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Gestern hat mir die ZEIT auf den Magen geschlagen mit ihrem „Willkommen im Club“. Da stellt die „Migrationsforscherin Naika Foroutan … eine verblüffende, gran­diose Frage: Sind die Ostdeutschen ähnlich ausgegrenzt wie die Migranten in Deutschland?“ Antwort ist klar: „Genau in diesem Sinne sind nicht nur die Ost­deutschen heimatlos geworden.“

Heute kotzt mich Anja Maier aus der TAZ an mit ihrem „Diskriminierung von Ost­deutschen -Kennste eine, kennste alle“.

Wieder so eine Ostlerin (wie sich selbst nennt), die „nach bald dreißig Jahren [seit dem Mauerfall], fürchtet… nun doch noch zur Wutbürgerin [zu werden]“ und sich in ihrer Opferrolle so gut gefällt, dass sie in einen Eintopp mit Türken und Arabern passt, aber nicht mit Asiaten und auch nicht mit nobody.

Ich bin auch Migrant … irgendwie … als Rucksacktoitscher hierhin verschleppt worden. Das ist zwar fast doppelt so lang her (58 Jahre), aber ich (und die gan­ze Mischpoke) haben kein Jahr gebraucht, um in Schland anzukommen.

Das ist bei den Ossis anders. Insoweit stimmt es schon: Kennste einen, kennste alle 👿

So, nun muss ich in die Pedale treten um die Pfunde wieder loszuwerden, die ich mir die Tage angefressen habe … vielleicht hat der Schlag auf den Magen ja was damit zu tun? Nee, musste nicht kotzen.

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