Schlagwörter

, ,

Erst waren sie für die Lügenkresse und die Blockparteien nur Rechtspopulisten. Dann Rechtsextreme. Und jetzt, wo es zu spät ist, jetzt erst wird das Kind beim Namen genannt: NAZIS! Auch Heribert Prantl, der Chefgrantl der Süddeutschen, hat es fast begriffen, differenziert aber in „Heulen ändert nichts“ noch zwi­schen Neo-Nazis und Altnazis. BULLSHIT! Es gibt nur Nazis … und die gab es schon immer.

Immerhin hat Prantl als für mich einziger Kommentator den Kern des Problems erkannt, wenn er schreibt:

    Nun ist das keine deutsche Spezialität. Man könnte sich damit beruhigen, dass Deutschland nun nachvollzieht, was in den anderen europäischen Staa­ten gang und gäbe ist: dass populistische Extremisten im Parlament sitzen und sogar, wie in Ungarn und Polen, regieren. In Österreich und Dä­ne­mark, in Finnland, Norwegen, den Niederlanden oder in Frankreich sind solche Par­teien schon lange Nummer drei oder gar zwei – vereint im „Nein“ zu Eu­ro­pa, zum Islam, zur offenen Gesellschaft. Sie haben Anziehungskraft für Wähler, die mit Globalisierung und Moderne nicht zurechtkommen.
    Doch der Hinweis auf den populistischen Rechtsradikalismus und Rechts­ex­tremismus anderswo taugt nicht zur Beschönigung der Situation hierzulande. Deutschland ist in der Situation des Alkoholikers. Wenn der wieder trinkt, wird es gefährlich.

5.877.094 (Bundeswahlleiter) Besoffene torkeln durch Schland, bisher anonyme Alkoholiker, die von ihrem inneren Reichsparteitag berauscht sind.

Zeigt Euch, ihr Feiglinge! Bekennt Euch zu der braunen Scheiße, die ihr an­ge­stellt habt. nobody hat zwar gesagt: Mit Nazis rede ich nicht. Aber ich will es von jedem einzelnen Nazi wissen, warum er sich nach den guten alten Zeiten sehnt.

Im Osten ist die Antwort einfach. Für diese Demokratiekrüppel ist die AfD die neue SED und beim Honni war ja nicht alles schlecht, genau wie beim Adolf … Autobahn.

Früher, vor 1989, konnte man noch sagen: Dann geh doch nach driiben … aber nun ist die Mauer ja wech. Hat aber nix gebracht, denn in den Köppen steht sie noch und die da sind immer noch driiben und quacken im Sacksensumpf wei­ter: „… sub aqua, sub aqua maledicere temptant„.

Der Dicke hat sich ja rechtzeitig vom Acker gemacht und nicht mehr mit­be­kom­men, was er da angerichtet hat.

Allen braunen Alkoholikern nobodys latrinischer Trinkspruch: Quidquid bibis – prudenter bibas et respice felim. In diesem Sinne: Prost – Mahlzeit!

Advertisements