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Seit einer Woche gibt Albert im Header mehr oder minder unmotiviert

Ätsch! von sich. nobody muss das mal erklären:

Seit Kindertagen bin ich sein Fan und der Überzeugung, dass es sich bei Einstein um das genialste menschliche Hirn aller Zeiten gehandelt hat … auch der noch kom­menden. Schon in der Schule war mein Standardspruch zu allen doofen Men­schen: So einer lebt und Einstein musste sterben 😦

Im Gymnasium habe ich dann die Spezielle Relativitätstheorie verstanden und sogar nachgerechnet … Albert hat Recht: Nix kann schneller als Licht sein.

Bei der Allgemeinen reicht meine graue Grütze nicht aus, um alles zu kapieren, aber das mit den Gravitationswellen hab ich verstanden.Nun weiß man seit ge­rau­mer Zeit, dass es sie gibt und dafür gab es dieses Jahr auch den Nobel­preis. Den hätte eigent­lich wieder einmal Albert verdient, aber posthum wird der ja nicht vergeben.

Keine zwei Wochen nach dem Nobelpreis wird bekannt, dass am 17. August 2017 erstmals Gravitationswellen „gesehen“ werden konnten (DLF). Verwirrt schreibt der Tagesspiegel: „Gravitationswellen zwei Sekunden schneller als die Gammastrahlen“, also Licht. Hatte Albert also unrecht?

Quark! Beides, Licht und Gravitationswellen sind gleich schnell, nur werden die Gravitationswellen zwei Sekunden vor der Kilonova ausgelöst.

Wenn man sich alte Animationen dieses Vorgangs ansieht … hier eine der ESO

die zwar am 16.10.2017 hochgeladen wurde, aber schon was älter ist …dann er­kennt man einen alten Irrtum der Astrophysiker: Gravitationswellen entstehen erst kurz bevor es zur Verschmelzung der beiden Neutronensterne kommt. Vor­her gibt es auch welche, ausgelöst durch deren irre Masse und Spin, aber die sind so zart, dass man sie nicht detektieren kann. Und das ist auch gut so, sonst wäre unser kosmos krumm und schief.