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    Die Bevölkerung in den deutschen Städten habe „ein Recht auf saubere Luft. Das wird durch die jetzt beschlossenen Software-Updates nicht erreicht“, sagte Umweltministerin Barbara Hendricks (ZEIT).

Und was nobody nur vermutet hat, wird nun von immer mehr Experten bestätigt, z.B. Peter Mock vom Forscherverbund ICCT, der die Diesel-Affäre bei VW mit ins Rollen brachte:

    „Wenn man nun annimmt, dass das Software-Update tatsächlich bei allen Fahrzeugen 30 Prozent bringen würde, dann wären wir bei 355 Milligramm pro Kilometer“, sagte Mock der Deutschen Presse-Agentur nach dem Die­sel­gipfel. „Das ist immer noch mehr als viermal so hoch wie das gesetzliche Euro-6-Limit.“

Hardware-Nachrüstung ist möglich und in die meisten Kisten wird das SCR-System von Twintec (AMS) auch reinpassen. Das Problem sind die Kosten. Das Software-Update kostet 100 Euro, die Hardware-Lösung 1500 bis 2000 Euro.

Beispiel Audi: Da gibt es Q3 mit faulen Motoren und solche mit sauberen (n-tv). Letztere sind auch die, die für den auch in die Schlagzeilen geratenen Porsche Cayenne geliefert wurden. Der ist aber OK. Ist das ein Zufall, oder wer hat im VW-Konzern entschieden, welche Tochter welche Motoren bekommt?

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