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Beim MIT haben sie über elf Jahre die Verbreitung von 126.000 Stories auf Twit­ter beobachtet … wahre und unwahre Geschichten. Das Ergebnis wurde nun in Science veröffentlicht:

Unwahre Geschichten verbreiten sich sechs Mal schneller und ihre Verbreitungs­wahr­schein­lichkeit ist üm 70% höher.

Nun, diese Zahlen sind angesichts der Unmenge von Tweets und Usern sicher im­mer noch nicht repräsentativ, aber eine umfassendere Feldstudie gab es bis­her noch nicht. Und auch aus anderen Gründen glaubt nobody, dass das keine fake news sind: Die Wahrheit ist einfach langweilig und ihr ist auch schwerer auf den Grund zu kommen als alternativen Fakten.

Das war schon immer so … schon lange vor den asozialen Medien. Klatsch und Tratsch nannte man das, der sich aber meist aufs eigene Veedel beschränkte und dem man dann doch nicht den Stellenwert beimaß wie heute den Lügen im Netz.

Es sind übrigens Menschen, die die Unwahrheiten verbreiten, nicht Bots.