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Das letzte Skandälchen der Nachttischlampe ( © sol1 ) taugt bestenfalls als Ab­lenkungsmanöver. Diese „Partei“ hat mehr auf dem Kerbholz. Deshalb würde nobody auch nicht drüber senfen, wenn es nicht die abenteuerliche Erklärung des Anwalts gäbe. Wer dieser Anwalt ist, weiß nobody nicht, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass diesmal gehöckert wird, weil so doof sind die nicht.

Guggen wir uns mal die „Erklärung“ an:

    „Richtig ist, dass unsere Mandantin einen freundschaftlichen Kontakt zu einer Asyl­bewerberin aus Syrien hat, die unserer Mandantin nahe steht. Diese Asylbewerberin war als Freundin unserer Mandantin auch im Hause unserer Mandantin zu Gast. Dass die Asylbewerberin aber im Hause unserer Man­dan­tin angestellt wurde oder als Angestellte gearbeitet hätte oder aber dafür Lohn bekommen hätte, ist jeweils falsch“.

Das wäre ja schön, wenn es nicht die anderen von der ZEIT recherchierten Tat­sachen gäbe, die unwidersprochen geblieben sind.

  1. „Vermittelt“ wurde die Syrerin, wenn ich es richtig verstanden habe, von ihrer Vörgängerin im Amt, einer „Studentin der Islamwissenschaften“.
  2. Ob diese Vorgängerin auch im Haushalt Weidel/Bossard gewohnt hat, ist unklar.
  3. Das wäre aber ein Problem, denn Logis ist als Naturallohn auf den zulässigen, versicherungsfreien Jahreslohn von 750 Franken anzurechnen.
  4. 750 Franken : 25 Franken pro Stunde = 30 Stunden im Jahr … wie sauber isses im Haushalt Weidel/Bossard?
  5. Die Asylsuchende ist jedenfalls unwidersprochen mit den Damen Weidel und Bossard und deren beiden Söhnen im Herbst 2016 in deren neue Eigen­tums­wohnung umzogen.
  6. Weidel und Bossard sind viel beschäftigt. Wer kümmert sich um die Söhne?

Das Ganze riecht nach falsch verstandenem Au pair in der Schweiz, denn auch dabei und bei Einhaltung der 750-CHF-Grenze muss von dem Taschengeld als Lohn die Quellensteuer abgezogen werden. Die Gastfamilie muss dazu beim kan­tonalen Steueramt ein Abrechnungsformular einreichen.

Da sollten die Profis nochmal nachbohren … nicht um Weidel bloßzustellen … würde wohl auch eher Sarah Bossard treffen, sondern um diesen anwaltlichen Erklärungswahnsinn zu entlaven.

Achja: Die NSAfD hat jetzt zugegeben, dass sie die Störaktionen gegen die Bun­desraute organisiert … heute in der ZEIT (Druckausgabe – hier die Vor­ab­mel­dung). Die SA marschiert.