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Wieder Senf über ein Lieblingsthema von nobody: der Unterschied von Meinung und Tatsache und die Undifferenziertheit des angloamerikanischen Rechts hier­zu.

Wenn man Meinungsfreiheit in der deutschen Wiki aufruft und dem Link zur eng­lischen Fassung folgt, dann führt das zu „Freedom of speech„. Zur Sprache brin­gen kann man alles, Meinungen und Tatsachen. Diskutieren kann man nur über Meinungen, wenn Tatsachen nicht nur Theorien sind.

Wenn nobody AfDler Nazis nennt, dann ist das (nur) eine Meinung, auch wenn es wie eine Tatsache daherkommt.

Die Nazis von Charlottesville sind nicht der Meinung von White Supremacy, son­dern sie verbreiten die, ihre Tatsache, dass Weiße anderen menschlichen „Ras­sen“ prinzipiell überlegen sind.

Das sind keine Fake-News, weil der Schwachsinn uralt ist. Das ist schlicht Lüge … bestenfalls, wenn sich diese Hirntoten des Lügens selbst nicht bewusst sind, Unwahrheiten, falsche Tatsachenbehauptungen. Die bedürfen des Schutzes der freien Meinungsäußerung nicht. Falsche Tatsachen kann man schlicht verbieten … also z.B. den Aufmarsch der Nazi-Rassisten in Charlottesville, oder die ein­schlä­gigen Lügenseiten vom Netz nehmen.

Hätten die Behörden den Spuk von Charlottesville verhindert, würde Heather Heyer heute noch leben.

Vielleicht denken nicht nur die Juristen in den USA mal über den Unterschied von Meinung und Tatsache nach, damit Heather nicht völlig sinnlos gestorben ist.

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