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nobody hat ja nicht nur schlechte Eigenschaften. Eine selten Gute ist, dass ich zu­hö­ren kann, ohne dass es das Gegenüber merkt. Der oder die meint, ich wür­de nur pausenlos blubbern. Ich blubber hier ja schriftlich nur einen Bruchteil des­sen, was ich täglich an heißer Luft verströme.

Dieser Zuhörtrick hat viele Gründe, die ich nicht verraten mag. Aber ein Grund ist, dass ich beim Wegzuhören nix sage, wenn das Gesagte schon mal meine Lauschlappen erreicht hat. Dann vergleiche ich.

So war es in München. Schlaganfall wollte mir die Asam-Kirche verlocken und hat sie in schönsten Töne besungen. Die kenne ich natürlich in und auswendig … nicht nach der Renovierung, aber sonst schon.

Aber ein Detail ist mir bislang entgangen: Der Himmel hinter dem Eingang.

Kennen Sie Schinkels berühmtes Bühnenbild aus der Zauberflöte, vor dem die Königin der Nacht auftritt, die Sternenhalle der Königin der Nacht

OK, ist nicht identisch, aber Schinkel könnte die Idee dazu aus der Asamkirche haben.

Hab sie dann ein paar Tage später per Mehl angemacht und es ist mir gelungen, sie aus der Reserve zu locken … zwar mit gebremstem Schaum, aber immerhin.

Ich werd ihr mit der alten, guten Schneckenpost antworten, zusammen mit dem Stick und der CD … net traurig sein …

Ich werd, es gibt nicht schrein! Himmlisch

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