Schlagwörter

Das Wort hab ich schon mal gehört, aber darunter was vorstellen, konnte ich mir nicht: Hipster. Nun weiß ich Bescheid. Spahn sein Dank.

Jens Spahn, der von einigen Yerwirrten zu Bundesmerkels Kronprinz hochge­jazzte Vorzeige-Schwule der Union, erklärt in der ZEIT nicht nur, warum Hipster als elitäre Parallelgesellschaft eine Gefahr für Schland und sowieso sind, sondern auch wie man sie erkennt: Sie sprechen Inglitsch.

Das war nobody zu wenig und drum hab ich Hipster gegoogelt. Im Tagesspiegel habe ich dann einen recht brauchbaren Steckbrief gefunden:

    Wie der Spießer war und ist der Hipster ein Phänomen, das jeder kennt und das doch keiner sein möchte. Angesiedelt in der Grauzone zwischen 16 und 40 – und damit Zeichen einer sich immer mehr verlängernden Adoleszenz – war der Hipster der prototypische Bewohner der Szeneviertel von Berlin bis New York; ausgestattet mit Röhrenjeans, Jutebeutel und Ray-Ban-Brille, voll­bärtig und mit einem T-Shirt eines amerikanischen Provinzcolleges oder an­deren Accessoires im „Retro“- oder „Vintage“-Look, das iPhone mit Insta­gram und Sepia-Filter im Anschlag, im Café vor einem Latte Macchiato und einem MacBook sitzend. So stellte man sich den (zumeist männlichen) Hipster vor.


OK, ich hab mir nix darunter vorgestellt, aber jetzt suche ich mir einen Hipster und rasiert ihn. Ich hasse Bärte!