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nobody ist zwar als Vermögens- und Anlageberater ein totaler Vergaser (meine ita­lienischen Trümmeraktien kann man unter Totalverlust verbuchen), aber auch ein blindes Huhn trinkt mal ein Korn: Baumot entwickelt sich prächtig. Wochen­lang ist der Kurs an der 1,80 als Widerstandslinie abgeprallt und plötzlich hat er sie genommen und schon einen Tag später, als auch der ADAC in seiner Haus­pos­tille die Hardwarelösung für die Skandaldiesel fordert, da springt sie auf 2,12 und die Nachfrage liegt bei 8 : 1.

Alles Psychologie bei diesen spekulativen Werten und so, wie Psycho den Kurs trei­ben kann, lässt sie ihn auf wieder fallen.

Heute ist so ein Tag der Weichenstellung und darüber muss ein Anlageberater be­raten, selbst ein so lausiger wie nobody.

Morgen um 11 Uhr verhandelt das Bundesverwaltungsgericht über die Fahrver­bo­te in Düsseldorf und Stuttgart (BVerwG 7 C 26.16 u.a.)

    Der Kläger, eine anerkannte Umweltschutzvereinigung, begehrt die Änderung der Luftreinhaltepläne für die Städte Düsseldorf und Stuttgart mit dem Ziel der Einhaltung der Immissionsgrenzwerte für Stickstoffdioxid (NO2 ).
    Das Verwaltungsgericht Düsseldorf verpflichtete das Land Nordrhein-West­fa­len mit Urteil vom 13. September 2016, den Luftreinhalteplan für Düssel­dorf so zu ändern, dass dieser die erforder­lichen Maßnahmen zur schnellst­mög­li­chen Einhaltung des über ein Jahr gemittel­ten Grenzwertes für NO2 i.H.v. 40 µg/m³ im Stadtgebiet Düsseldorf enthält. Der Beklagte sei ver­pflichtet, im We­ge einer Änderung des Luftrein­halteplans weitere Maß­nahmen zur Be­schrän­kung der Emissionen von Diesel­fahrzeu­gen zu prüfen. (Beschränkte) Fahr­verbote für (bestimmte) Diesel­fahrzeuge seien recht­lich (und tatsächlich) nicht von vornherein ausgeschlossen.
    Das Verwaltungsgericht Stuttgart verpflich­tete das Land Baden-Würt­temberg mit Urteil vom 26. Juli 2017, den Luftreinhalteplan für Stuttgart so fortzu­schrei­ben bzw. zu ergänzen, dass dieser die erfor­derlichen Maßnahmen zur schnellst­möglichen Enhal­tung des über ein Ka­len­derjahr ge­mit­tel­ten Immis­sions­grenz­wertes für NO2 i.H.v. 40 µg/m³ und des Stunden­grenzwertes für NO2 von 200 µg/m³ bei maximal 18 zuge­lassenen Über­schrei­tungen im Ka­len­derjahr in der Umwelt­zone Stuttgart enthält. Der Beklagte habe ein ganz­jähriges Verkehrs­verbot für alle Kraft­fahr­zeuge mit benzin- oder gas­getrie­benen Otto­motoren unter­halb der Schadstoff­klasse Euro 3 sowie für alle Kraft­fahrzeuge mit Diesel­motoren unterhalb der Schad­stoff­klasse Euro 6 in der Umwelt­zone Stuttgart in Betracht zu ziehen. Ein solches Verkehrs­verbot könne in rechtlich zulässiger Weise durchgesetzt werden.
    Gegen die Urteile wenden sich die vom Verwaltungsgericht Düsseldorf sowie vom Verwaltungsgericht Stuttgart jeweils zugelassenen Sprung­revisionen der Länder Nordrhein-Westfalen (BVerwG 7 C 26.16) und Baden-Württemberg (BVerwG 7 C 30.17). Die Beklagten halten Fahrverbote für Diesel-Fahrzeuge auf der Grundlage des geltenden Rechts für unzulässig.(PM des BVerwG)

Wenn das BVerwG die Fahrverbote bestätigt, dann geht die Baumot-Aktie durch die Decke, wenn nicht, in den Keller. Что делать?. Halten oder abstoßen?

Muss **** entscheiden, wie ich mit seiner Knete zocken soll 😛

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