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Meine Berufung heute vor dem OLG Köln ist wie erwartet verlaufen. Jura ist gar nicht so schwer, wenn man’s kann. Dann stimmt auch nicht mehr der Spruch: zwei Juristen, drei Meinungen. Ich hab den Teil aner­kannt, bei dem ich Mist ge­baut habe und der Senat hat dem Höckeranwalt empfohlen, die restliche Klage gegen nobody zurückzunehmen. Hat der nicht gemacht … naja, noch was jung … muss man können, muss man lernen.

Die Straße hätte ich nicht nennen dürfen. OK, war mir danach auch klar. Aber wenn man viel pinselt, dann passieren im Eifer des Gefechts eben auch Fehler. Ich senfe ja nicht ständig mit dem Gesetzbuch oder Kommentar unter dem Arm.

Blödsinn war auch, dass ich meine eigenen Sansibar-Listen zwar selektiert und um die unzulässigen Daten aus der indymedia-Liste bereinigt, dann aber auf eben diese Liste verlinkt habe, sodass man sich den Rest dort holen konnte. Hab ich auch anerkannt … also Scheffe natürlich … ich darf ja immer noch nicht.

Ich bin dann noch weiter gegangen und habe die Sansibar-Artikel gelöscht, denn obwohl ich heute gewonnen habe, habe ich doch eigentlich verloren.

Ihr könnt mich für größenwahnsinnig halten, aber die Einstweiligen Vergnü­gun­gen der NSAfD habe ich mir eingefangen im Kampf, deren Einzug in den Bun­des­tag zu verhindern. Nun sind sie drin. Und nun muss man mit den Nazis reden, ob man will oder nicht.

BTW: Der Senat hat meinem kleinen kosmos Medien­ei­genschaft zugesprochen. Könnte mich am Bauch gepinselt fühlen, aber der olle Buske (ZEIT) von der 324 in HH (Pressekammer) hat das schon vor über 10 Jahren für den alten Plapperstorch gemacht.

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