen sehen 😛

Beim 669 könnte man die Veranstaltungsorte mit einem elektrischen Bimmel­bähn­chen verbinden und auf weitere Orte ausweiten: Entenfang, Eichholzer Schlöss­chen, Godorfer Burg usw.

Im Konjunktiv ist nobody groß.

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