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Seit bald einem Jahr hockt die Staatsanwaltschaft auf mei­nem Notebook und mei­nem Smartphone, der „EDV-Anlage“, die sie mit Hilfe willfähriger Richter und des Staatsschutzes hat konfiszieren lassen, weil es ja Tatwerkzeug ist … oder so ähnlich. Also nobody hält seine krankes Hirn für das Tatwerkzeug, vielleicht auch noch meine Wixgriffel. Der Schlepptop kann doch nix dafür.

So hat es das OLG Düsseldorf schon vor 25 Jahren gesehen im Beschluss vom 31, August 1992, Az. 1 WS 790/92 (PDF).

Auf dem Tatwerkzeug schlummern noch viele unveröffentlichte Dateien in Text­form. Wenn mein kleiner kosmos nun kein Blog, sondern ein altmodisches Tage­buch wäre, aus dem ich ein Buch machen wollte, dann würden diese Hirnis viel­leicht auf Art 5 Absatz 1 Satz 3 GG kommen: „Eine Zensur findet nicht statt.“

Gemeint ist damit die sogenannte Vorzensur. Nachzensur geht, aber das betrifft den Blog, also das, was schon veröffentlicht wurde. Ob das auch auf dem Lap­top liegt, ist völlig wurscht.

Ich habe mir in den letzten Monaten viele Gedanken darüber gemacht, wie es zu diesem Wahnsinn in der toitschen Justiz kommen konnte. Zuerst dachte ich an Ver­blödung, aber die muss ja eine Ursache haben.

Es ist dieselbe Ursache, die Naziseiten wie PI und Elsässers Compact groß und die NSAfD fett an Prozenten gemacht haben: Politische Korrektheit.

Ein Beispiel: Rainer Wendt habe ich Ober-Clown der Bullizey genannt. Wenn man sein Buch „Deutschland in Gefahr“ kennt, ist er damit noch gut wech gekommen. Die Nar­ren­kappe habe ich ihm verpasst, als er den Zaun entlang der toitschen Grenze gefordert hat. Deswegen wurde ich nun angeklagt.

Und weil ich ihn exekutiver Dummscheißer genannt habe, wofür mir der Clown mit sei­ner „parlamentarische Klugscheißerei“ die Steilvorlage geliefert hat. Dafür wurde ich angenagt.

Vielleicht hätte ich stattdessen fragen sollen, wer die Wohnung bezahlt, die Wendt in Berlin bewohnt.

Sie selbst machen auf dicke Hose, aber wenn ihnen mal ein nobody ans Bein pin­kelt, werden sie zu Mimosen.

OK, ich sehe ein, nicht jeder ist so schmerzbefreit wie ich. Mich kann man gar nicht beleidigen. Selbst die Behauptung ich sei ein Pädophiler ging mir am Arsch vorbei.

Wech vom Strafrecht zum Zivilrecht. Ich glaub, es sind nun acht Einstweilige Ver­gnügungen, die die NSAfD gegen nobody zusammengehöckert hat. Dabei ging es immer um Tatsachenbehauptungen, die alle der Wahrheit entsprachen. Nie hat ein vorgeschobener Kläger was anderes behauptet und als ich den Arsch von Iris Doppel-D im Netz gefunden hab, haben die Höckeranwälte erst bestätigt, dass es ihrer war … ich hatte da anfänglich meine Zweifel, weil … naja, das Mä­del muss seit der inkriminierten Aufnahme was in die Breite gegangen sein.

Dem LG Deppendorf kommen jetzt erste Zweifel daran, ob die EVs so gut waren, wie ein Hinweisbeschluss von dieser Woche zeigt. Und das liegt nicht nur daran, dass die Schlaumeier erkannt zu haben scheinen, dass die Höckerer … man darf ja nicht lügen sagen … die Unwahrheit vorgetragen haben.

Der Verdacht kam auch der 28. ZK in Kölle in der mündlichen Verhandlung im Zusammenhang mit Dr. Waniczek … sie haben mich trotzdem verurteilt, wenn­gleich dabei eine seltsame Symbiose zutage getreten ist, mit der sich nicht nur das OLG befassen muss.

Aber das hat nix mit PC zu tun und muss deshalb umso dringender geklärt wer­den. Ich hoffe, dass ich noch lang genug lebe, um das Ergebis der Klärung zu erleben.

Ich komme aus einer anderen Zeit. Als ich Jura studiert habe, da haben die Rechts-Genies, die heute über nobody urteilen noch in die Windeln gekackt … OK, wahr­scheinlich schon Pampers. Für uns war alles Politik, auch Jura. Aber danach kam eine Zeit, in der man sich nicht vorstellen konnte, dass in Schland wieder Nazis nach der Macht greifen könnten.

Die gibt es aber wieder und sie tragen keine Bomberjacken aus denen kahl­ra­sierte Stiernacken unter Glatzen guggen. Die Nazis von heute tragen Nadel­streifen und Kostüm, sind gebildet und lesbisch, so wie die NSDAP-Führung damals vorzugsweise schwul war.

Die Nazis von heute fordern Grenzen, an denen man Flüchtlinge, auch Kinder, notfalls mit Waffengewalt stellen kann. Da fällt mir eine ein, die ich mal per­sönlich kannte, eine Adelige … nee, was war das ein hübsches und liebes Mädel, aufgeschlossen und liberal, klar auch konservativ. Und heute? Voll nazi. Nein, die Störchin kenne ich nicht … ist ’ne andere … hab doch hübsch gesagt.

Wir müssen wieder streiten und das auch unter der Gürtellinie. So wie Joschka mal gesagt hat: Mit Verlaub, Herr Präsident, sie sind ein Arschloch. Ich muss mir als Konservativer die Blöße geben dürfen, dass ich mir keine frühere Teilzeit-Prostituierte, die in der AfD auf Familienpolitik macht, im Landtag wünsche. Und JA, dass muss man sagen dürfen, denn nur wenn es bekannt ist, kann es Ge­gen­stand der politischen Diskussion und Meinungsbildung sein.

Aber das verbietet die PC und toitsche Richter, wobei es keine Rolle spielt, wie man die Frage aus der Überschrift beantwortet.

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