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Freischreiberin Julia Wadhawan (die Toitschen haben heute alle so komische Na­men 😆 ) ist gern allein und beschreibt das in der NZZ am (vom letzten) Sonn­tag:

    Wenn andere ihre Wochenenden planen, dann lüge ich manchmal: Bin nicht da, habe zu tun, schon verplant. Eigentlich will ich nur Ruhe. Sagen könnte ich das so aber nicht. Weil es abweisend klingt, seltsam. Weil ich mich selbst dann so fühle.

Macht nobody auch … manchmal, aber anders:

    An manchen Tagen rede ich kaum. Ich bin versunken in Tagträumen und Gedanken. Den Sonntag habe ich eine Zeitlang zum Schweigetag ernannt … Ich bade mich gern in völliger Stille. Dann werden meine Gedanken laut, ich kann sie sortieren. Manchmal erfasst mich genau dann ein Gefühl reinen Glücks.

Ich höre dann Musik und lese … z.B. alte NZZs, bevor sie zu eAltpapier werden.