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Was nobody die letzten Tage vor der Wahl ge­lernt hat: Es gibt viele Baustellen. Die Putze braucht mehr Geld und/oder Rente, damit sie riestern kann … OMG, da hat Angie ja voll ins Klo gegriffen … Kita-Gebühren müssen weg und Pflegepersonal mehr verdienen. Außerdem sind toitsche Brücken marode und die Polizei auch. Also müssen wir in­ves­tieren, sprich neue Schulden machen, dann bau­en sich die Altschulden von allein ab, weil die Unternehmer dann ja auch mehr Steuern zahlen … sagt Maddin. OK, mit dem Verständnis von Staatsfinanzen reicht es bis Würselen. Und den Rest regelt der Markt, sagt Lindner … der es wissen muss, denn schließlich hat er schon eine staats­fi­nan­zierte Pleite hingelegt. Das scheint für die LINKE aber nicht zum Vorbild für Umverteilung zu taugen. Zu den Grünen fällt nobody grad nix ein, außer dass der Veggieday nicht mehr auf dem Speiseplan der Werkskantine steht. Nach der letz­ten Pleite haben die das Denken wohl komplett eingestellt.

Wie auch immer … die größte Baustelle ist das Loch in der Haushaltskasse. Das wird wegen der Überschüsse an Steuer- und sonstigen Einnahmen zwar grad kleiner, aber ein paar Generationen wird es noch dauern, es ganz zu stopfen.

Muss aber gar nicht sein, weil der Staat nicht wie ein Kaufmann handeln muss, ja nicht mal darf. Deshalb ist für Steuergeschenke keine Zeit. Im Gegenteil. Der Mehrheit geht es gut und sie ist gerade im Kaufrausch = mehr MwSt. Mehr in der Tasche würde zurückgelegt und weil das in Schland grad nix bringt, macht man es im Ausland, wovon der Fiskus nix hat.

Das ließe sich mit Erbschaftssteuer regeln. Die aktuellen Vermögen wurden in drei Generationen erwirtschaftet. Wenn man der nächsten Generation ein Viertel davon wegbesteuert, hat die vielleicht einen Anreiz, wieder zu investieren, oder auch nur zu arbeiten. nobodys Idee ist eine aufgeschobene Erbschaftssteuer. Bsp:

1. Generation macht mit einer Untenehmensidee 1 Mio.
2. Generation macht daraus 2 Mio.
3. Generation … Sie ahnen es … macht die 3. Mio.

Nun erbt die 4. Generation. Die 1. oder Gründungs-Mio. ist tabu, aber von den beiden nächsten werden 500.000 eingesackt. Dafür muss der Vierte nur den hal­ben Steuersatz auf laufende Einkünfte zahlen, wenn er aus den verbleibenden 2,5 Millionen 3,5 macht.

Der SolZ, aka Soli, bleibt auch, wird aber umgewidmet und zum Grundstock ei­ner Einheitsversicherung und des Grundeinkommens.

Apropos Rente: Da hat sich unser Sozial-Laumann doch einen interessanten Fake-Fact geleistet, indem er bei der Illner am 7. September tönte, dass die „Durchschnittsrente“ im Westen „gut 1375 Euro“ und im Osten „gut 1300 Euro“ betrage. OK, knapp daneben ist auch vorbei, aber bei der Überprüfung des BULLSHITS hat sich herausgestellt, dass …

    nach Auskunft der Deutschen Rentenversicherung Bund la­gen die Zahlbeträge der „Ren­ten wegen Alters“ im Jahr 2015 bei durch­schnittlich 787 Euro im Westen und 964 Euro im Osten. Dif­ferenziert nach Männern und Frauen ergibt sich folgendes Bild. Die Frauen im Osten er­hielten 846 Euro, die West-Frauen 580 Euro. Die Männer in den neuen Bun­des­län­dern bekamen 1124 Euro, die in den alten Bun­des­län­dern 1040 Euro. (Frankfurter Rundschau)

Wie denn, was denn … nobody hört doch immer, dass wir die Ostrenten an das Westniveau angleichen müssen … OK, aber da wird Heulen und Zäh­ne­knirschen sein im Sack­sen­sumpf.

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