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nobody weiß nicht, was ich machen soll. Hab da ein Urteil zur Berufung auf dem Tisch, das so Scheiße ist, dass ich nicht weiß, wo ich mit der Moserei anfangen soll.

OK, erstmal Tatbestandsberichtigung, aber dann kommt ein Fall, der gesetzlich nicht vorgesehen ist.

In den Urteilsgründen wird eine Behauptung aufgestellt, die sich im Tatbestand nicht wiederfindet und auch von keiner der Parteien aufgestellt wurde. Was nicht im Tatbestand steht, kann auch nicht Gegenstand der Urteilsgründe sein und die übliche Generalbezugnahme auf den schriftlichen, sonstigen Quatsch, hilft hier auch nicht weiter, weil es steht nun mal nicht in der Akte und schon die Latriner wussten: Quod non est in actis non est in mundo.

Das ist kein Fall der Urteilsberichtigung. Ich überlege, ob ich die Richterin auch insoweit mit einer Tatbestandsberichtigung ärgere und beantrage, im Tat­be­stand aufzunehmen, dass der Beklagte zu 1) auch als Vertreter für seinen Bru­der [den Beklagten zu 2] unterschrieben hat. So einen Quatsch habe ich noch nie gelesen.

Man lernt nie aus: In den Urteilsgründen faselt die Richterin davon, dass der Be­klagtenvortrag „nicht glaubhaft“ ist … hat keine Beweisaufnahme gegeben, in der ein Zeuge und/oder dessen Aussage für glaubwürdig bzw. glaubhaft hätte befunden werden können.

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