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„Thema Wohnen spielt im Wahlkampf kaum eine Rolle“, titelte der Merkur An­fang September. Naja, kein Wunder, könnte man meinen, ist doch der Woh­nungs­bau Ländersache. Aber der Bund kann Födermittel bereitstellen. Hat er auch verstärkt gemacht (1 Mrd in 2016), weswegen 24.550 neue Sozial­woh­nungen in 2016 entstanden, so viel wie schon lange nicht mehr. Aber Schland braucht das Zehnfache. Die Bundesregierung geht davon aus, dass 350.000 neue Wohnungen pro Jahr nötig sind, Wohnungswirtschaft und Mieterbund sprechen sogar von 400.000. Das müssen nicht alles Sozialwohnungen sein, aber mehr als die schlappen 24.550 schon.

Dabei geht es nicht nur um Förderung, sondern der Staat, also die Länder und Gemeinden, müssen wieder selbst als Bauherr und Vermieter auftreten und mit Dumpingmieten auf die Mietpreisbremse treten. Die Miete darf nicht mehr als ein Viertel des Einkommens verbrauchen. Das kriegt nur Sachsen-Anhalt hin, aber wer will da schon wohnen :mrgreen:

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